* Auf prinzlaw.com finden Sie die Webseite der vom Medienrechtsanwalt Prof. Dr. Matthias Prinz gegründeten Kanzlei. Dies hier ist die davon unabhängige und eigenständige Webseite von Rechtsanwalt Matthias Prinz mit Kanzleisitz in Mainz.ok

BGH · IY IZ 739/65

Gericht: BGH · Aktenzeichen: IY IZ 739/65

Die sofortige Beschwerde der Kllgtria gegen die licht sulassung der Kerlsion in den Urteil dee 1?« Zivilsenats des Kaaaergeriehts in Berlin von 29* Oktober 1965 wird surttokgewiesem« Die Bntsohädlgnikgebehdrde und die Ent Schädigung e-gerlehte haben den Anspruch abgelehnt« Das Berufungsgericht hat die Revision an den Bundesgerichtshof nicht sugelassen. Me Frage nach dm ursächlichen Zusammenhang haben die EatSchädigungsgerichte aufgrund des Gutachtens entschieden« das der Fächer st für Pathologie, Prof. 17)» Weder der Gutachter noch die Eatsehädiguagabehürde und die äntechädigungagerlohte waren bei der Entscheidung über die Frage des ursächlichen Zusaaaenhaage an die Entscheidungen in den früheren» auf Entschädigung des Üesundhel tsSchadens gerichteten Verfahren gebunden» Deshalb ist das von Prof* Br. Kühn erstattete Gutachten nicht etwa deshalb su beanstanden» weil er hier die Frage nach dea ursächlichen Zusaaasn-hang swisehen Verfolgung und Gesundheiteaehaden anders beurteilt hat als ss in dea früheren» abgeschlossenen Verfahren geschehen war» Für den Bereich des Ent Schädigung« recht a besteht keine $ 36 Abs» 1 Sats 3 BVG entsprechende Vorschrift»

FragesuGutachtenBerlinBrursächlichBeschwerdeKlägerin

Volltext der Entscheidung

Zur Entscheidungssammlung des Senats
2055 021
*
BUNDESGERICHTSHOF IY IZ 739/65	BESCHLUSS
in der Lnteohädigungsaache
 der Frau Martha

Klägerin und BeeehwerdefUhrerin ♦
- FreseSbevolla&ehtigtet Rechtsanwälte	und
 Ihr*
gegen
 das Land Berlin, vertreten duroh den Senator für Inneres, » FflBBBM Flats#*
Beklagten und Beschwerdegegner
~ z ~
u
Der IV* Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in der iUtauag von 20« April 1966 unter Mitwirkung de,s ^enatspräsldenten Ascher und der Bundesrichter Maas, Wilden» Dr. Graf und von der MUhlen
 be schlossen i
Die sofortige Beschwerde der Kllgtria gegen die licht sulassung der Kerlsion in den Urteil dee 1?« Zivilsenats des Kaaaergeriehts in Berlin von 29* Oktober 1965 wird surttokgewiesem«
OerlchtegebUhrea und Auslagen werden nieht erhoben» die audergerichtliohen Kosten der Beschwerde hat die Klägerin su tragen«
Gründe t
Die Klägerin fordert Witwenrente nach }§ 41» 17 Abs« 1 Kr« 1 BIG. dis begründet ihren Anspruch daalt« ihr in Jahr* 1962 in 79« heben*Jahr verstorbener Ehe-nenn habe infolge der Oeeundheiteeehäden» die bei ihn sie verfolgungsbedingte beiden anerkannt und entsohädigt worden seien» vorseitig den fed gefunden.
Die Bntsohädlgnikgebehdrde und die Ent Schädigung e-gerlehte haben den Anspruch abgelehnt« Das Berufungsgericht hat die Revision an den Bundesgerichtshof nicht sugelassen. Hiergegen wendet eich die nach $ 220 Abe. 1 BIO
i
 
sulässige sofortig© Beschwerde der Klägerin. Des Hecht srslttel ist unbegründet.
Das Berufungsgericht hat seine Entscheidung dealt begründet, dat ein ursächlicher Zusammenhang sw1schon der Todesursache und den verfolgungsbedlngten Gesundheit*Schäden alt an Sicherheit greasender Wahrscheinlichkeit su verneinen sei» Bei dieser Beweislage liegen die Vorausset sangen des § 41 BSG nicht wer» Auf die von der Beschwerde aufgeworfene Frage» ob die Heu-faeeuxig des § 4t BHG durch das ächluSgesets su einer anderen Beweislastverteilung geführt habe» kowat es nicht an»
Me Frage nach dm ursächlichen Zusammenhang haben die EatSchädigungsgerichte aufgrund des Gutachtens entschieden« das der Fächer st für Pathologie, Prof. Br» Kühn» der i&teohädigiuigshehürde erstattet hatte» Ba0 die Ent-achädiguzkgageriehte dieses Gutachten verwertet haben» ist aus Hechtagründen nicht su beanstanden (EsW 1961» 132 Br» 29? 1963» 464 ür. 17)» Weder der Gutachter noch die Eatsehädiguagabehürde und die äntechädigungagerlohte waren bei der Entscheidung über die Frage des ursächlichen Zusaaaenhaage an die Entscheidungen in den früheren» auf Entschädigung des Üesundhel tsSchadens gerichteten Verfahren gebunden» Deshalb ist das von Prof* Br. Kühn erstattete Gutachten nicht etwa deshalb su beanstanden» weil er hier die Frage nach dea ursächlichen Zusaaasn-hang swisehen Verfolgung und Gesundheiteaehaden anders beurteilt hat als ss in dea früheren» abgeschlossenen Verfahren geschehen war» Für den Bereich des Ent Schädigung« recht a besteht keine $ 36 Abs» 1 Sats 3 BVG entsprechende Vorschrift»