BGH · IV ZR 176/92 vom 16.12.1992
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Bundschuh und die Richter Dr. Schmidt-Kessel, Dr. Zopfs, Römer und Dr. Schlichting am 16. Der Antrag des Beklagten, seine Beschwer durch das Berufungsurteil auf einen Betrag über Januar 1984 schlossen sie einen Erbvertrag, durch den der Beklagte die Klägerin zu seiner Alleinerbin berief.Der Beklagte, dessen Vermögen im wesentlichen in einem Hausgrundstück im Wert von 188.000 DM besteht, widerrief mit notarieller Urkunde vom 7. Das Berufungsgericht hat sich dieser Auffassung angeschlossen,* es hat die Berufung des Beklagten zurückgewiesen und seine Widerklage auf Feststellung der Nichtigkeit des Erbvertrages abgewiesen, obwohl der Beklagte inzwischen behauptet, bereits bei Abschluß des Erbvertrages geschäftsunfähig gewesen zu sein, und obwohl für ihn ein Gebrechlichkeitspfleger bestellt Ist der Erbvertrag wirksam, dann schränkt er die Testierfreiheit des Beklagten entsprechend ein (§ 2289 Abs. 1 Satz 2 BGB) und gibt der Klägerin auch den Schutz des § 2287 BGB vor beeinträchtigenden Schenkungen. Nicht gefolgt werden kann der Revision auch, soweit sie die auf dem Grundstück ruhenden Belastungen in Höhe von 83.800 DM unberücksichtigt lassen will. Der Grundstückswert kann daher gemäß § 3 ZPO nicht auf einen 60.000 DM übersteigenden Betrag festgesetzt werden.