Me Beschwerde des klagenden Landes gegen die Wichtsulassung der Eevision im Urteil des 9. Bas Land ist durch Urteil des Berufungsgerichts vom 10. Februar 1965 verurteilt worden, dem Kläger wegen Freiheitsschad^ns eins K&pitalentsehldiguog von 1.950 DM su 2&bleng das Urteil ist asi 30. sung des Pctschüdiguttgcbogeh § € Abs* 1 j§r* 1 BIG von der sen und iha die beantragte 1 BKG auch wegen Verschweigung au versagen sei*. Der Berüfungsrichtar bat die J?*atitutioRsklnga abgewiceen* well des Land nicht ohne nein Verschulden außerstande gewesen sei* den Restitutionsgrund in dem früheren Rechtsstreit geltend au machen (§ 502 ZPG). Bs bedarf keiner Klarstellung durch den Bundesgerichtshof* daS die Kotschüdigungabshürdeo gemäß § 176 Abs. 1 BOG auch die Tatsachen von Amts wegen zu ermitteln haben* dis den Ausschluß von d$r KotschädiguRg begründen kganen* Ob die Anfrage bei der Dokumente«zentrale ia Falle dm Klagers geboten war* kann auf sich beruhen. Wenn die Kutscbädigungabchürde eie für erforderlich gehalten und an die Zentrale gerichtet hatte* EmSte sie dies im Prozeß Vorbringen* Es besteht kein Zweifel* daß d&s Berufungsgericht sledcna ßeo t.ingang der Auskunft abgewartet hätte; Jedenfalls aber hätte das beklagte Land in diesem Falle alles getan, was von .‘uffasaut»; des Berufungoricbter*, ciao beklagt* M babi> iffl ??ose3 den Stand der eigece« •?aittIUegC0> ieabeaon<jere daa AOMteh«* einer von ihm aflbat fUp „ford*rncb gehaltenen wxt we^xung aao tier ■^’’^alknrtei dar legen nassen, braucht nicht durch das S*vi8i009g9richt beatätigt au werden. Auf der Era-ägung, das land hebe behaupten können, dar Kläger sei Mitglied der USD AP gewesen, und höbe sich sua Beweise auf dis gentralkartei berufen können, beruht das Berufungsurteil nicht; ee ^ird von seiner weiteren Begründung getragen* Ob das Berufungsgericht den Rechtsstreit auf den Hilfsantrag des Landes an das Landgericht bitte verweisen sollen, da »war nicht der Ausschlußgrund des § 6 Abs* 1 Ir. 1, wohl aber der Eßtsiehuegagrund des § 7 Abs* 2 BKG (unrichtige Angaben über Parteizugehörigkeit) nunmehr is Wege der Aufhebungsklage nach § 213 Abs. 1 n.F. BEG geltend gemacht werden kann, muO auf aich
Beschluß
2540 044
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.V ZB 705/615
io 4ca Kfitscteüdigurigßrechtsstreit
des laudea Freie und Hansestadt H a a b u r g , ^rertreten durch das \?isd ergutsiacfeungsaat Hamburg
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Der IY. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat unter Mitwirkung des penntsprEeidenten Ascher und dor Btfßdssrichter Püsfceoborg, Dr. Loev*enbeim, Pr* Graf und von der buhlen
in der Sitzung vom 21* Januar 1966
beschlossen:
Me Beschwerde des klagenden Landes gegen die Wichtsulassung der Eevision im Urteil des 9. Zivilsenats des Hanseatischen Ober** landesgericbts m Hamburg vom 13. Oktober 1965 wird surSckge^ieaen.
Da $ Be schwere! e var ,f a bren auslagecfröi. Pia auferg trägt das X>8cd.
ist gebühren- und erichtlicbcn Kosten
4
Gründe 2
Bas Land ist durch Urteil des Berufungsgerichts vom 10. Februar 1965 verurteilt worden, dem Kläger wegen Freiheitsschad^ns eins K&pitalentsehldiguog von 1.950 DM su 2&bleng das Urteil ist asi 30. Juni 19&5 rechtskräftig geworden.
Am 30. Juli 1965 erhob das Land Bestitutionöfcl*£e
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njt der Begründung, am 24* Februar 1965 sei ihm di#
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Bczeabcr 1964 £tsg#i kart^i der twI)ÄP £C Kitglied der K3DAP
‘orderte Auskunft -aus der Zentral-'gegangen, nach reicher der Kluger gewesen sei. Da3 Land bat uai Abwei-
sung des Pctschüdiguttgcbogeh § € Abs* 1 j§r* 1 BIG von der sen und iha die beantragte 1 BKG auch wegen Verschweigung au versagen sei*.
reos* da der Kläger nach Botsehäd igung au3gescblos ntSchädigung nach § 7 Abs* der Parteimitgliedschaft
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Der Berüfungsrichtar bat die J?*atitutioRsklnga abgewiceen* well des Land nicht ohne nein Verschulden außerstande gewesen sei* den Restitutionsgrund in dem früheren Rechtsstreit geltend au machen (§ 502 ZPG).
Ko habe in dar Ochlü^verhandlung vom 27* Januar 1965 Vorbringen müccen, daß die Auskunft angefordert sei, oder anregen müssen* da 3 sie vom Gericht eiogeholt werde* Bio Revision ißt nicht sugelasacn worden.
Die hiergegen gerichtete Beschwerde ist unbegründet. Bs bedarf keiner Klarstellung durch den Bundesgerichtshof* daS die Kotschüdigungabshürdeo gemäß § 176 Abs. 1 BOG auch die Tatsachen von Amts wegen zu ermitteln haben* dis den Ausschluß von d$r KotschädiguRg begründen kganen* Ob die Anfrage bei der Dokumente«zentrale ia Falle dm Klagers geboten war* kann auf sich beruhen. Wenn die Kutscbädigungabchürde eie für erforderlich gehalten und an die Zentrale gerichtet hatte* EmSte sie dies im Prozeß Vorbringen* Es besteht kein Zweifel* daß d&s Berufungsgericht sledcna ßeo t.ingang der Auskunft abgewartet hätte; Jedenfalls aber hätte das beklagte Land in diesem Falle alles getan, was von
einer Partei geformt v.erü-r, kann.-Pie .‘uffasaut»; des Berufungoricbter*, ciao beklagt* M babi> iffl ??ose3 den Stand der eigece« •?aittIUegC0> ieabeaon<jere daa AOMteh«* einer von ihm aflbat fUp „ford*rncb gehaltenen wxt we^xung aao tier ■^’’^alknrtei dar legen nassen, braucht nicht durch das S*vi8i009g9richt beatätigt au werden.
l-b bedarf a*«sh keiner ^©QtHtigung durch den Bun-aeagerichtebof, «a3 das beklagte rl0Ra s.is r-roseßpartoi
di« mangelhafte Information formlnsyertrctere
duircb den oaeh Warbeiter de-? Bfrtacb&digongsaache gegen sich gelten lassen nuß.
Ba es an den ?or&u&net&an£en gCB j ej$2 2 liegen die Er^gungen der £e^eWeröe über die
0 fehlt, Ermitt-
locgapflicbt anderer Hntachädißung80Pgaoe „eben der Sache*
Auf der Era-ägung, das land hebe behaupten können, dar Kläger sei Mitglied der USD AP gewesen, und höbe sich sua Beweise auf dis gentralkartei berufen können, beruht das Berufungsurteil nicht; ee ^ird von seiner weiteren Begründung getragen*
Ob das Berufungsgericht den Rechtsstreit auf den Hilfsantrag des Landes an das Landgericht bitte verweisen sollen, da »war nicht der Ausschlußgrund des § 6 Abs* 1 Ir. 1, wohl aber der Eßtsiehuegagrund des § 7 Abs* 2 BKG (unrichtige Angaben über Parteizugehörigkeit) nunmehr is Wege der Aufhebungsklage nach § 213 Abs. 1 n.F. BEG geltend gemacht werden kann, muO auf aich
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