BGH · IV ZR 18/94 vom 05.10.1994
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Bundschuh, den Richter Dr. Zopfs, die Richterin Dr. Ritter und die Richter Dr. Schlichting und Terno am 5. Die Revision der Beklagten gegen das Urteil des 8. Nach § 159 Abs. 2 Satz .1 VVG ist Voraussetzung für die Gültigkeit eines Vertrages, mit dem eine Versicherung für den Fall des Todes eines anderen genommen wird, die Einwilligung des anderen. Entgegen der von der Revision vertretenen Auffassung kann § 159 Abs. 2 VVG nicht entnommen werden, das Einwilligungserfordernis solle lediglich der Gefahr entgegenwirken, die sich daraus ergeben könne, daß der Versicherungsnehmer oder ein sonstiger Beteiligter in der Lage sei, den Versicherungsfall herbeizuführen. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zielt das Einwilligungserfordernis vielmehr umfassend darauf ab, jeder Möglichkeit eines Spiels mit dem Leben oder der Gesund- § 159 Abs. 2 Satz 1 VVG enthält deshalb eine abschließende Entscheidung des Gesetzgebers, wie diesen Gefahren zu begegnen ist.