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BGH · IV ZB 20/50

Gericht: BGH · Aktenzeichen: IV ZB 20/50

j_ §§ 566 ZPO; § 51 VHVO; § 5 der V0 von 13, Januar 1949 (VÖPl 'Br Z 1949 3 19) o .Die Pünfjahrocfrist des § 586 hbc 2 ist eine Frist, die für die Beschreitung des Keclitcwegs” im Sinne des § 31 Ibs 1 YHO und der später erlassenen Hermun g o vor~> Schriften 7o r getchrieben v/am Sie gehört daher zu den tristen, deren Ileiiming nach § 3 der YO über die Beendigung von Yerjahrungs- und ähnlichen Fristen auf dem Gebiet des bürgerlichen Hechts und der bürgerlichen Hechtspflege vom 13. Januar 1949 (V0B1 Br Z 1949 1 19) in den Jahren 1959 bis 1948 angeordnet war. e n d e s Y 0 1 k e s l 1 den Heclitstreit der Herbert rosessbe Oi 17o Zivil rhandlung enter Jr, senat des Bundesgerichtshofes auf die vom 5» Bebruar 1951 unter hitvirkung Lersch, Hacke, ischer, Johanncen und huf d ie HeVision des IHLo gers wird das Urteil ci e s O r? 0 "■<■■■> 0 t~ r- c: / ~ r\ iron - 0 u ro/oQ - auigenooen und die 1 ache zur erneu ten lerhandlunn und 1 zit Scheidung, auch Uber cl i e . Ohtober 1919 reaciilo Lone Idee dea hi dm der Out ter doe ln- lat;;;ton? der ich heat dea heb lenten nit hi.-.go n-ch 5 1594 add an» hae Innd-•oricdit in deeen hat die hi are durch urteil von 22 <> nr-1 1943 D-;euici.cm, neuen dimes Urteil hat uer bl;'rer berufner ein;;e~ hucsa&e bemundet t den hid(_;er und n uer miroia.nr;- nut keinen anderen Hanne re~ acnleclitlich veriiehrt nahe« .2; a Qb e r 1 andeauerieht in Id-im h/t j dieaur hucaare Glaub ..n reechenkt und eie Berufung des rihuero | durch Urteil von 8, eptenber 1943 - V (10) U 49/43 - zur lie keener I 1":;r, der nach seiner lehauptunu während dea hrieuea loldat und dann V a Oktober 1947 in russischer Iri&uaaehnnuen- seine frühere Lhefrau, die hutter dea hi ra r a nr\r r r a cur dt m -.rsen ...naeiue? 21nrten, bei der a sie hei ihrer Vurneii-!l in Imsen hat durch rechtekräftires Urteil vom 7 tend, die fünfjährige 'in t dee 3 916 ."be 2 iielrau Zeupoie lube eich jedoch die ;zung; der lalirheitepflicit ecUul-;(; 11 der tr- .linen:or vom 7» Januar 1950 loot getollt norden eci„ .line rccli; Ur:'ftig;e Verurteilung lor Zeugin eei zv;rr rr cut erfolgt, d)or 0/ e fur cl. v ill It deeliilb die lie e t i tu t i o n e:. lie Ueo tituiionojllage nbeuwo:..o^n und die Urteile- rue den Vor!roseco zu borne, Obigen, Ur tritt der huf Pa c eun; ; dec h Idwer e du e r d i e V. ;0 chen wende t er sich jedoch / ' n 0 n die 7- usf dhri- 7 n e 0 c:it denen der hl:‘,ner eine r. gebeten, das an^efochtene Urteil aufauliebcn und die Zache our m-derweiton Verhandlung; und . /Urletsunc; dor 25 5^6 hbs 2 n 2 ZPO. lepunp die für die restitutio-redl: re, die in vor1 • . i 0, ü J.'Z G i'i , die irr.t . b d c i o 0 r ■* ef oc; o.denen Ur teilt :>u lauf eil beginnt, § 536 ,'ba 1 dPOo i)j.oco Iriet ict nach den feststel-lun -en des Urteilt p;e\7ahrt? da tie nicest vor drlase des die be r die Hen am r von P ' ''J _L* n i ‘ ■ tr- .run pe~ u nd dhn~ und der burperlici „ - j_ eu 0 vor den 1. ne Blare eil B Januar 1949 noch pehermt ;;rr* Biese Bedinprins \;drde euren die Verordnung des Zentraljustisamts über Ileruunp von Verpihrunps ~ und ähnlichen Brieten oben hechte und der burperlichen hechispBlepe v her 1946 (70B1 BZ 1947 d 9) und Verordnung von 17. Benember 194 wenn die Briet dec § 586 7bs 2 Boer die t rervon ht verneint die Zugehörigkeit d jahresBric t des § 586 ihs 2 ZBO su dieser Blasse von Bi neu pcpnnteiliren ; 1 4® 2er hier erkennende renal vornan die bedenken dos Oberhände; gerieste regen die- hnv;endung der kenmungsvorcehriflen auf die briet des § 526 .dos 2 12 nicht zu teilen* hie das überlandos'goricht selbst nicht verkennt, füllt nach dem hort-laut des Gesetzes die Prist des § 586 hbs 2 ZPO unter §.2 Ziff 1 der Verordnung vom 16» Dezember 1946* Diese hat den begriff der .^fristen, die gesetzlich oder rechtste schar tlich ihr die Desckreitung des beehrsv/egs oder die sonstige Geltendmachung von hechten im gerichtlichen Verfahren bestimmt sind,” aus den 11emmungsvorsehri f t en des § 31 dbs 1 Ziff 1 VKVO und 5 33 biff 1 der 2* liriegsrr.assnahmenverordnung vom 22* September 1944 DGB1 I i 229) llbernoianen» Bs handelt sich hier zweifellos um eine Prist fur die Beschreitung des ' kechtsv/egc» Die I;estitutionsklage ist kein Decktamittel im sinne der ZPO, sondern leitet ein neues celbstfndiges Verfahren ein, in-dem durch sie als.Gestaltungsklage die Aufhebung des ersten Urteils mit rnchwirkender Draft sowie die Deuentsckeidung des Dechtsstreite erstrebt wird, vgl Dosenberg, Lehrbuch des ZIb 4° Aufl S 156 II? verden, \ venn die klage innerha 1b der Pr i i s c ii r n o tv/e ndig, dass gebende s urteil innerhalb der i.1 -L 1 S ü erge • Deine lf Bedeutung kann auch de n Umst r nd lass die Pr ist des § 586 Y.bs 2 Q O w V Li PO e prozessual ten, die 1 so ist euch in irt 3 Ziff 2 der Ter n Gebiet des bürgerlichen für eit Verfahrens und der Zv/angsvoil Streckung vom 1'. ’i i h 1656) i d V der Bekanntmachung vom 4 o Dezember 1943 •g o ig iij 'j- 0] RbCSii ..orden, gegen die es nach der ZPO eine Die- Die Gründe, die bei den mit den KermungsvorSchriften verfolgten Zweck den Gesetzgeber offensichtlich bewogen haben, den Lauf der Tristen des bürgerlieben Hechts und der bürgerlichen kechtspflege zu hemmen, treffen auch für die- Tristen für die Erhebung der Test! tut io ns- und der Vichtigkei beklage mm hie das OLG hehle swig aaO hierzu überzeugend ausgeiührt hat, setzen die Vorschriften der ZPO voraus, dass die von dem Ablauf von Trist Betroffenen in der Hegel in der Lage sind, ihre hechte rechtzeitig v/ahrzunehmen und die gesetzlichen Tristen einzulialten o Lie so koglichkej t entfällt in kriege- und Nachkriegszeiten für einen grossen feil der Bevölkerung, sei es al Ire me in, sei es nur für einen ber. tins ten kreis „ Um den dare;ul- entstellenden besonderen Unbilligkeiten zu begegnen, hat der Gesetzgeber die Vorjährungs- und älmliche brieten für vor-übergehende Zeit erstreckt, Aas Gesetz hat damit zu dem Ausdruck gebracht, dass dar öffentliche Interesse an der hufrechterln 1~ tung des durch den Ablauf einer Aussckluscfrist geschaffenen hockt sens ts nde s mit Aüclsiclit auf die euren den l.rieg geschaffenen aussergewohnVeben und nicht v or aus s ehb a ■ e n umstände zu-rückzuireten habe gegen das .berechtigte Interesse des .einzelnen, das aber auch ein öffentliches ist, dass die' Ordnung seiner. heehtsoeZiehungen in hinklang* mit den anzuwendenden Vorschriften des materiellen hechte steht, has muss auch gelten, wenn es sic]; um den Ablauf der trist für einen Kechtsbehelf gegen eine gerichtliche hntsche:! dung handelt, die wegen nicht rechtzeitiger Anfechtung in materielle Aechtshraft erwachsen ist, hie .Gründe, die im besonderen zur Einführung einer Frist für die Erhebung der "uchtigkeits-' oder he s t itutions 1:1 ege geführt haben, können demgegenüber keine solche ausschlaggebende kraft besitzen, dass sie cs rechtfertigen, die Gczutzvorschrii-ten auf sie nicht anzuwenden, 5» Hit ähnlichen.Fragen hat sich das heichogericht bei der Auslegung des § 8 des im ersten Weltkrieg erlassenen Gesetzes V03A- 4o August 1914- betr den schütz" der infolge des - Lrieges an der Wahrnehmung ihrer hechte behinderten Personen (,AGB1 S 328) £k£3chG7 befasst, hie nach § 8 Abs 1 aaO sugeiaesene Keimung von Ver jthrungsfris ten für Anspr üche bestimmter in § 2 des Gesetzes bezeichnete; Personengruppen war nach § 8 Abs 2 auch auf die »gesetzlich f ür die Aeschreitung des ' liechtswegs vorgeschriebenen Aus sei lussfri sten!? 'sowie auf die Fristen an- end barl .ei 'l des 0 0 aaO au f die z ennjäh r i f; e Bri ;... 1 0 ^ n }_ Br i s t hat das U ni I-hr den r> >■ 7 8 Ab r, ' O T” 1'.' pi' Bwuckes der trist der § 1571 BGB sei diese von der Vorschrift des § 8 IhcScliG ausnuneInneno Ba der Begriff, ”der für die Beschreitung des Rechtswegs oder die gerichtliche Ge 11endinachung bestimmten Brieten”, v/ie er in den oben erwähnten Verordnun en des zweiten ielthriegos enthalten ist, offensientlieh auf den in *} 8 aaO gebrauchten Begriff zurück-geht, ja ihn durch BinbeZiehung der rechtsgoschhftlichen "Ausschluß sfr is ten” und der !Sir> anderer Boise gerichtlich geltend zu ins elenden Ansprüche” erwei ter ist es auch für die Auslegung der' hier zur Anwendung kommenden Ileirmiungsvor-Schriften von Bedeutung, wenn das Reichsgericht in RGS 128, 46 ausfülirt, dass die für die Becchreitung des Rechtswegs vorgeschriebe ne n AusschiusChristen in der Begründung zu g 8 aaO besonders hervorgehoben werden, ohne dass man es für nötig rut klaren” Be~ die 0 ; end igle zu hegr^ Indei .1, Der ; . nur xgen d 1 O O I zweiten sei ■Ti f f der Aus sclr nonrsen und nca, erweitert Laben. nus diesen Gründen war die Gris l des § eS6 Abo 2 d 2 j m vorliegenden Fall der nach § 261 b ZPO macsgebenden hinrei-ckung der kestitutionsklage noch nicht abgelaufen0 has ange ene urteil n :.uss daher auig ehobe ie die unzul o c o u . ;k n .d. ha die dache die lache noch nicht entscheidungs j.st, ist sie nur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das Oberlandes gericlit nach § 565 Abi i—1 3 1 ZPO den auch die Entscheinung über die kosten sc iede nen Aechts 'Mittels obliegt«. gez»: Jonannsen gez,j' hr o Hartz As cli er Beglaubigt dsbeamter der GesdiftfbsteBe des Bundesgerichtshofs

Zitierte Normen: § 566 ZPO
dlZPO<

Volltext der Entscheidung

Fir d a
Gesetz
 Hecht:
Hiltens ürt o v
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tTachrjchlagsv/ork!
j_ §§ 566 ZPO; § 51 VHVO; § 5 der V0 von 13, Januar 1949 (VÖPl 'Br Z 1949 3 19) o
Gatzj^
.Die Pünfjahrocfrist des § 586 hbc 2 ist eine Frist, die für die Beschreitung des Keclitcwegs” im Sinne des § 31 Ibs 1 YHO und der später erlassenen Hermun g o vor~> Schriften 7o r getchrieben v/am Sie gehört daher zu den tristen, deren Ileiiming nach § 3 der YO über die Beendigung von Yerjahrungs- und ähnlichen Fristen auf dem Gebiet des bürgerlichen Hechts und der bürgerlichen
 Hechtspflege vom 13. Januar 1949 (V0B1 Br Z 1949 1 19) in den Jahren 1959 bis 1948 angeordnet war.
eichen: IV ZB 20/50
, 12o Februar 1951	010=	Hairm
 Beglaubigte Abschrift fr
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urucnweisun/; uer covicion.
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Zeptember 1950 einwelojjb
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n den Jahren 19id big 1943 ■1.1- unn sonst!pen briete?
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ne Blare eil B Januar 1949 noch pehermt ;;rr* Biese Bedinprins \;drde euren die Verordnung des Zentraljustisamts über Ileruunp von Verpihrunps ~ und ähnlichen Brieten oben hechte und der burperlichen hechispBlepe v her 1946 (70B1 BZ 1947 d 9) und Verordnung von 17. Benember 194 wenn die Briet dec § 586 7bs 2
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die OberlandosgericLte Dsmburg DDE 1947? 257 und ./chlesv/ig in "TJ\7 1349? 948 sowie im Schrifttum Dieczorek in kDk 1947?
in; ebenso anscheinend Inlandt, 3. lull, /.nil au 77 Inn 1 su § 5*
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4® 2er hier erkennende renal vornan die bedenken dos Oberhände; gerieste regen die- hnv;endung der kenmungsvorcehriflen auf die briet des § 526 .dos 2 12 nicht zu teilen* hie das überlandos'goricht selbst nicht verkennt, füllt nach dem hort-laut des Gesetzes die Prist des § 586 hbs 2 ZPO unter §.2 Ziff 1 der Verordnung vom 16» Dezember 1946* Diese hat den begriff der .^fristen, die gesetzlich oder rechtste schar tlich ihr die Desckreitung des beehrsv/egs oder die sonstige Geltendmachung von hechten im gerichtlichen Verfahren bestimmt sind,” aus den 11emmungsvorsehri f t en des § 31 dbs 1 Ziff 1 VKVO und 5 33 biff 1 der 2* liriegsrr.assnahmenverordnung vom 22* September 1944 DGB1 I i 229) llbernoianen» Bs handelt sich hier zweifellos um eine Prist fur die Beschreitung des ' kechtsv/egc» Die I;estitutionsklage ist kein Decktamittel im sinne der ZPO, sondern leitet ein neues celbstfndiges Verfahren ein, in-dem durch sie als.Gestaltungsklage die Aufhebung des ersten Urteils mit rnchwirkender Draft sowie die Deuentsckeidung des Dechtsstreite erstrebt wird, vgl Dosenberg, Lehrbuch des ZIb 4° Aufl S 156 II? 1, 2o Dieses Ziel kann nur dann erreicht
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n Gebiet des bürgerlichen für eit Verfahrens und der Zv/angsvoil Streckung vom 1'. September 1959
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’i i	h	1656) i d	V der Bekanntmachung vom	4 o	Dezember 1943
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u *rn p	tzung in de		n vorigen wand nicht gibt	O	
Die Gründe, die bei den mit den KermungsvorSchriften verfolgten Zweck den Gesetzgeber offensichtlich bewogen haben, den Lauf der Tristen des bürgerlieben Hechts und der bürgerlichen kechtspflege zu hemmen, treffen auch für die- Tristen für die Erhebung der Test! tut io ns- und der Vichtigkei beklage mm hie das OLG hehle swig aaO hierzu überzeugend ausgeiührt hat, setzen die Vorschriften der ZPO voraus, dass die von dem Ablauf von Trist Betroffenen in der Hegel in der Lage sind, ihre hechte rechtzeitig v/ahrzunehmen und die gesetzlichen Tristen einzulialten o Lie so koglichkej t entfällt in kriege- und Nachkriegszeiten für einen grossen feil der Bevölkerung, sei es al Ire me in, sei es nur für einen ber. tins ten kreis „ Um den
 dare;ul- entstellenden besonderen Unbilligkeiten zu begegnen, hat der Gesetzgeber die Vorjährungs- und älmliche brieten für vor-übergehende Zeit erstreckt, Aas Gesetz hat damit zu dem Ausdruck gebracht, dass dar öffentliche Interesse an der hufrechterln 1~ tung des durch den Ablauf einer Aussckluscfrist geschaffenen hockt sens ts nde s mit Aüclsiclit auf die euren den l.rieg geschaffenen aussergewohnVeben und nicht v or aus s ehb a ■ e n umstände zu-rückzuireten habe gegen das .berechtigte Interesse des .einzelnen, das aber auch ein öffentliches ist, dass die' Ordnung seiner. heehtsoeZiehungen in hinklang* mit den anzuwendenden Vorschriften des materiellen hechte steht, has muss auch gelten, wenn es sic]; um den Ablauf der trist für einen Kechtsbehelf gegen eine gerichtliche hntsche:! dung handelt, die wegen nicht rechtzeitiger Anfechtung in materielle Aechtshraft erwachsen ist, hie .Gründe, die im besonderen zur Einführung einer Frist für die Erhebung der "uchtigkeits-' oder he s t itutions 1:1 ege geführt haben, können demgegenüber keine solche ausschlaggebende kraft besitzen, dass sie cs rechtfertigen, die Gczutzvorschrii-ten auf sie nicht anzuwenden,
5» Hit ähnlichen.Fragen hat sich das heichogericht bei der Auslegung des § 8 des im ersten Weltkrieg erlassenen Gesetzes V03A- 4o August 1914- betr den schütz" der infolge des - Lrieges an der Wahrnehmung ihrer hechte behinderten Personen (,AGB1 S 328) £k£3chG7 befasst, hie nach § 8 Abs 1 aaO sugeiaesene Keimung von Ver jthrungsfris ten für Anspr üche bestimmter in § 2 des Gesetzes bezeichnete; Personengruppen war nach § 8 Abs 2 auch auf die »gesetzlich f ür die Aeschreitung des ' liechtswegs vorgeschriebenen Aus sei lussfri sten!? 'sowie auf die Fristen an-
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pi' Bwuckes der trist der § 1571 BGB sei diese von der Vorschrift des § 8 IhcScliG ausnuneInneno Ba der Begriff, ”der für die Beschreitung des Rechtswegs oder die gerichtliche Ge 11endinachung bestimmten Brieten”, v/ie er in den oben erwähnten Verordnun en des zweiten ielthriegos enthalten ist, offensientlieh auf den in *} 8 aaO gebrauchten Begriff zurück-geht, ja ihn durch BinbeZiehung der rechtsgoschhftlichen "Ausschluß sfr is ten” und der !Sir> anderer Boise gerichtlich geltend zu ins elenden Ansprüche” erwei ter ist es auch für die Auslegung der' hier zur Anwendung kommenden Ileirmiungsvor-Schriften von Bedeutung, wenn das Reichsgericht in RGS 128, 46 ausfülirt, dass die für die Becchreitung des Rechtswegs vorgeschriebe ne n AusschiusChristen in der Begründung zu g 8 aaO besonders hervorgehoben werden, ohne dass man es für nötig
 rut klaren” Be~
0 dieser Aus-
naarevorscarirr oesoncers zu oegruncien. rer nweck dec. Gesetzes
 derBntscl.eidung, war ja Begründung genug»
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'ersichtlich	. ;k n	.d. ha	die	dache
 die lache noch nicht entscheidungs j.st, ist sie nur erneuten Verhandlung und Entscheidung
 an das	Oberlandes	gericlit nach § 565 Abi	i—1	3 1 ZPO
v;ei sen.	den auch	die Entscheinung über	die	kosten
 sc iede	nen Aechts	'Mittels obliegt«.		
r- r- • i 1 t _ k- «n o « ^	to hersch	.gez o: haske		('i'Q • ; ,o E o i*
	gez»:	Jonannsen gez,j'	hr o	Hartz
 As cli er
 Beglaubigt
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dsbeamter der GesdiftfbsteBe des Bundesgerichtshofs