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BGH · IV ZR 255/90

Gericht: BGH · Aktenzeichen: IV ZR 255/90

Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Bundschuh und die Richter Rottmüller, Dr. Schmidt-Kessel, Dr. Ritter und Römer am 30. Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des 8. Die Revision hat im Endergebnis auch keine Aussicht auf Erfolg. auch gegenüber der Klägerin gegeben, weil es sich um einen einheitlichen Versicherungsvertrag handele, der sich auf die Versicherung eines einheitlichen Risikos beziehe, trifft zu (ebenso OLG Düsseldorf, VersR 1984, 1060, 1061 unter II; OLG Hamm, VersR 1988, 508, 509 unter 3; Bruck/Möller, WG 8. Aufl., § 2 AKB Rdn. 49). Martin, aaO, O II Rdn. 9).

Zitierte Normen: § 61 WG § 2 AKB2008_alt
AnmeinheitlichAKBKlägerinRevision

Volltext der Entscheidung

BUNDESGERICHTSHOF
1
IV ZR 255/90	BESCHLUSS
	in dem Rechtsstreit
2
Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Bundschuh und die Richter Rottmüller, Dr. Schmidt-Kessel, Dr. Ritter und Römer
 am 30. April 1991
beschlossen:
Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des 8. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Celle vom 1. August 1990 wird nicht angenommen .
Die Klägerin trägt die Kosten des Revisionsverfahrens .
Gründe:
Die Rechtssache hat keine grundsätzliche Bedeutung. Die Revision hat im Endergebnis auch keine Aussicht auf Erfolg.
Die Auffassung des Berufungsgerichts, die Leistungsfreiheit der Beklagten aufgrund der §§ 61, 62 WG sei. auch gegenüber der Klägerin gegeben, weil es sich um einen einheitlichen Versicherungsvertrag handele, der sich auf die Versicherung eines einheitlichen Risikos beziehe, trifft zu (ebenso OLG Düsseldorf, VersR 1984, 1060, 1061 unter II; OLG Hamm, VersR 1988, 508, 509 unter 3; Bruck/Möller, WG 8. Auf 1. § 6 Anm. 66, § 61 Anxn. 63, 67; Martin, Sachversicherungsrecht 2. Auf1., H II Rdn. 27, B IV Rdn. 75, 0 II
WIV
Rdn. 9; Prölss/Martin, VVG, 24. Aufl., § 6 Anm. 6; Stiefel/ Hofmann, AKB, 14. Aufl., § 2 AKB Rdn. 49). Die Gegenmeinung (vgl. RGZ 157, 314, 320 und die bei Bruck/Möller aaO, § 61 Anm. 63 Genannten) ist vereinzelt geblieben. Sie überträgt unzutreffend Überlegungen aus der Haftpflichtversicherung, bei der das Einzelinteresse versichert ist, auf die Sachversicherung, deren Gegenstand das einheitliche, gleichgerichtete Interesse am Erhalt der versicherten Sache ist (vgl. Martin, aaO, O II Rdn. 9).
Streitwert: 117.816,71 DM.
Dr. Ritter
 Römer
Bundschuh
 Rottmüller
Dr. Schmidt-Kessel