BGH · IV ZR 362/94 vom 25.10.1995
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Schmitz und die Richter Römer, Dr. Schlichting, Terno und Seiffert am 25. Die Revision der Beklagten gegen das Urteil des 5. Die Testamentsauslegung des Berufungsgerichts ist nicht etwa deshalb rechtsfehlerhaft, weil es die Wirksamkeit der Teilungsanordnung nicht unter die aufschiebende Bedingung gestellt hat, daß der durch sie begünstigte Kläger den überquotalen Mehrwert durch eine freiwillige Leistung in den Nachlaß vorab ausgleicht. willige Leistung des Klägers ist zwar Voraussetzung dafür, daß die Teilungsanordnung im Rahmen einer gemäß § 2042 BGB vorzunehmenden Auseinandersetzung verwirklicht werden kann (Johannsen, WM 1985, Sonderbeil. Die Revision zieht hier aber die in den Vorinstanzen erklärte Bereitschaft des Klägers nicht in Zweifel, die sich aus einer gerichtlichen Festsetzung der Grundstückswerte ergebende Differenz auszugleichen. Die Beklagte hat bisher jedoch keinen Auseinandersetzungsplan vorgelegt, der der mütterlichen Teilungsanordnung und den zu ihrer Durchführung erforderlichen Ausgleichszahlungen Rechnung trüge. MünchKomm/Dütz, § 2042 Rdn. 67, 69, 70). Die freiwillige Ausgleichszahlung des Klägers muß daher nicht zur aufschiebenden Bedingung für die Wirksamkeit der Teilung sanordnung erhoben werden (a.A. Eidenmüller, JA 1991, 150, 155; Soergel/M.