BGH · IV ZR 108/94 vom 29.03.1995
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Schmitz, den Richter Dr. Zopfs, die Richterin Dr. Ritter und die Richter Römer und Terno am 29. Das ist rechtzeitig durch den Zugang im Postfach des Beklagten geschehen. stand weder ein Vertragsverhältnis der vorkaufsberechtigten Klägerin zu den verkaufenden Miterben, noch zu dem Beklagten als Erwerber. Vielmehr hat dieser den erlangten Anteil wie ein Geschäftsführer herauszugeben und kann dafür von der Klägerin Aufwendungsersatz und Freistellung von seinen bestehenbleibenden Verpflichtungen gegenüber den veräußernden Miterben verlangen (BGHZ 15, 102ff.). Mithin ist kein Raum für die hier von den veräußernden Miterben erhobene Forderung nach Sicherheitsleistung durch die Klägerin gemäß § 509 BGB und die aus ihrer Nichterfüllung abgeleiteten Rechtsfolgen.