BGH · IV ZR 105/58

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Leitsatz / Zusammenfassung

j^andfesgerichts München von 30... ersten SS- nmd ?öliseigericht in München ; Mnäeilst für sich, später auch für ihre ./ ^irr1. !i:l||!i®li|l|lSiasf i|ll|gten 'Handlungen 1 e cligl 1 cHr als 1 ■ a||fte'f < Gewalt Herr s eliaft des Hat! Anspruch genommenen Beförderungen ihres Ehemannes gewandt* ^BWäiM:: darügerln den Söbiien Leistungen nach dem; EV/GoD¥gs.Äg ihrem Sohrifteatr; vom 5c IToveiiber 1958 und :i n der mündli- ihnen anstehenden, nicht näher be:"ifferben Ver s o rgangsansprüche abgetreten oder sie wentgif: ;ilh:hil|h gdi^lh JfihhihS®! giing.Gj^jjs duhch die; Beendigtmg. der ;iU’fgaben der ehemaligen Kriminalpo 111 $isteile E| hif IggeE-’Bfe Inbig t äh|l:s oh d ern ,:; f$ onlv^inihe deutenden abgesehen, für das .Gebiet der HegierungsbezlrSe|iiln|:ii:l€ it 1 ic ix zusiMÄdig „Trot z di es es Unters chi e d hat.das Bernfungsgericht die Funktionenachtolge der Beklagten angencrnriien und dabei■ heriichsichtigt ,vdaß ;iedenial 1stim '; ligate h|||i^iii||H|i;Hu eS uh Iljjf |||§§§^^ tldi I j; % i e d fr gntmachtmgsdhspr ;,hegründeten Ansprüche zu» Bas Berufungsgerichte ist daher :;i;;j';t jh||^;e|grsc!i3 klagte im Sinne des § 22 Abs. 2 BUG-ÖD an die Stelle der::A §|§|||||^^ ist eile getreten ist., nicht Es erörtert, “nämlich, ob von'einer Fortführung der Auf gaben der genannten Sp;oS:::Si| Si ^SSeSiS^^S&f s "t fäSSS SSS^; 1'ö.:;: §fa!|p^fii^^ iii Ss$J| r Ivni. o 1 gefljdal SfiO^^ 6rfrlgeü?feii:e\"als^sslc^ ;::;^^;S;^^§;^|||^^ e li; v::: :;s::M':i.^'fii große, fast iinüb er soiibare 'Zah.], von Zusiändigkeig;s®e rB|j|fci^| fclarheit f®dib egcgneru ist de rg Z fre clggde rgFö^ .;::ge-|ebe;j|emt 1 i'tvvilus s etzmi'gpd £ ff V®rfahren und «ar Einholung deni^h'bscheidpng der beiden Bundesministe: beachten um d hin zunehmen 5 s of ern er nBp^|ffii:$ i J II g|||fj||§l|iSlg^^ ■* Berufungsgericht zwar noch nicht die Folgerung ab, daß rachts in der Straf re cirfcsp flege vom f 28, Ma i 19 46Ilf G^plllillll :4®l§§|4l8j:® zur Last gelegten Vorgänge erfüllen den Mil StGB in V er binding mit §,1,. ,1..:' StGB I;-deswegen -■ ist;;:.6r: föftSKilfd|rpH:; § 1 ;:d e rüt e r||;e i ne und für die Angehörigen der Polizei "bei Besonderem E ins als o -vom 17o Oktober 1959 (BGBl I., 210?) die Geltung der genannten; Straf- und Strafverfahrensvorschriften auf diesen Personenkreis ausgedehnt undpdürcB|spätßne^^Iss#|de^ÄS&sÄf ;;J|Spg|||§|if§||^ der Todesstrafe Mite rechnen missenf; Bs;, wider-; spriclrc niclit der recirisstäallichen Ordnung, wenn für wurden,:- lg:;; im £riege die 1 odessti'afe verhängt und diese Strafe au.ch Vollsireekt wird« Aus der Aufhebung des §;; auf Grund eigener Gewissensentscheidimg sich unter Gefähf-dihigf fe ih erf llefsc:% EdlSildf 1; tsft t 1 ilf öiig igerecjhf faftf gt e M§M§fcEtun|^;^^ setzt habe (§1 Abs, 2 Er. 1 BEG)t Das Berufungsgericht, hat',;ftandlf ür: ^bgebeh.,;vfweiäW<Gii^||(p^:c^^.:l^pi'3fe£bf seben ilaxtlinge des Lagers Vigaun unterstützt habe» Es J ist jedoch htchtbfir:-:erfceiinehyfdaßm Yen den nationalsozialistischen Machthabern verfolgt wurde, ts genügt auch nicht., daß, das Berufungsgericht hierzu aus-, ftihrt;, es fehle an Inhaltspirnftenfdafür,f daß Guck dfetlillS der;iäf ffihge unterschieclslos ühd ;■;|. wi-ssenhafte Prüfung ihres Yerhaltens vorgenommen habe» Auf; den Mangel, von Tatsachen.. die für das Gegenteil sprechen,. I^lhh;;;nicht die Annahme gestützt werden, daß die Unterstilt-sSäShglfiei; jith^ er eigenensorgfältiglhhlÄliÄtns des §f|tAhMIll: ;;rG;iW:oj||tf t;j adds eh aas im konkreten 3?all den geringsten Schaden anrichtei mmm des hationalsoziaiismus unct seiner obersten Träger gewagt j,sp .1 Ite *; Üotw endig ist ah er auch:. der deniliV;d©i|!fiders^ schuf oder vergrößerte » durch die:gün^e|ui^;|^^--f (Tenaimfen möglichfahr|hdaß ||S§l|:ef|h|||||^^ Es "wäre u.a« geboten gewesen die xnüiegehalbsifäliige Eiens t seitganiten^ ist übersehen worden, daß es sich bei dem den SÖlmen ..den

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Volltext der Entscheidung

I®!!: nein ipilllffiillföGt^^ OLG. Müll ciien LG Munch, en i®; v ■ :'l: Verkündet !| Ppliam 21 ••’ November 1958 * Justizangestellter p|l§;al s Urlrancl s b e am t e r ^ide r|tpe s ch&ftsstelle i:: 3:iJJj§|fll|lf^^ - ProzeßbevoXlBiächti^ter g Reeiqtsanwalt Dr.; ln: gegen ÄS^fl^P'M^^^ÄeÄsanwäli irni W- &' s d|||äe st 9 PlZif: j^andfesgerichts München von 30... Dezember 1957 \ ... tPi§lll:ll.r(§g|!3f^^ |§ii!§§|tvfÄ^^ ’ antdasi.Bvv^ :V;vftV3^ ■ t’Mäle^&tscbeddüü§i;i:sttl^ünrsbi^ : r; ::t ;:S ;TprL v S.;ü’w© ' t: ;;r:t;t'/-V®-;tf-l;:';^ IISiSÄlllBfllÄ^ !<Jlä|i|||lifj|§Ä^^^^ ;:;s5|:fi§|i|i|i|:li§|;|ö.^ |ölllt®Sllif|f|&^ ;it§;:|®®|§|flg#^ ersten SS- nmd ?öliseigericht in München ;®;::/tä|gijll||^ ;i'" ::■ - !;:;;!i'::SS:-- :f ? ©:^ ■ . . iS?:::"1-;" s"::':- -/;; ;:';i:i'1: : ■ ;::iS;lK':::" - ■;:-J -. ;;::;-::|^:f ^': Ö: ; Mnäeilst für sich, später auch für ihre ./ ^irr1. eh. ;■ ep ^e o ; Hi n;c e rr d l:;±:;b|?. eÄe ri— §S|§pH^ ;jda'zu,:.vq.Pg !i:l||!i®li|l|lSiasf i|ll|gten 'Handlungen 1 e cligl 1 cHr als 1 ■ a||fte'f < e . Gewalt Herr s eliaft des Hat! on a Isoziai ismus tt 11 e|a^® Hie se Ansprüchc in ihrem | !;®^!;g||^i||:gsb-i|:;: u|:;a äl^ürtk ^ii ^ :g e £ u 3p pr; V ■ ?:|;:^ e ;■: ;^o t? a;cja.2? ± ^ ^||;|||v;:; t;: -1;-f i;| 1|:^:§’^||:;-§3:S:t;;2^^ ÖS|,;:|nä-.Ö: ,te i 3p ^ 2?©;i f e' .^ä- :■;: (Heap: Ai clie :^aM;-l::-:Ä n^^es ;;;:;■: Gr ö- s e.*c s e 3;Än e xnArf0 :;C <| e _©; t: - jB e ajÄllJ;: ■; I:?{i; |! | |:;|}--:|s||^!:;is;g;|5f;"|§;^|!|||H|d^l||t|t|^^;::;;®'e ::;PdÄl32raBiueH|^ dästtf ei: e §jtl|Si|HfgHtii^ ; Rrrmi^$■§£ ygffv o i:|Mf;:;:llf ®<ä j-:■ S i;e:|;;;:;la£L ;l:; jf d ■'dl'fyliirltiflei®^ Anspruch genommenen Beförderungen ihres Ehemannes gewandt* jid|i|||p|;ht|i>lSer:i||lllidd|:|^ 'te;nfegolauhg|:|ö;|;l§ie;si;||ffÖ c hu|g;v::I| rhAdf i rf gy e ;i^3 iisfyifjgg;^^ ®llS®^ fillpllifiäll^^ v iBllllllS®lSl8iilli' |§l|g|§iii^^ :;:f|J|||§|f^ 'i’ii'öMfs!^ i e>5C: 'f S ^;P- r: . gcbg:il|lSf]|l^ / ^BWäiM:: darügerln den Söbiien Leistungen nach dem; EV/GoD¥gs.Äg ihrem Sohrifteatr; vom 5c IToveiiber 1958 und :i n der mündli- ihnen anstehenden, nicht näher be:"ifferben Ver s o rgangsansprüche abgetreten oder sie wentgif: ;ilh:hil|h gdi^lh JfihhihS®! ;;C ; hMi7 ^ giing.Gj^jjs duhch die; Beendigtmg. seines Dienstveithältnisses |||Jf;§|g|gj§^^ ||i|^p§||i^i|^o^if^|^l^|^|';.ehl^H'i^^n^‘|^f|j^f^g|i^^^r|||i|| enf Zeaipunfe ^llH:: JferfKrimM der ;iU’fgaben der ehemaligen Kriminalpo 111 $isteile E| :.!^P(pSi§|£tIhi^ : Q|t |lh n|h|gllh ä 1'S InlmeSi s lli'iffSg^ f£^j(jfl(jj(lii|äult^^ hif IggeE-’Bfe Inbig t äh|l:s oh d ern ,:; f$ onlv^inihe deutenden abgesehen, für das .Gebiet der HegierungsbezlrSe|iiln|:ii:l€ it 1 ic ix zusiMÄdig „Trot z di es es Unters chi e d hat.das Bernfungsgericht die Funktionenachtolge der Beklagten angencrnriien und dabei■ heriichsichtigt ,vdaß ;iedenial 1stim '; |||;r||;K|§l^ he s chäftigten Be amt en 1 ^ni ;■; ;^ri: e ocit e <d i g e ri ■ a.sB^ U e n ? ^ nhohCh) ^diie";:.dmglr. 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I^lhh;;;nicht die Annahme gestützt werden, daß die Unterstilt-sSäShglfiei; jith^ er eigenensorgfältiglhhlÄliÄtns des §f|tAhMIll: iigl|§|§|^ ggründe seiner' Handltuig verhergen Irorm-h gl|gflffp|h^ l£Strafe hegründet in sol-<; g |§;J|§til;lifilS^ |au.| idehllr uni s a. fa e h, .i is;&g|; |fiuh^ IP^liGhüMg^^eii; ;.:;iahg;eift;|ifü^^ i shalltahedeuljla^ M if lef iind’:>:|;Ske lij® chtjun ;;rG;iW:oj||tf t;j adds eh aas im konkreten 3?all den geringsten Schaden anrichtei iSciirliikl'idarl 'kahgKdvv^^ mmm des hationalsoziaiismus unct seiner obersten Träger gewagt j,sp .1 Ite *; Üotw endig ist ah er auch:. in einem so Ich e ni': ;f§i|g|;/illB;:;®®.r:fund Effölg^öllön meiner Beclrbsühenieugnngf i:gehi 1 |ig|en.;:.;#rüäl^ der deniliV;d©i|!fiders^ l|e|fsii:n|:i|^ §||lf)pi|§rifdde^ §1 i;e §p§;||fö|j:||Ä |§lg§f|grind|^ ^i;|||||;i.-u§ll]|fli nientigrken^|:p|^äß^-l schuf oder vergrößerte » durch die:gün^e|ui^;|^^--f (Tenaimfen möglichfahr|hdaß ||S§l|:ef|h|||||^^ geriehi wird daher nochmals prüfen müssen/ ob G-fBP durch c|:|;l|i§ ig|^ii:I^er idffiiiig eiffiirK^fnhtnismö iiu $ :r\'.::|iä?b^ [&B^k^W§.^^^^;MMSM. |:|^||; -; -Ss;!;:S '.; ^;£t: CLIl. 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