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BGH

Gericht: BGH

Januar 1957 ist ihr für Schaden in der Ausbildung eine Entschädigung von 5.Ö0Ü,— Bä zuerkannt worden (§ 113 .‘SG). Seit dem Juni I960 besucht sie nach ihrer BarStellung die 'Universität 1 , und zwar wegen Pehlens einer höheren Schulbildung als wundergraduate student“, im Juni 1963 hat sie eine Ausbildungsbeihilfe nach § 116 .sBG mit der Begründung beantragt, sie hole in Rahmen ihres Kunst Studiums die Schulbildung nach. Im angefochtenen Bescheid stellt die Behörde fest, die Klägerin besitze keinen weiteren Anspruch auf IntSchädigung für Schaden im beruflichen Fortkommen; sie sei nur in der vorbereiflichen Ausbildung geschädigt und die Abfindung von 5.000, — P?£ decke die Kosten der Wachholung der Sehulausbildung. Die Klägerin erklärt dla Rsnpteaehe fttr arladlgt and beantragt» dla Keatea dm Baklagtea auf suer legen, da dar Klageaupruah aaf lahlung van waiter#« 5*000,— BK aetan rar Xakraft* traten dm Schlutgeeetses bagr&adet gaaaaan ml« Baa Sohlui* geaat« tat dan Anspruch auf diese Beihilfe beseitigt» die Kapltalenteehädlguag aber für all# Auebildang*-geaakidlgtaa uaabkänglg ran dar Baaktalang odar Rieht* naakkalttng «• daa m dar Iligarla alt dar Klage rar* langten Betrag erhöht.

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Volltext der Entscheidung

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Verkündet am 11».Mai 1966
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Der IV. .ivilsenat des Burdesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom t+t Mai i 966 unter Bsitwirkung des benatspr&sidentsn Ascher und der Bundesrichter Raske, Johannsen, Br. ioewenheitfi und von der fühlen
 beschlossen:
Gerichtakosten werden für den erledigten Hechtsstreit nicht erhoben. Jede Partei trägt ihre außergerichtlichen Auslagen.
Gründe :
Die Klägerin suite als Jüdin 1936 die höhere Schule in Deutschland verlassen. Durch einen unanfechtbar gewordenen Bescheid vom 29. Januar 1957 ist ihr für Schaden in der Ausbildung eine Entschädigung von 5.Ö0Ü,— Bä zuerkannt worden (§ 113 .‘SG).
Seit dem Juni I960 besucht sie nach ihrer BarStellung die 'Universität 1	, und zwar wegen Pehlens einer
 höheren Schulbildung als wundergraduate student“, im Juni 1963 hat sie eine Ausbildungsbeihilfe nach § 116 .sBG mit der Begründung beantragt, sie hole in Rahmen ihres Kunst Studiums die Schulbildung nach. Im angefochtenen Bescheid stellt die Behörde fest, die Klägerin besitze keinen weiteren Anspruch auf IntSchädigung für Schaden im beruflichen Fortkommen; sie sei nur in der vorbereiflichen Ausbildung geschädigt und die Abfindung von 5.000, — P?£ decke die Kosten der Wachholung der Sehulausbildung.
 
IX«|i uni itrttfttai «lad erfolglos gtUitHs; la» Obtrltaitiitrielt tat jedeeh 41« ItTitlaa sugelaeeen. Während do# Herl elanererfahren« tat dl« Behörde 4«r Klägerin durah Bssotald to* 3« April 1366 «las weite* r« Kapltalentaehädlgung ran 5.000»— DM genii } 116 BM la dor ?a»«a| de« SehlnBgesetsea bewilligt*
Dm beklagt« Laad nlnat art, dai «lob d«r Reekie* •trait la Sinn« da« Art« Til BB$~S«fel«tl dadarek er~ ladlgt habe» dai $ 103 a BBO dla Aaaeldnag weiterer Aftiprfiflt» sulaeee and $116 t«r, dla Bataahidlgang auf 10.000»-- m erhöhe. Die Klägerin erklärt dla Rsnpteaehe fttr arladlgt and beantragt» dla Keatea dm Baklagtea auf suer legen, da dar Klageaupruah aaf lahlung van waiter#« 5*000,— BK aetan rar Xakraft* traten dm Schlutgeeetses bagr&adet gaaaaan ml«
Bar Heehtastrelt 1st la a Inna da« Art« TXI BBÖ* BehluBO dureh dies«« daaats arladlgt wordan. ir batraf dla Trage« tb dla Klägerin» dla slab «agon Ikraa Aua~ blldungambadana naak $ 11« Bid 1336 tatta abflndaa laaaan» alas Beihilfe an dan 5*000»— übersteigenden Aufwendungen dar 1360 begonnenen Baahhaluag Ihrer Am-Bildung verlangen kannte and ab ala dan ml term An-spraeh reehtmltlg geltend gaaaakt tatta. Baa Sohlui* geaat« tat dan Anspruch auf diese Beihilfe beseitigt» die Kapltalenteehädlguag aber für all# Auebildang*-geaakidlgtaa uaabkänglg ran dar Baaktalang odar Rieht* naakkalttng «• daa m dar Iligarla alt dar Klage rar* langten Betrag erhöht. Daa taklagte Laad tat dar rar* änderten Lage Rechnung getragen.
Dar Aaffaamng dar Klägerin» dla Behörde habe einen aaah naah frühere» Eaaht begründeten Bateohädlgunga-•»sprach darah Befrladlgnag arladlgt and aüsse daamgan
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