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Zur Sntscheidungssamiiilung des Senat? 2053 048 v/m BESCHLUSS in der unt^ohädlgun^nsaehe der Frau Kutfc 3 Klägerin und 3eaeheerdefUhr«rin 9 - Froaeibefollmäc&tlgtet Keebtaanvältln den Freietmet Bayern, Terireten durob die B« wirkstlnaaadireiction Hünohen Abtlg# fl, Gruppe A, 4HHBI, ^flHpitrai^K Beklagten und Beeebwerdegagner* er XT* &ifll#*n#t a.»# 1 e&• r i efe t eixo1« iMtt u&ter Mit«. «lrkuiie' 4«8 i}8Bftts^r<.sl4«nt«A A»cher 'a&4 -lex 0un4esricfeter iUiske« ^üat?Bkr^f sildsn tmd Dr* 3raf in lor rittesi? rom t% £#»#»feer 196* feeeefeloseeat Die sofortige M#cfe##r4e 4er riitgerin gegea 41# laefctawlaaeuiig ner leTletos 1» 4M Urteil 4## 16* 21-vilstMt# (Sutüie&ääigttagseemt#) 4## 0feerlezi4eag#ri#&t# KUnehei* ves* 15* April 1965 wird eurüetgewieMii* Die Kläger la feat 41# aulergerlefetllcfeec reetea 4er 4-»#c4w«r4# *«i trage».* Da# seeefewerdeeerfa&rea let frei ree gsriefetliafeea Öefcüfcre» u&i ttt‘*lage&* ftJLJUULJLA Di« p. a taefe&figuag#feefc ferde feat lea 4»trag der rigger!«*» ltr «t|«a ^afeadea# la 4#r Auafelltkmg afeteoAfedlgaag at ge~ w&ferea, als irabegrUadet eura#kg«3Fi«*#ii* Me de^ege» m dir ^ldgerla ergebene Klage feat*# feeia Daiiilgerlefet im4 Oberlaa^eagerlc&t kelaea Brfelg* Dea Ofeerlaadeegericht feat la seine# Urteil 41« Keeisiom aieht augela##«m* Die dagegen fda 4er Klägerin eia&alegte eefortlge Seeenwerde let alefet begrUadet. re let fceiae 4er Yoraaeaetaatigen gegeben» uattr denen n*tdfc I 219 Abe* 2 ££$ die Beeieion ausalaaeea iat* wie iwliigeriix iiatte simäcixat geltend genachtf nie habe in der Absicht* -.lavlerlenrerl» su werde», Klavier*» unterricht und aieeeu ln Jahre 1955 au» Ver~ i olgirngsgrondan unterbrechen isU»««**# Die Kr<tXungen de» heruitu^tegerlcbts ergaben jeduch* d*» die Klii&erl» bereite »eit 4»« Ja&re 1951 keinen ivXavieruaterriefct sehr genosesen hat# Im Beruiittigsge r i on t hat daran» und »u» da» eenetige» u:n*tda4enf iaufeesoadere auch aus de» häusliche» tmd »1 rteahaftlichen Verhältnissen i» EXtsro» hau» der sCXsi^aria sowie asa der van ika vlateholtea ast«* liehen AuAfcuaft Über den A&sblldimgAgang» den die iClhge~ ris bei einer iunbUOuni sur 2Clavier Xearer ln «ianele hätte durchlaufen nheaea* gefolgert* dau ein* eruet« Absicht dar *U䣫rlB* >:iavierlehreri& $u cardan# u»4 eine wer-folgongsbealugte ■ntM^brechttßg der darauf garten taten An»hilaufe# nleh-t aaaJb£e»ieeea »et* Da« i**£ rechtlich nicht aagreUftsr« *>!#. Klägerin hat isoa behauptet* st# baba »iah als £äh*rln aushiIdea lass«» wellen# in» seruftingegeriefct bat äaett f*«tge*teilt* lad lie &lft*erin »wer taftuaterrieht («idBSdft, nicht jedoch alaa aut n« Ausbildung enr safeertn afe*ielende hehr* begonnen hat# Da» Berufengagericht bst daansXb auch »in« darauf gerichtet« Abeleilt der Klägerin oder ihrer fltera nicht tfftr eraiaean erachtet, sondern als wehrsehelallefeer asgeffehea* *** die xittgsrin durch bienen Unterricht wie auch durah den eeiteeUlgen Beeueh einer jüdischen Bauehalttiageeefeule in Frankfurt n# Mal» auf ben DfXS ohtenkrels* der Haue freu habe vorbereitet werden ©allen# Bau *ie «it d«& Besuch dieser ftehule ein 4 beaiia^tuß verfolgt habe, &ut *ueh als Kläger in nicht be/*fUij,.x«t. lu eitrige« h&t '‘laß geruiurig:*-^erlebt aucfc nicht festeteile« kdnn©«* dsd dl» Klägerin acfc £c*:ueb die«er c; circle aut# Verfc-Igunge&x Inden beendet hat* Jach alle* beruht da» Herv-fusgeurteil auf tatsächlichen Jh»*tstellungea# gegea dl« dl« Klägerin kein« begründeter* Seviaioasar^rlff« verbringe« kaaa* Bei einer derartigen Sachlage lat für 11« „uiasaung der &«vi»ioa kein Bauau tfasutreffend lat auch dl« Meinung der 'Sesehwerde, das üerufungikutit«i1 »«ion« »ca den ktw 57,321 tmd 619 127 veröffentlichten gateeheidoagen des dankte ab. £*io«ett datseh«ld^^4V':iag j« «iß wsaex&tlioh anderer Sachverhalt als der, afear den im vorliegenden Fall sa eats ehe lden l«t# Ja der «u«r»t angefUh?ten äntaeh^tdumg hatte da# der loht lie -?ragef ob dar »erfolgte ohne dl« ferfolgnag »ora««« loht lieh «ln« adhere debule betucht haben würde, allein au rgrand »an Baatänden au «nisehel-den, dl« bei baw* vor verfolgungsbsdingtan Aaasamde— rttug des ?«rfol^t«n gegeben waren. Pureil diese Auswanderung war der »erfolgt« geswtutgesi worden« «eine vorfe«rufliehe Ausbildung ln Deutschland bereits im 4» VolksseuuXJahr mm unterbrechen, während «e sieh im verlierende« P&lla daran handelt, ob die O&gerlm in Beutsehlimd mit einer Auebil-dang bekennen hatte, die als Ausbildung ?Ur eine« bestlmai-tea Beruf angesehen werden kann« ln der seeiteu von 4er Beschwerde «ßgefBfcrtea Entscheidung handelte es alofe um 41* Trmob eine 3tmut »ach J 116 Sin *f’r «in« Beruf «auchil&uxt& geeibrt «erden kann» 4er 4«r Verfolgte aieh «m* teile einer •.uniioaet tojs lhsi erstrebte» k»4*r«ertig*n Ausbildung unt^rto^es h^t* 3ad eise ■ ttobildung *w eines Inn» st lees ten Seruf erstrebt worden war* war dort - 1© ^c&ensets tum vorliegendes Fall - sicht streitig» n&ch allem kann die 'Beschwerde brines £rfclg haben, Me K.oetesestscheidttsg beruht «Bf ■? W T?0§ J Ahs# 1 Bf©* genets $*§.» ident Aseher ist beurlaubt usa deshalb v«r» sindert &u unterschreibe» Bmmkm füete&ber#