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BGH

Gericht: BGH

Februar I960 let der Klägerin wegen Johadeoa aft Lebeo ibrea früheren ibeaaaftee Feiwel Z0KKB Xapitalefttaebftdiguiig* :i*ftt#i>raekata»d und ala# laufende Heat« ab X« Mär* I960 ift Ebbe too »Oftatlieb 237»— DM suerkaoot worden, obwohl die Ülgwi# bereits 1« Oktober 195? Dl« erneute beecblieöuog batte die Klägerin veraebwiege«. Mit Bescheid wo« 13* Februar 1961 werde darauf bi« der Bescheid voa 3. Februar I960 erbebe«« Klage bat die Klüger!« dual 1962 wurde die Bbe der Klägerin alt David BMHHPgeaeblade« (Bl. 173 SA). Sierait bat die Klägerin bei dee etecfeädlguBga-orgaecs iceleee trfelg gehabt. Be« Berufungsgericht seiet, bei dem R<tat*Qaaaprueb da« f 23 BHd feaodel« ae elcb ua eiaea eaob Auflösung der «weites :^b« e«u «etataadeefe Anspruch, Uber d«e dl« Kot-«ob 3diguegabebOrd« durch «ieee e«e«e B«eeb«ld e« b#-fiedee beb«. Bi« ««fertige Bcaobwarde hält «e für «iae der J'at-seb#ideeg d«e erkennenden Samte bedürfend« Heobtafrage to« gruttdsät «lieber Bedeutung, ob die Botaebädlgnag*-behOrd* weg«« d«e gl«leb«o Baebwerbeite mehrfach eie« Versagung rse Eotschidigucgssöspräcbaa each § 7 B £ rorsahaas bmas und ob die na oh 5 23 BK<* wied«raufgeiahte HiottarrbXitbaatereoia roe sis#» wages dar Bistarblia-beaes&asprdehe bereits ergaegtoes ^idarröfsbtsebtid erfait wird« Mrs Xfß3 aas sweitaa Mal aasttweadea« Die sofortlga Beschwerde baüpft biaras swar di# frag#» ob di# Hstaobadigssgababbrd# wagte dea gleichen Saab-rarbaita als# Vtrsagaeg ros £staobadigasgsassprdeb#s saob $ 7 B£Q »ebrfacb roreabate baes* Mas# frage bat der arkaaoasd# Staat jedoch ia bejabtadea Bisse aatacbiadas. Aas diese» örüadsn iat die sofortige Beschwerde der Klägeri» mit der sich aas de» f§ 209 Ah».

£$msofortigmmd«eKlägerin<Bescheid

Volltext der Entscheidung

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Beschluß
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 Klägerin «y B#*chwerd<?fUbar*rie,
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4a* Land B « « a e a ,
varferatait Unsren 4«» Hasaiacb*» Blalatar 4«a lattara
 Baltiagt** and B*«0fe**?4*g«£a#r.
Per 1?« Sirüaeaat de« Bandeageriobtabof» bat aater «itvirbaag 4t« äiiiaU|il«i4«9ltB Aaober aad dar IttüdmUliItt lUakt, lildea, J)r. X»of«ggb®im aad Br. Graf
 lo der Sitaaag rem 10. Beaember 196$ beaobleeaeat
 Dia sofortig« 9«9ob«tf48 4#f Illitrii gegen die fiebtsala*«aag dar Reeieloo ia Brteil de« 10# ZiTllesnata da» Ober* landeegerlebt* ia fraatfhrt (Hai«) Ta*
2« April 1965 wird «arSetgehleaeb.
Da« Verfahren de« Beeebwerdereebf«nage* i«t frei to« gerichtlichen OeMbrefe and Auelageo.
£$* außergerichtlichen loste« de« INobta-~ mittel« tr*tgt dl« Klägerin.
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Bi« Klägerin begehrt nach "©bald00g ihrer letitts Sb« fcoblaag der Bebeaaaahadeaoreate ««ob ihrem eratea fbemaaa Feiael	der	1942	m	Fraefcfart	(Main)
nach Folea deportiert wurde aad ala am S* «ei 1945 ▼eretorbeo gilt.
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Hit Beaobeid vo» 3. Februar I960 let der Klägerin wegen Johadeoa aft Lebeo ibrea früheren ibeaaaftee Feiwel Z0KKB Xapitalefttaebftdiguiig* :i*ftt#i>raekata»d und ala# laufende Heat« ab X« Mär* I960 ift Ebbe too »Oftatlieb 237»— DM suerkaoot worden, obwohl die Ülgwi# bereits 1« Oktober 195? elfte «weite Kbe alt David BflHIp eiagegaagen war (Bl. 03* 123-1230 MA). Dl« erneute beecblieöuog batte die Klägerin veraebwiege«. Kloe mm 13* Möwe»ber 1957 beeehworoa# notariell« Erbaebeiae-Verhandlung, ela «ft da« Bankhaus ^0 o. Soba gerichtete« Schreiben wo» 18* Mi I960* elfte «ft gleichen Ta» ge erteilte schriftliche Vollaaobt auf Meehteaftwalt Br. IfllBttftl elfte leg«be «« die fateehldiguftga-bebftrde vo« 2. ffovefther I960 bat «1: «lobt «lt Ihre« Fftftllleftftftftt^is 3flHHB* «oftdere alt Ibre« fr«bereu Baa®« Oba^ft	unterzeichnet	(Bl. 106, 100* 1X2
 und 1X7 U)*
Mit Bescheid wo« 13* Februar 1961 werde darauf bi« der Bescheid voa 3. Februar I960 widerrufen, ««weit er der Klüger Io Sttteobüdigaftg wage« Sek«4»«i «8 Leb#« über den 31. Oktaber 1937 «eerkeftftt (Bl. 133 MA}. Außerdem wurde» die ftoch «lebt eataebiedettea Ansprüche wegen Schaden« an llgenta» «ad T«r«8g«a acwle wegen Schaden« Ift beruf liebe« Fertkeftft«« aaeb Felwel ZflHpder Klä~ gerla versagt• Die gegen den Beeobeid to« 3. Februar I960 erbebe«« Klage bat die Klüger!« m f. Januar 1963 «aracfcgeoonae« (Bl. 20 £A 4*0.171/61 10 Wiesbaden).
Aft 21. dual 1962 wurde die Bbe der Klägerin alt David BMHHPgeaeblade« (Bl. 173 SA). Mit Schreibe«
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töä 10. ingest 1962 bat di« Klägerie Meder gewähr «eg der Lebeeaaebadeeareate oacb ihres frliberea Bbeaaea m*«l	feegsfert (Bl. 171 £A).
Sierait bat die Klägerin bei dee etecfeädlguBga-orgaecs iceleee trfelg gehabt. lie Eataobldigeagebefedrde bat durch Besebeid m 20« lire 1963 (Bl. 192 l;A) das laaprueb each } 7 Bid reraagt. Bi« gtgea di« liebt*»-lasseeg dar «vieio« is Berafaagserttil gerlebtet« ae-fertig« 3#*ob««rd# dar lingerie let magale dar Toreae-8iita«$«a d«e f 219 Ab«. 2 Bid eabegrbedat.
Be« Berufungsgericht seiet, bei dem R<tat*Qaaaprueb da« f 23 BHd feaodel« ae elcb ua eiaea eaob Auflösung der «weites :^b« e«u «etataadeefe Anspruch, Uber d«e dl« Kot-«ob 3diguegabebOrd« durch «ieee e«e«e B«eeb«ld e« b#-fiedee beb«. Hierbei beb« ei« wo« der ftreagaisgaaOg-llobbelt 4«e § 7 B O Oebreaeb machen bOeeee, auch w#e»
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«1« bereite eeder« Aoepr liefe« eaob $ 7 BaO reraagt bab«. Handele e« «leb aber «lebt m dl« Beseheiduag «ieaa e«t*~ «e Aaaprach«, daen «ethielt« d«r Be»cheid «me 3« Febraa* I960 bereit« dl« Seerämeaag der Aasprach* a«a $ 23 Br-ö* Der Wid«rr«feb#e*b*id roa 13. Februar 1961 erfaßt« dam auob die*« AasprOob«, «eil durch ihn all« Ober dee 31«
0Staber 1997 birnea aaerfcaaetwe fataeb&dlgtiageleietitegea w#g«e Schaden» mm Lebe» widerrufe« worden eel«e.
Bi« ««fertige Bcaobwarde hält «e für «iae der J'at-seb#ideeg d«e erkennenden Samte bedürfend« Heobtafrage to« gruttdsät «lieber Bedeutung, ob die Botaebädlgnag*-behOrd* weg«« d«e gl«leb«o Baebwerbeite mehrfach eie«

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Versagung rse Eotschidigucgssöspräcbaa each § 7 B £ rorsahaas bmas und ob die na oh 5 23 BK<* wied«raufgeiahte HiottarrbXitbaatereoia roe sis#» wages dar Bistarblia-beaes&asprdehe bereits ergaegtoes ^idarröfsbtsebtid erfait wird«
riser Batsebeidaag da« Baadesgarlobtsbofs ia vor« liegendes Reebtaatreit bedarf suabebst sicht di# fragt» oh di# saeb § 23 BB0 wi#deraaf gelabt# Hiatarbliabeaea-rast« ros also« wages dar Hiat«rbXi#b«*#asaspracb% bereits ergaageaaa fiderrafabasebaid sitarfaSt wird»
M# sofortig# Baseboard# beäpft blarait aa di# ro* Btrafosgageriabt aafgaworfaa« frag# aa» ob aa sieb bei &#» Restaaaaspraeb dta $ 23 mm als#« aaeb Auflösung der «weites £bs oeu tatstaadeaaa Aaapreob baadele* Most frag# t bedarf jedoch in rorliagaadea äsobtsstrait beiatr «taeb&idaog. Ist 4mm atalieb aiabt dar faXX» so •atbllt* *i« daa Barsfaagageriabt setraff «ad aesgaf&brt Nit» dar Bescheid roa 3# fabraar if€0 bereits di« Saar basaeag dar Aasprdobe aas $ 23 Be§» usd dar ^iderrefs-baaebtid m 13* fabrsar lfdl erfaßt dsae auch dies# XaaprBoba. BaadaXt m sieb abar ua aisaa saab Aeflöaaeg dar sweitaa Ebe sas satstaadaeea issprseh» so war di# ^stsebidlgsagsbsbdrde» wie das Berafasgsgeriobt obsa Pachtsirrtua aagescasta bst» siebt gebindert* $ 7 B 0 ia Bescheid toä 20. Mrs Xfß3 aas sweitaa Mal aasttweadea« Die sofortlga Beschwerde baüpft biaras swar di# frag#» ob di# Hstaobadigssgababbrd# wagte dea gleichen Saab-rarbaita als# Vtrsagaeg ros £staobadigasgsassprdeb#s saob $ 7 B£Q »ebrfacb roreabate baes* Mas# frage bat der arkaaoasd# Staat jedoch ia bejabtadea Bisse aatacbiadas.
Xe seine» Orteil lfd49 450 Br. 16 bat er ausge~ sprechen, die Eetsch&digaegsbeh3rd#9 die in eisern Bescheid eieoe tnspraeh w^gee unwahrer Angabe» versagt baba» eiaea Aaspruch aas einer aederee Scbedeesart aber sogtbllllgt9 laaowelt also nicht von der Versagaegsbe-fogels de« $ 7 BEO Gebrauch gemacht habe, mumm gleich** webl im Laote de» gericbtlicbee Verfahre»* de» «ege» der a»der#» Schadeacart geltend gemachte» Anspruch auf eite hhbere lot »chad igaeg a«f Orand desselben witrf-bare» Verhaltens des Verfolgte» versage».
Aas diese» örüadsn iat die sofortige Beschwerde der Klägeri» mit der sich aas de» f§ 209 Ah». 1t 225 Ah». 1 BE09 9? Abs. 1 2F0 ergebende» Kosteefolge »a~ rSefcsaweise».
Ascher
X>r. Loews»heim