BGH · IV ZR 101/52
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Hechtssatz; Neue Tatsachen, die der mit einer früheren Scheidungsklage abgewiesene Ehegatte in einem weiteren 'Verfahren zur Frage der Beachtlichkeit des Widerspruchs des anderen Ehegatten Torcringt, können nur dann zu einer erneuten Würdigung des gesamten Sachverhalts - einschl, des früheren Vorbringens -führen, wenn sie Gesichtspunkte enthalten, die schon für sich aus sittlichen Gründen eindeutig gegen die Aufrechterhaltung der Ehe sprechen« der Ehegatten (vgl BGHZ 1, 358) setzt nicht voraus, daß beide noch ein Gefühl gegenseitiger Liebe oder Zuneigung verbindet«Es ist vielmehr schon dann gegeben, wenn die Ehegatten sich bewußt sind, daß ihr jetziges Verhältnis zueinander im Hinblick auf das, was früher zwischen ihnen gewesen ist, vor den Forderungen der sittlichen Ordnung und ihres Gewissens";nicht bestehen kann und daß ihnen aus diesem früheren 'Verhältnis eine sittliche .Verantwortung füreinander erwachsen ist, die ihnen auch durch die Scheidung der Ehe nicht abgenommen werden kann» Nach seiner Entlassung aus dem Wehrdienst kehrte der Klager im Jahre 1945 nicht auf das Schloß BcJMMI zu der Beklagten zurück, sondern begab sich nach St» GcflMHI im Schwarzwald, wo Herta HMiHiV eine Wohnung hätte, in die der Kläger einzog, als sie später ihre Tätigkeit als Lehrerin im EflHI wieder aufnahm» Der Kläger hält sich noch jetzt in Sto Ge(mg auf und ist dort als Hilfsarbeiter in einer Fabrik tätig» Die Beklagte bewohnt noch 3 Zimmer der früheren ehelichen Wohnung auf dem Schloß Be(B0Hf» Bereits- im Jahre 1944 hat der Kläger Ehescheidungsklage erhobene Diese Klage ist durch Urteil des Landgericht.' grundsätzliche Bedeutung zukomme « Diese Begründung kann im Hinblick auf die bei der Entscheidung dieser Präge zu würdigenden besonderen Umstände des vorliegenden Palles nicht als gesetzwidrig'angesehen werden. Die Revision macht zunächst geltend, daß dem Klage-Begehren des Mannes schon auf Grund des § 616 ZPO der Erfolg habe versagt werden müssen0 Sie führt dazu aus? i !'h I li ; An ' d n U ün t f i cbj i t ' s 1 i 1 u jui iis habe« das Berufungsgericht nur rom I 1ig< i n u rorgeeracht an Tatsachen berücksichtigen' dürfen 1 Es habe jedoch bei/der Entscheidung dieser Präge das gesamte 'Verhalten beider Ehegatten und das Wesen der Eher auch soweit' es bereits Gegenständ des früheren 'Verfahrens gewesen sei,, gewertete Den Ausführungen zu 1) kann:nicht gefolgt werden0 Die tatsächliche .Grun.diäge fün d ; Beantwortung der Fraget obh 3ie Z rrüttung ni J•;Iir uuem h uni c i I 1 i is seit dem Abschluß ’d;s frühe11 (so Geli'’i d (u/',u ■•-ri ; eit ndere gewor- Dazu kam, daß nach den r.euefj Vorbringen des Klägers nun auch die Beklagte die Hoffnung auf gegeben hatte, ihr Ehemann werde jemals die eheliche Gemeinrl schaft mit ihr wieder aufnehmen» Diese von der Beklagten Offensichtlich hat es aber n diesem Umstand auch, eine Stütze für seine Auffassung-gesehen, daß die Zerrüttung der Ehe nunmehr unheilbar gewor-en sei, wenn es ihn auch nicht ausdrücklich unter diesem Gesichtspunkt gewürdigt hatV Auf Grund dieser neuen Tatsachenlage konnte' das Berufungsgericht ohne Yferstoß gegen § 616 ZPO zu der Feststellung gelangen, 'daß‘ der Kläger sich in der Zwischenzeit noch weiter innerlich von der Beklagten -elöst und noch fester an Herta angeschlossen hat- Es trat damit auch nicht in Gegensatz zu der Rechtsprechung des Senats, wonach eine erneute Überprüfung der Zerrüttungs- und Schuldfrage nicht stattfindet; wenn der mit einer Scheidungsklage ans § 48 EheG abgewiesene Ehegatte zur Begründung einer weiteren Scheidungsklage neue Tatsachen nur zur Frage der Beachtlichkeit des Widerspruchs geltend macht (BGHZ 4? Was die Frage anlangt, wer die Zerrüttung der Ehe verschuldet hat, so hat das 'Oberlandesgericht hierzu auch auf Grund der neuen Tatsachen keine wesentlich anderen Feststellungen getroffen als in seinem Urteil vom 13,3 ,.19.47 .v n diesem Urteil ist zwar von einer Mitschuld der Beklagten an der Zerrüttung der Ehe nicht ausdrücklich die Rede, Immerhin stellt es : (S 7) Verfehlungen der Beklagten fest; die es darin erblickt, daß sie dem Kläger, nachdem sie von seiner Untreue erfahren hatte, mit Selbstmord und Bekanntgabe seiner Eheverfehlungen in BeflMHIgedroht, habe = Las Berufungsgericht stellt darüber hinaus -ohne sich insoweit auf‘neue Tatsachen u stützen - fest, die Beklagte habe es beim ehelichen 7er- Dagegen rügt die Revision mit Recht; daß das Berufungs gericht bei seinen Erwägungen zur Präge der Beacht!ichkeit des V/iderspruchs der Beklagten gegen § 616 ZP0‘.verstoßen habe» Wie der Senat bereits in dem Urteil IV ZR 48/50 Lin-denmaier-Möhring Nr 3 zu § 48 EheG - NJW-1952, 62 ausgeführt hat; kann;ein neues Vorbringen des Klägers nur dann zu einer erneuten Würdigung des gesamten Sachverhalts im Hinblick auf die Präge, ob die Auf rocht erhalt irrig der Ehe sittlich gerechtfertigt ist, führen, wenn die tatsächliche Beurteilungsgrundlage für diese Präge sich durch dieses neue Vorbringen seit den Vorentscheidung wesentlich geändert hat (so auch RG 165? 127)» Das war aber nach den Peststellungen des Berufungsgerichts hier nicht der Pall» Das Berufungsgericht hat in eingehenden Ausführungen die Frage erörtert, welche Bedeutung die 'Ehe vor ihrer Zerrüttung im Leben der Parteien erlangt hatte, wie weit es zwischen ihnen bis dahin schon zur Verwirklichung einer echten Lebensgemeinschaft gekommen, ob ihre Ehe in jahrelangem Bestehen zu einer von beiden bejahend gestalteten Lebensund Eämi-liengemeinschaft ausgereift sei, in der ihr Leben seine entscheidende Aufgabe, seinen wesentlichen 'Inhalt und seine bestimmende Mitte gefunden hatte und ob demgemäß diese Gemeinschaft in dem sittlichen Bewußtsein der Ehegatten auf wm Als neue für die Beachtlichkeit des Widerspruchs der Beklagten erhebliche Tatsachen hat das Berufungsgericht lediglich festgestellt, daß die Beklagte im August oder September 1950 im Laufe einer Unterredung mit der Zeugin ^8HH8 auf deren Äußerung? Das Berufungsgericht hat in diesen Tatsachen zunächst eine "Bestätigung” seiner Feststellung gesehen, daß die- Ehe der Parteien vor ihrer Trennung nicht zu einer bejahend gestalteten lebensgemeinschaft ausgereift seit Diese Feststellung selbst hatte es aber schon auf Grund zahlreicher anderer von ihm im einzelnen erörterter Tatsachen getroffen, die bereits Gegenstand:des früheren Verfahrens gewesen waren, Diese früheren Tatsachen - daran kann-nach den gesamten Ausführungen des Berufungsgerichts kein Zweifel, seih -waren in erster Linie - für seine Überzeugung'maßgebend', daß es zu einer echten und erfüllten ehelichen Gemeinschaft . Sache, Voraussetzung- für die Zulässigkeit der Berücksichtigung eines früheren Vorbringens ist aber umgekehrt, daß dieses nur unterstützend zu neuen tatsächlichen Gesicht spunkten/hinzutrift , idle schon für 'sich be-; trachtet aus sittlichen Gründen so eindeutig gegen die Auf- re'chte'rhaltung der She sprechen, daß .nunmehr Anlaß besteht, auch das frühere Torbringen im Lichte des neuerr und, im Zusammenhang mit diesem einer nochmaligen 'Würdigung zu unterziehen, Nim hat allerdings das Berufungsgericht für die Frage der Beachtliehkeit des Widerspruchs der Beklagten auch die Entwicklung des ehelichen Verhältnisses nach dessen Zerrüttung und somit auch nach dem Abschluß des früheren Scheidungsrechtsstreits berücksichtigt, Bas entspricht, da nach § 48 Abs 2 Satz 2 EheG das gesamte. dem Gesetz -und auch der Rechtsprechung des Senats, In dieser Beziehung hat das Berufungsgericht aus den angeführten neuen Tatsachen (den Erklärungen der Beklagten gegenüber der Zeugin und möglicherweise aus dem Scheidungsrersprechen der Beklagten) gefolgert, daß die Beklagte jetzt selbst eine wirkliche eheliche Gemeinschaft nicht mehr erstrebe, möge sie auch das Gegenteil "behaupten, Die Revision hat .diese Folgerung mit der Begründung angegriffen, daß sie auf einem5 Verstoß gegen. , klagten zukommen würde, ist:zu gering, als.daß sie entgegen der Vorschrift des § 616 ZPO ein Zurückgehen auf die Tatsachen . .wie er bereits bei Abschluß-des früheren Verfahrens bestand Und. wie ihn der Kläger nach den Feststellungen des Berufungsgerichts durch sein bei weitem überwiegendes Verschulden schon lange vorher herbeigeführt hattep Selbständige - eine neue Tatsachenlage schaffende - Bedeutung für die Frage, ob die Aufrechter-lialtung der Ehe sittlich gerechtfertigt sei, kann dieser Reaktion umsoweniger zukommen, als sie durch die Einstellung und das Verhalten des Klägers nicht nur heryorgerü fen, sondern - bei der. Die Ausführungen, die es hierzu macht, lassen nicht mit Sicherheit erkennen, ob' es auch diese seine Feststellung.in erster Linie auf Tatsachen stützt, die bereits Gegenstand des früheren Verfahrens waren, oder ob es sich diese■Überzeugung wesentlich, auch.auf Grund der obigen Erklärungen.der Beklagten gegenüber der Zeugin MfHMI und des Scheidung,sverSprechens : der Beklagten gebildet hat« Eine Zurückyerweisung.des Rechtsstreits zur näheren Aufklärung dieser Frage war jedoch nicht erforderlich« Die Ausführungen des Berufungsgerichts ergeben nämlich, daß es den Begriff des sittlichen Bewußtseins, wie er in der Ent- . Scheidung des Senats BGHZ 1, 358 verwendet-und-daraus vom Berufungsgericht entnommen, war, mißverstanden hat und daß bei einem richtigen Verständnis dieses Begriffs nach seinen Feststellungen das neue■Vorbringen des'Klägers keinen Anhaltspunkt dafür ergibt, daß die Ehe der Parteien aufgehört hat in ihrem sittlichen Bewußtsein fortzuwirken= Bas Fortwirken der Ehe im sittlichen Bewußtsein der Ehegatten setzt nicht,wie das Berufungsgericht ersichtlich annimmt, voraus,, daß beide noch in einem, wenn auch schwachen Gefühl gegenseitiger Achtung, Liebe oder Zuneigung verbunden sindo Es ist vielmehr schon dann gegeben, wenn die Ehegatten sich bewußt sind, daß ihr jetziges Verhältnis zueinander im Hinblick auf das,was früher zwischen ihnen gewesen ist (das feierliche Gelöbnis, fürs Leben miteinander •“erbunden zu sein und zu bleiben, die Verwirklichung dieses Gelöbnisses in der ehelichen Gemeinschaft, das gemeinsame Erstreben und Erfahren menschlicher und sittlicher Werte u ea,m y ), vor den.; sittlich^: Verantwortung füreinander erwachsen ist, die ihnen auch durch die Scheidung der Ehe nicht abgenommen werden kann„ Baß:ein' solches Bewußtsein bei den Parteien nicht mehr-vorhanden sei, läßt sich jedenfalls aus den vom Berufungsgericht festgestellten 'Äußerungen, der Beklagten gegenüber der Zeugin ilÜHit und auch aus'dem Scheidungsversprechen der Beklagten nicht entnehmen. Daß das Berufungsgericht dieses daraus auch tatsächlich nicht entnommen hat, ergeben eindeutig seine eigenen Ausführungen„ Danach ist es davon überzeugt gewesen, daß der Kläger im Falle'der : Scheidung der Ehe gewissenhaft der Beklagten Unterhalt gewähren und schon aus moralischen Gründen im Falle einer Besserung seiner Einlcpm'me’ns Verhältnisse seine Unterhaltsleistungen erhöhen rer de (S 32 ds BIT) Daraus £c auch nach der Überzeugung des■Berufungsgerichts sich'noch Ü seiner sittlichen Verantwortung-für die Beklagte durchaus "f bewußt isto Was aber das sittliche.Bewußtsein.der Beklagten anlangt, so hat das Berufungsgericht •festgestellt,, auf gesellschaftlichem und persönlichem Gebiet liegen; Damit war5 wie die weiteren Ausführungen des Berufungsgerichts zu diesem Punkt ergeben, die Sorge der Beklagten gemeint, daß ihre Ehre, d ehr ihre Würde als sittliche Per- .. bedarf nach dem gesamten vom Berufungsgericht festgestellten Sachverhalt keiner näheren Ausführungen, Der Kläger hat- • te auf Anforderung des Gerichts bereits in dem Rechtsstreit 3 R 31/45 - Schriftsatz vom 18 <>12 „1946 - seine Vermögens -und Einkommensverhältnisse eingehend dargelegt„ Daß diese sich inzwischen in der Richtung geändert hätten, daß er der Beklagten, nunmehr größere Leistungen und Sicherheiten-bieten könnte, hat .der-Kläger nicht behauptete Auch sein Angebot daß es ihr bei ihrem .Widersprach gegen ..die .'.Scheidung nicht nur um ihre Versorgung gehe, sondern auch um Dinge, die sönlichkeit, insbesondere ihre Frauenwürde; Schaden leiden könne, wenn ihre Ehe geschieden und sie damit genötigt Schließlich war auch die "veränderte Sachlage, die das Berufungsgericht hinsichtlich der Beweggründe der Beklagten für ihren'Widerspruch gegen die Scheidung feststellt, nicht geeignetj ein Neuaufrollen des gesamten Sachverhalts entgegen dem Grundsatz des § 616 ZPC zu rechtfertigen, Der Senat hat zwar in seiner Entscheidung BGHZ 15 87 ff ausgesprochen, daß die Beweggründe, die den ehewilligen Gatten bei seinem Widerspruch gegen die Scheidung bestimmen, für die Präge der Beachtlichkeit dieses Widerspruchs Bedeutung haben und unter dem Gesichtspunkt geprüft werden müssen, ob sie in einer aufrichtigen und ehrlichen Gesinnung und in einer festbegründeten, Dauer versprechenden sittli-' dien und religiösen Überzeugung und Willenshaltung verwurzelt sind oder reiner Selbstsuchth Schikane, Haß' oder Rachsucht entspringeno Damit sollte,'wie die Ausführungen jenes Urteils.in ihrem Gesamtzusammenhang ergehen, nicht gesagt sein, daß die- Beweggründe des widersprechenden' Ehegatten außerhalb des Gesamtbildes der:für.und.gegen'die Aufrecht... liehen Gehaltes ermangeln,dann als Gesichtspunkte zu werten sind, die gegen die Aufrechterhaltung der Ehe sprechen, wenn sie allein für den Widerspruch des beklagten Ehegatten bestimmend sinda Danach hatte allenfalls-harm in dem Verbringen des Klägers ein für die Beaehtlichkeit des Widerspruchs der Beklagten wesentlicher neuer Gesichtspunkt gefunden werden können ? v/enn das Berufungsgericht 'auf Grund dieses Vorbringens zu der 'Feststellung gekommen wäre, daß die Beklagte jetzt nur noch um ihrer.Versorgung willen an der Ehe festhalte, während das Urteil vom 13 =3 <.19,47 noch davon ausgegangen wart daß sie mit 'dem Kläger wieder Zusammenleben wolle und bereit seit/ ihm zu verzeiheho Zwar ist / wie der Senat in'seinem'Urteil' vom 31 »1.1952' - TV ZR 82/ 51 - näher aus ge führt hat'/ ein Widerspruch", "der nur deshalb, erhoben wird , weil der beklagte Ehegatte aus Ver~ sorgungsgriinden an der Ehe festhalten will,' nicht schon ohne weiteres unbeachtlich, so daß es ihm gegenüber einer Prüfung und Abwägung der sonstigen, für oder gegen die Aufrechterhaltung der Ehe sprechenden Umstände nicht mehr bedürfteo Es könnte sich jedoch fragen, ob diese Tatsache einer ausschließlichen Motivierung des Widerspruchs durch den 'Versorgungsgesichtspunktwenn sie als neue Tatsache geltend gemacht würde, im:Sinne des § 616 ZPf äusreichen würde..das Gericht zu einer erneuten Überprüfung des.ge-; gelnder Versorgung auch jetzt für den Widor-cirrc- der, Be-/klagten nicht.alleinbestimmend sei, sondern daß es ihr auch um andere -Dinge gehe, lie auf dfm persönlichen, und : gesellschaf ol ich* n G*'t let liegen WeVch n nil meint sind, wurde bereits in anderem Zusammenhang dargelegt • Wenn, aber die Beklagte sich auch aus dem Grunde gegen eine Scheidung der Ehe wehrt, weil sie eine Entwürdigung ihrer Person darin erblickt, daß sie in vorgerücktem Ehemanns Platz jachen und dazu, noch genötigt werden, soll , mit dieser auf demselben Landsitz weiter zu wohnen, so entbehrt dieser Beweggrund keineswegs des sittlichen Gehaltes, Las Anliegen.., das die .Beklagte:.-damit; Nach allem steht fest,, daß das neue Torbringen des Klägers nicht zur.Feststellung neuer Gesichtspunkte geführt hat und führen kann* die das bisherige Tatsachenbild im Hinblick auf die sittliche Berechtigung des Widerspruchs der Beklagten wesentlich ändern könnten. Da somit auch bei Zugrundelegung der vom Berufungsgericht getroffenen Fes-tStellungen die: Fragender sittlichen Berechtigung des Widerspruchs der Beklagten?nicht anders entschieden v.erden kann, als das m dem Urteil des Oberland esgerichts vom- 13e März 1947- geschehen ist, .kam es auf die Rüge der Revision, daß mehrere dieser Feststellungen unter Verletzung des § 286 ZPO sowie unter.