Abschrift zur ßniscn.ßammlg.
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BUnSSÖSBIOBISHOP
2539 002
BESCHLUSS
m» 704/65
ixt der ratechäöigxuigesücho
1* des Kaufmanns «rohann Friedrich 8*
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3» der Frau Harnte von £##■■I geh« Gi
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Kläger und Beöohueraefiihrer#
«* ?rozeßb©vollmächtIgt o t Hochta&nuälte Brest» #■■#*
Hamburg -
gegen
die Freie und Hansestadt 3 ä ß H r ß f vertreten durch da« wlcdergutmaehungeaat Hamburg 36, Brefcbahn 54»
Beklagte und Beßchwerdegegnerin
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Per 2 V. Zivilsonat dies Bundesgeriohtehofa hat in der Sitzung vorn 9* Edrs 2966 unter Mitvdrkung dea Ssnatspra-si dent on Ascher und der Bundearichter Baake* Wilden»
Pr* loewenheia und Pr« Graf
beschlossen*
Pie sofortige Beschwerde der Klarer gegen die Slchtzulaosung der Bevioien im Urteil des 9* Zivilsenats des Hanseatischen Ober-landesgerlehts au Hamburg von 28. Juli 1969 wird «mrtlckgewieoen*
Pis Entscheidung ergeht gebühren- und auelsgeilfrei; die außergerichtlichen Konten des IMschvwi^everfshrexis tragen die K2l£ger*
g«*fr*q*
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Pie sofortige Beschwerde dar Kläger gegen die Mehtmiluo-sung der Revision in den in der Beachludfomei gencumten Urteil ist gsn&d $ 22o Jtba* 1 B30 araliUssig* Pas Hechts-mittel ist jedoch unbegründet* da keiner der Zulassung^-gründe des $ 219 Abs* 2 vorliogt* Paß nach der Vor* schrift des § 5 jt&3 in vorliegenden fall eia Sntschhdigunga-anepruoh wegen Schadens an Eigentum nicht besteht» ^oil der Anspruch unter die Bechtsvorsebriftea sur Bückerat&ttung feststellbarer Vermdgensgegenstände fällt* wird von den Klägern nicht verkannt« Pie Kläger meinen Jedoch* daß § 5 BIG gegen den öloiohheitögrundsats verstoße* Pit&er Auffassung kann jedoch nicht gefolgt werden* Pie Ansprache der Verfolgten aus der Entziehung feststellbarer Vermögens-
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gegenstfinde sind in den ab-
schließend geregelt* Ein Anspruch n?ch dem BEG be-steht subsidiär nur insoweit, eia dh rückeraiattun^s-rechtlicher Anspruch nicht gehoben ist* Hierbei ksasst cs euööchlicßliöh auf die fseditonntot das Anspruchs an, nickt aber darauf, ob der rückera tat tunsarechtlicke -?on«r epruoh wegen einer Entziehung außerhalb des Geltungsbereichs der Backeretöttun^sgeoetse nicht durchgeaetst werden kann* Me Abgrenzung »wischen dem %W einerseits und den SÜeSceratattußsageeetzen andererseits ».ich der Bechtsnfttinr des Anspruchs ist der Sache neck gerechtfertigt und verstößt nicht gegen verfansungsrecht-liehe GrsmdeEtsa# bis Abgrenzung nuG daher auch dann gelten, wenn im einzelnen Fall der rückeratsttungsrecht-liebe Anspruch nicht durehgeaotst werden kann* Der ^ic-d^r^lvtaach^ms<n5apruöh wird den Verfolgten durch di« Regelung des 5 5 ££G aueh nicht endgültig genommen.
Died ergibt dich eindeutig aus | 2?S REG, nnch dem eine celt ergehende Regelung der Entschädigung für Verfolgte, die eine örtliche Beziehung zu den deutschen Gebieten außerhalb des Geltungsbereiche des BIG haben, bis zur Wiedervereinigung Beutechlends Vorbehalten bleibt* Aus den gleichen Gründen ist auch eine eusdeknende Auslegung des $ 5 Abs* 2 BBG unter der Jetzigen Rechtslege nicht
latfcfr j^.1 idh *
Di© KoBtmmtBcMiämg beruht &uT den
§5 97 ZPO und 225 Abs. 1 B£G*
Ascher
Wilden