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BGH

Gericht: BGH

.Die au & 0 r g e r i cA 11 i < trägt der Kläger. •lenst (lA7ßöD) • Kr h&t auoerdors fUr die Kelt bis sus 1 * April 1930 Berufeschaden nach de a Bünde» en ts ch&di .tgiing eg «s e t s (Tr-: 3) geltend gemacht* Einen "Teilbescheid* darüber voa 11* rezenter 195& hat er vor äez' I-endrericHt nildenheia und vor des Berufungsgericht iir rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren 5 0 536/39 » 2 U den vom Kläger trotz des obengenannten Verfahren» noch verfolgten Anspruch auf weitere Entschädigung für Schaden ia full 1;u4 aln unzulässig zurUckgo wicsa:i* Seiidea richtet der ••'ig^cr seine Dingo gegen diesen Bescheid* Sein auf eine Kaaitnlent-s3ch,v.ii.^un;; in Hohe von 40,000 Du gerichtetes .Bekehren hat vor desLandgericht keinen Erfolg gehabt, Dia hiergegen vom Kluger eingelegte Berufung hat das Oberl&ndesgericht als unbegründet zurüekgewi cs an• Die gogen die Nichtzulassung der Revision im Berufungsurteil gerichtete .sofortige Beschwerde des Klägers iat mangels der ¥oraunrsetK;itn-geh Des } 219 Abs. 2 3B3 unbegründet. •Das Berufungsgericht hat das Begehren einer nachmaligen FatScheidung über seinen Schaden ias beruflichen Fortkommen durch den Kläger für unzulässig erklärt, weil über diesen Anspruch bereits rechtskräftig entschieden werden sei. Die sofortige Beschwerde knüpft eine Heike von Fragen an con Dm-stand, 6&S der Bescheid vom 11. 1 Xrs von den Urteil des erkennenden Senate Rzf 1965, 172 Br. 19 für gegeben .und eseint, | 189 a 3!üi «sei anwendbar. Die su der Bezeichnung "Dellbescheld" aufgeworfener Fragen der sofortigen Beschwerde sind nicht zu entscheiden, da es sich nach de» rechtslrrtuisnfreion Ausführungen des De-.rufungoge rieht« hinsichtlich .des Berufsockadsnaansprucks des Klägers nicht u» einen eigentlichen Bellbescheid, sondern uö eines abschließenden Bescheid handelt. Eine Abweichung von der Entscheidung des erkennenden Senats Bz?/ 1965, 172 Br. 19 liegt, wie das Bernfus gsgor ich t bereits zutreffend angencm.cn hat, nicht vor. Dur Entscheidung des erkennenden Senats stand dacals der bei jBntschüdigung für Mit Hecht hat das Ber^ungsgericht auuge-führt, in der öch-adeus&rt ^Schaden is beruflichen Fortkommen" werde# abgesehen vielleicht von der Entschädigung für Au^hil-dangsschalen, nur eine einheitliche Entschädigung für die ver-foigun&sbedingte Verdrängung .aus einer beruflichen Krwerbs-täil&keit gewährt. u:ae;i von inn aweit Aub diesen Gründen let cic sofortige Beschwerde Lgera sit der sich aus den §J 209 Aba. 1, £25 Aba. Abs.

EntschädigungdeAnspruchBrKlägerSchaden<Bescheid

Volltext der Entscheidung

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2540 007
I? 25 6-SR/fiS
BESCHLUSS
in der Kntschädigungsnache
 des Landgerlchtsr&ts i*E* Alfred S fll	th	Street»	USA,
Klägers und Beschwerdeführers» - PrCEeöbsvöll&äohtigters Beehtsansmlt w, üu^tellunnabevollmächtigtersReehtsanwaXt Br*
gegen
 das Land Kieders&chaen,
 vertreten durch den l«iedersächsischen Minister des Innern, Hannover, Lavesallee 6f
Beklagten und Becchwerdegegner*
 
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Per IV. Zivilsenat des Bundeßgericht»*^® h“ rAo;ltw kinterne, dä» 3än«	Anob*M?	und
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in der Sitzung-voa 26* Januar 1966 beschlossen:
Bio sofortige 3oach»srdo 3ea /!'
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die
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rfichtzulaasun^ der Kevision i» :*^r	..	-
2. Siviloenafca des Oberland sagöf*1^' vois 27# August t$65 wird zurückgc^-

Bas Verfahren den Beaohwerderc
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frei von gerichtlichen ßebähre.3-
.Die au & 0 r g e r i cA 11 i < trägt der Kläger.
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.Die außergerichtlichen Kosten de»
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Ber Kläger 1( der jüdischer Herkunft ist, er Halt •.-.egen seiner Bntiaasung als Keferendar aus des sächsischen t;U3ti«c.-dienst aufgrund des sog* Berufäbcamtengesetseß ?/icdergut;saciiun^. nach deia Hundesgeset» Ober die Wiedergutmachung iss oifeatlich?n •lenst (lA7ßöD) • Kr h&t auoerdors fUr die Kelt bis sus 1 * April 1930 Berufeschaden nach de a Bünde» en ts ch&di .tgiing eg «s e t s (Tr-: 3) geltend gemacht* Einen "Teilbescheid* darüber voa 11* rezenter 195& hat er vor äez' I-endrericHt nildenheia und vor des Berufungsgericht iir rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren 5 0 536/39 » 2 U
113/60 (E)' angöfechten* Hachdeia in vorliegender osche vo.*i Kläger eine Unt&tigkeitafcla&e eingegangen war, hat das beklagte Land u*a. den vom Kläger trotz des obengenannten Verfahren» noch verfolgten Anspruch auf weitere Entschädigung für Schaden ia
*• 3 «.
beruflichen Fortkommen durch den Bescheid vom 6. full 1;u4 aln unzulässig zurUckgo wicsa:i* Seiidea richtet der ••'ig^cr seine Dingo gegen diesen Bescheid* Sein auf eine Kaaitnlent-s3ch,v.ii.^un;; in Hohe von 40,000 Du gerichtetes .Bekehren hat vor desLandgericht keinen Erfolg gehabt,
 Dia hiergegen vom Kluger eingelegte Berufung hat das Oberl&ndesgericht als unbegründet zurüekgewi cs an• Die gogen die Nichtzulassung der Revision im Berufungsurteil gerichtete .sofortige Beschwerde des Klägers iat mangels der ¥oraunrsetK;itn-geh Des } 219 Abs. 2 3B3 unbegründet.
•Das Berufungsgericht hat das Begehren einer nachmaligen FatScheidung über seinen Schaden ias beruflichen Fortkommen durch den Kläger für unzulässig erklärt, weil über diesen Anspruch bereits rechtskräftig entschieden werden sei. Die sofortige Beschwerde knüpft eine Heike von Fragen an con Dm-stand, 6&S der Bescheid vom 11. De selber 1953 als ^Deilbumohoid'* bezeichnet werden ist, LDlt eine Abweichung des Beruf mi/;::ui**.e 1 Xrs von den Urteil des erkennenden Senate Rzf 1965, 172 Br. 19 für gegeben .und eseint, | 189 a 3!üi «sei anwendbar.
Die su der Bezeichnung "Dellbescheld" aufgeworfener Fragen der sofortigen Beschwerde sind nicht zu entscheiden, da es sich nach de» rechtslrrtuisnfreion Ausführungen des De-.rufungoge rieht« hinsichtlich .des Berufsockadsnaansprucks des Klägers nicht u» einen eigentlichen Bellbescheid, sondern uö eines abschließenden Bescheid handelt. Bio Bezeichnung H*eil-beocheid* lot nur gewählt worden, well noch Uber Eigentums-und yarsögenaschadenoansprüohe des Hägers su entscheiden war.
Eine Abweichung von der Entscheidung des erkennenden Senats Bz?/ 1965, 172 Br. 19 liegt, wie das Bernfus gsgor ich t bereits zutreffend angencm.cn hat, nicht vor. Dur Entscheidung des erkennenden Senats stand dacals der bei jBntschüdigung für
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Eigentums- and VoriadgenEBchaden denkbare Fall# daG i:\n*n-hb eitiax •-■ehodaftft&rt für einen defcadoa keine elnn-1 11 n;- a . :nt-,..i.emit gekehrt wird, sondern Hali für einen ü er. ade» cine lnt3cdi--digim^ gewährt wird, die, von l;öe.hntr.ronsen rJjgoschon, unabhängig int von anderen En$acfc:idirr«ngen, ui& uer Verfolgte iür einen äebaden deroelben Gchsderwart neben früher erhalten tat* bier kann naan der genannten Entscheidung des erkennenden C&n&ta' dor Aniragateller# der durch Bescheid eine Entschädigung .fir einen von ihst angele1deten Schaden erhalten hat, solange die Ihitschddigungfshehörde noch Eber andere von ihz anresieldete AaoprEobe sachlich zu entscheiden hat, die Ent etch’ldir.ung für weitere bisher von ihsa nicht vorgebrachte Schäden der gleichen Schadensart# die auf eines bisher nicht vorgebrachtcn bacliverhalt beruhen, geltend machen* Biescr Uru/icts&ts gilt jedoch nicht, wenn es oicla um einen einheitlichen Schaden handelt, Elemente, die nur der Berechnung für «inen einheitlichen Schaden dienen, können, nachdem der Bescheid der F.ntac&iälgungsbohörde unanfechtbar geworden lot, nicht mehr vorgcbracht worden, um eine neue, günstigere Berechnung der Entschädigung für den Vorfolgten su erlangen. Mit Hecht hat das Ber^ungsgericht auuge-führt, in der öch-adeus&rt ^Schaden is beruflichen Fortkommen" werde# abgesehen vielleicht von der Entschädigung für Au^hil-dangsschalen, nur eine einheitliche Entschädigung für die ver-foigun&sbedingte Verdrängung .aus einer beruflichen Krwerbs-täil&keit gewährt. %n ‘gebe insoweit nicht richrere Entschädigungen, die - vor» nSohstgrönrich abgesehen - ein verfolgter neben-oder nacheinander erhalten könne. Da der Kläger «eine - damals voilig neue - anderweiie Begründung, des bereit«' cingr.klagten 3e r u ?'? cb ad er*« ans pruehe nur den beklagten laade süi 5. Se sem-bar 1150, nicht ater dem Gericht nitgeteilt habe, das damals allein noch über diesen Anspruch ia Verfahren 8.0.536/59 »
2.1» 11S/60 (E) su entscheiden gehabt habe, habe er eine rechtskräftige Entscheidung über seinen Anspruch auf Verdrängungn-sehaden als solchen herbeigeführt, als er suo 27. Eärc 1961 seine lis dahin laufende Berufung surUckgsBo^en habe.
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 Aub diesen Gründen let cic sofortige Beschwerde Lgera sit der sich aus den §J 209 Aba. 1, £25 Aba. Abs. 1 2PÜ ergebenden Kostehfolge rurück^u^eießr.
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