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BGH · IV ZB 55/66

Gericht: BGH · Aktenzeichen: IV ZB 55/66

$1* Beschwerde des Beklagten gegen den Beschluß de» 10* Mvilsimats des öherlandeegericbte Celle ve» 4« Januar 1966 wird al» unbegründet sarüek-gewlasexü Per Beklagte hat die Km ten der Be-* ecbwerda st* tragen. Pureh den angefochtenen Beschluß bat das Oberlandes*-gorlebt die Berufung des Beklagten gegen das Crteil der 6. Sivilkamaer des Landgerichts Hannover re» £0* Septem her 1965 unter Ablehnung der Wiedsreinsetsung ln den vorigen Stand wegen Vers&umong der Berufungsfrist als unsu-lässlg verworfen* s?egen des Sachverhalts wird auf die €rUnde des %mo&lmee$s Besug genommen* 0egen diesen Beschluß hat der Beklagte die n&ch J 519 b Abs* 2 ZPO statt-hafte sofortige Beschwerde fers-» md fristgerecht eingelegt* Bis Beschwerde kann 3«doch sachlich keinen Erfolg haben* Her Beschwerde kenn nicht darin gefolgt werden, wenn sie »eint* das Prteil des handgerichta sei nicht ordnungsgemäß sFugsatellt und deshalb die Berufungsfrist nicht in .lauf gesetzt worden* Ser* Beklagte wer im ersten Hechteza^ durch die Rechtsanwälte Hr* und freu bevollmächtigte einer .Bartei sich euch bei der Ausstellung und dor lunate Hung dm ß^pfangnbekenntnied## durch einen anderen bei desselben Gericht «ugelaeeenen fieehteanwalt vertreten lassen kann» wie des.Berufungsgericht ounlnnt, ist unbedenklich.mitimebmea tastcIXt worden um als» acletar gehandelt tat* koaa nicht bezweifelt werden# Bafsua ergibt .sich, da& -die Zu«-Stellung des land&erlchtlichen Urteils rechts« irkaoa ist und die Berufungsfrist des $ 516 ZPO in tauf gesetzt hat* her 1965, alibis versautet, eingelegt worden# Ba6 die Voraussetzungen £Ur die öew’ohrang der Niedere in« etsuog in den vorigen Staad gegen die ?ers&aaang der Berufungsfrist ia vorliegenden fall nicht gegeben sind, hat das Berufuaga-gericht zutreffend dargelcgt# Me Beactaerdo tat dagegen auch nichts verbringen keimen, tos als ernstliche» Bedenldn angesehen «erden kannte, tie Berufung 1st daher uasal&ssig*

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Volltext der Entscheidung

Zur EntscheidungsSammlung des Senats	/
4
, 2540 036
.. 3 U 5 DE 8 G E R I C H T S H OF IV ZB 55/66	BESCHLUSS	'
in dass Hechtestreit
 des Bauingenieurs £urt
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Beklagter und Beschwerde fahrt r9
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gegen
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seine Bhcfrau Annette
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Itliigorin und Bescbuerdegegnerin»
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m? 17* Zivilsenat dm Z^undeageriobtshofa bat in o«?r iSit&ung vom 16* &&rfc 1966 unter &it«irkimg dm lienats-Präsidenten Ascher end der EundesrAchter Johannaem* Wilden, Pr» loeweahsi& und von der Stühlen
 beschloss sens
$1* Beschwerde des Beklagten gegen den Beschluß de» 10* Mvilsimats des öherlandeegericbte Celle ve» 4« Januar 1966 wird al» unbegründet sarüek-gewlasexü Per Beklagte hat die Km ten der Be-* ecbwerda st* tragen.
0 r El n de*
Pureh den angefochtenen Beschluß bat das Oberlandes*-gorlebt die Berufung des Beklagten gegen das Crteil der 6. Sivilkamaer des Landgerichts Hannover re» £0* Septem her 1965 unter Ablehnung der Wiedsreinsetsung ln den vorigen Stand wegen Vers&umong der Berufungsfrist als unsu-lässlg verworfen* s?egen des Sachverhalts wird auf die €rUnde des %mo&lmee$s Besug genommen* 0egen diesen Beschluß hat der Beklagte die n&ch J 519 b Abs* 2 ZPO statt-hafte sofortige Beschwerde fers-» md fristgerecht eingelegt* Bis Beschwerde kann 3«doch sachlich keinen Erfolg haben*
Her Beschwerde kenn nicht darin gefolgt werden, wenn sie »eint* das Prteil des handgerichta sei nicht ordnungsgemäß sFugsatellt und deshalb die Berufungsfrist nicht in .lauf gesetzt worden* Ser* Beklagte wer im ersten Hechteza^ durch die Rechtsanwälte Hr*	und	freu
/ft
 vertreten. Wie sieh aus BX* 205 OK ergibt, sollt#'das in 4er S&oke ergangen© Urteil des Landgerichts geaS&B 5 212 a Ir PO durch Übergabe 4er Ausfertigung deo Urteils an dea • froze£bavollziehtigton Ihr*	sugeatollt «erden*
Bas Über di# Zustellung aue&oateilt# und einen vesent-
liehea feil de# Zustellung#aktes bildende i^pfangs Bekenntnis des Eochtsanwalta ist nicht van Br« TfBB concern von dem bei dem Landgericht Hannover sugelanaonen hechte-a&walt Br« $^|| unterzeichnet* Wie da# Berufungsgericht festge®teilt hat» iei BechiosawaXt Br»	Bure
d#f Proscibevall^ichtigteis i&tig und hat dort das Key-lU-ngo-
Bekenntnis anierschrieben« Ule »ich au# den Akten weiter ergibt» hat Heehtsanwalt Br«	in dem hier erAx&ngigen
 Eechtsstroit wiederholt formine #1# Vertreter der frozeü-
bevollmächtigten wahrgenösössen und auch Schriftsätze eie unterzeichnet* Unter B&r&eKslchtigung dieser. ist en&tt&ehäen» d&3 er da# £n!pfaagab©kcmit&ia als 3 srSchtigter der genannten fro^eGbevöllnächtigten hat
 für
nt’ißde #v oll-* unt(:r-
schreiben wollen und unterschrieben hat« jd®8 der Proseü-
bevollmächtigte einer .Bartei sich euch bei der Ausstellung und dor lunate Hung dm ß^pfangnbekenntnied## durch einen anderen bei desselben Gericht «ugelaeeenen fieehteanwalt vertreten lassen kann» wie des.Berufungsgericht ounlnnt, ist unbedenklich.mitimebmea (vergl* R(r in H»2 1935 Er« 41)* Me Bedenken der Beschwerde hiergegen greifen nicht durch* Es ist nicht erforderlich» daS der als Vertreter handelnde Rechtsanwalt bei der Unterschrift auf seine Vertroier-
eigenoebaft ln der Unterzeichneten Urkunde himeist. Es genügt# daü er tets&cbltch als Vertreter gehandelt hat und wirksam als solcher bestellt worden ist« Die Bestellung zua Vertreter braucht nicht ausdrücklich zu erfolgen, sie kann auch stillschweigend geschehen und aus de» Unat&nden • eatnowaien’werden (hü aaO)•. BaS Br*	unter den hier
 obwaltenden VerMltnlaaen auch wirksam als Untervertreter
- 4
tastcIXt worden um als» acletar gehandelt tat* koaa
 nicht bezweifelt werden# Bafsua ergibt .sich, da& -die Zu«-Stellung des land&erlchtlichen Urteils rechts« irkaoa ist und die Berufungsfrist des $ 516 ZPO in tauf gesetzt hat*
01« Berufung ist eratnals durch dl« Einreichung eines Ochrlfts&tses der BechtsanwSlte ftre* i^HM*	^HHV
uni	i»	tala	Berufungsgericht	mn	22* D<jfern-
her 1965, alibis versautet, eingelegt worden# Ba6 die Voraussetzungen £Ur die öew’ohrang der Niedere in« etsuog in den vorigen Staad gegen die ?ers&aaang der Berufungsfrist ia vorliegenden fall nicht gegeben sind, hat das Berufuaga-gericht zutreffend dargelcgt# Me Beactaerdo tat dagegen auch nichts verbringen keimen, tos als ernstliche» Bedenldn angesehen «erden kannte, tie Berufung 1st daher uasal&ssig*
Bis Beschwerde ist aonlt unbegründet# Sie nuS alt der sich aus f 9? ZPO ergebenden Xostenfslg« sie geschehen rurüekgetiesej» werden*
Ascher
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