BGH · IV ZR 76/00 vom 27.09.2000
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Die Beiordnung eines Rechtsanwalts nach § 78b ZPO setzt voraus, daß die Partei trotz zu demutbarer Anstrengung einen zu ihrer Vertretung bereiten Anwalt nicht findet und die beabsichtigte Rechtsverfolgung nicht mutwillig oder aussichtslos erscheint. Der Beklagte hat weder ausreichend dargetan noch nachgewiesen, daß es ihm nicht gelungen sei, einen vertretungsbereiten Rechtsanwalt zu finden. Aus ihr ergibt sich weder, wie oft der Beklagte den Versuch unternommen hat, einen Rechtsanwalt zu beauftragen, noch, aus welchen Gründen diese die Übernahme des Mandats abgelehnt haben. Scheitert die Vertretungsbereitschaft des Rechtsanwalts aber etwa schon an der Nichtzahlung eines Vorschusses, kommt die Bestellung eines Notanwalts von vornherein nicht in Betracht (vgl.