Der IT* Zivilsenat des Bundesgerichtshofs bat unter Mitwirkung de» Senatspräsiäeuteo Accber und der Bandesrlebter Johanneen, Br. Loeweohein, i)r. Die sofortige Beschwerde der Klägerin gegen die Wicbtsulasnung der Serlsion i» Urteil ds» 15* fiTllsonata des Ober-landesgerlcbts BUaseldorf töä 6* «full 1965 wird surSckgewiesen* Pas Berufungsgericht hat den too der Klägerin als Erbin ihrer Mutter geltend gemachten höheren Anspruch auf Entschädigung für Schaden an Leben nicht «egen Versüuaung der Anmeldefrist ebgelehnt* über diese Frage, die nunmehr durch $ 189 a Abs« 32* .Sat a n*F* BEO geklärt 1st, ist somit nicht su entscheiden. Di@ ErwSgttngen, »it denen da® Berufungsgericht auf Grund der bisher bestehenden Rechtslage (§ 150 Abs.I und 2 a.F. Bß>) di® Vertriebeoeoeigcnochcft der Erb— läse trio wie auch Ihres Sohne® Bein ver- Januar 1966 - IV Zfc 26Ä/^ -» zur Veröffentlichung vorgesehen» begabt bat» besteht Anspruch auf Entschädigung für Schaden an Beben nur dann» wenn entweder der Verfolgte oder der Hinterbliebene die in 5 1 Aba. 2 Br* ?
Abschr. f.d. Entsch.Samml. d. Senats r> hO O O O ID CSl C9 3 i—I sz o to q; PQ c 43 O ti «? t>3 13 n tg •H t0 JO n & 4* a to to <0 S3 •H to jc =t Vi & •O o is JO o «5 & *3 S3 9 13 6 tö «0 » 0 m Der IT* Zivilsenat des Bundesgerichtshofs bat unter Mitwirkung de» Senatspräsiäeuteo Accber und der Bandesrlebter Johanneen, Br. Loeweohein, i)r. Graf und Ton dar SfUblen Io dar Sitsung tos 11* Februar 1966 beschlossen« Die sofortige Beschwerde der Klägerin gegen die Wicbtsulasnung der Serlsion i» Urteil ds» 15* fiTllsonata des Ober-landesgerlcbts BUaseldorf töä 6* «full 1965 wird surSckgewiesen* Das Verfahren ist frei too gerichtlichen Gebühren and Auslagen* Die außergerichtlichen Kosten des Rechtsmittels trägt die Klägerin* Grande i Pas Berufungsgericht hat den too der Klägerin als Erbin ihrer Mutter geltend gemachten höheren Anspruch auf Entschädigung für Schaden an Leben nicht «egen Versüuaung der Anmeldefrist ebgelehnt* über diese Frage, die nunmehr durch $ 189 a Abs« 32* .Sat a n*F* BEO geklärt 1st, ist somit nicht su entscheiden. Di@ ErwSgttngen, »it denen da® Berufungsgericht auf Grund der bisher bestehenden Rechtslage (§ 150 Abs. I und 2 a.F. Bß>) di® Vertriebeoeoeigcnochcft der Erb— läse trio wie auch Ihres Sohne® Bein ver- neint bat» liegen auf tatriehterlicbe» Gebiet. Sie können di® Zulassung der Revision auch deshalb nicht rechtfertigen» well i» Fall® der Zulassung der Be-vision di® Bestlfismuog des § ISO BHO in der Fassung des Art. 1 Br. 67 de» BSG-SebluGgeoetze» von 14. September 1965 (BGBl If 1315)* g«MS Art. XII Sr. 1 des Gesetzes rückwirkend vom 1. Oktober 1953 so ln Kraft getreten» eozuweoden wäre. Sach dieser Vorschrift» deren Vereinbarkeit »it de» Grundgesetz der Senat 1» tfrteil voa 23. Januar 1966 - IV Zfc 26Ä/^ -» zur Veröffentlichung vorgesehen» begabt bat» besteht Anspruch auf Entschädigung für Schaden an Beben nur dann» wenn entweder der Verfolgte oder der Hinterbliebene die in 5 1 Aba. 2 Br* ? BYFG genannteo Gebiete bei Inkrafttreten des Gesetzes» also a» I. Oktober 1953» endgültig verlassen hatte. Hach dca vorge-trageneo Sachverhalt erfüllten aber weder der Verfolgte noch die Erblasserin diene Voraussetzungen, lach alle» ist nicht über eia« der Elfirang bedürftig® Hechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung zu entscheiden. W» ^ «M Da auch las Übrige» keioer der Zulassungc-grUnde des § 219 Aba. 2 Hr. 1 bla 4 BVG vorliegt* sau» die sofortige Beschwerde der Klügerio salt der Xostoofol-ge aua $ 97 Aba. 1 ZPO, § 225 Ab«. 1 3£Q «urilokge-wieseo werden. f $ ? i". I i Ascher Pr. Graf