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ly IS 612/65
Besch 1 u ß
is der Botsch?iäigun.cöä&chö
des IsBdes Hiederaacbsen,
, vertreten dureb den Medersüehsiaeben Minister des Innere, Hannover, Bavecallee 6,
Beklagten und Beschwerdeführers,
gegen
die- Frau Klse K
Klägerin und Besctmardegegnerin,
- X^oJSsßbevQllm&cbtigtert Rechtsanwalt Br.
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Ber XV* Zivilsenat des Bundesgerichtshofs h*t in der Uitsung vom 21* Jczunr 1966 unter üiiv-irkun des Seoatsprüsidcnton üscber und der Bundesricbtor Jobanosen, Wilden, Br* Graf und von der Hüblen
er
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beschlossen*
Die sofortige Beschwerde des beklagten Landes gegen die NichtZulassung der Revision in dem Urteil des 2* Zivilsenats (i-ntschädigungssenots) des Oberlandes-gericbts Celle vom IX* Juni 1965 fcird zurückg©wissen*
Bas Verfahren ist frei von gerichtlichen Gebühren und Auslagen; die außergerichtlichen Bosten des Verfahrens trügt das beklogte Land*
G r U n d e 3
Bis BötschüdigaogsbehÖrde bat der Klägerin durch Vergleich vom 20* Juli 1957 ^egen 3chadena am Leben ihres wegen seiner Beteiligung am 20* Juli 1944 bin-gericbteten Ehemannes eine Rente sum vollen Hundert-eats bewilligt. Sie hat bei der Berechnung 250»-außer Ansatz gelassen, die die Klägerin aus der
Hk
ütiftucg 20. Juli 1944 erhielt, veil lieber Betrag nach ihrer, der inicclKcigucgobeherde, Scicung. freiwillige Suwecduqg nicht anrechenbar war* Außerdem hatte die Klägerin bei Yerglaicbu&bacbluß Ver-mügensertrlgnlsse von 70,- Dlt monatlich, die ebenfalls außer Ansatz geblieben sind. Wegen der ersten XndYG vom 16* Oesember 19$S wurde die Honte am 10.
April 1959 erhöht. Am 31. Januar 1962 erließ die Kntecfcädigucgsbehörde den hier streitigen Anderungs-bescbeid, nachdem Ermittlungen ergeben hatten, daß die Klägerin nun Vermögensertr^gniaeen, dis ihr durch die Anlage der erhaltenen Hentennacbzablang und der Kapit&leotSchädigung sugefalleo waren, gegenüber dem Vergleich und ccm Inderungsbcscheid erhöhte i'lßSdinfte batte. Bei der hierbei getroffenen IJeufectaetzung der Heute hat die Hntschidigüßgabebör-öe den inzwischen geringer gewordenen Hilfswerknbe-trag, deecen Anrechnung sie entgegen ihrer früheren Meinung nunmehr bejaht, wie auch di« gesamten Vermö-genoerträgnisse berüebsiehtigt* Fas hat zu einer Herabsetzung der Honte und sur HÜcksablungoaoordnung über-besahlter Rest© geführt.
Pie dsgegsn erhobene Klage führte beim Berufungsgericht sar Abänderung des Ändcrucgsbcschaids vom 31* Januar 1962 mit der Maßgabe, daß der Küefc-zablucgsbeirag von 6.739*- IS auf 1.349*- FM ermäßigt und die laufende Honte entsprechend höher festgesetzt wurde, als cs die Botschädigungsbehörde getan hatte* Pie Revision hat das Berufungsgericht nicht zugtlassen.
A
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ric dagegen
des beklagten Land
gelegte sofortige Beschw*rde ist unbegründet#
Las Berufungourteil steht to Einklang mit der
Hechtsprcchung des Senats (vgl# Hai 1959» 5^3 19»
I960» J07 "Hr# 15; Urteil vom 15# Februar 1963 - IV ZU 252/62 -j RsW 1965» 129 Hr# 26 und Urteil vom 31.
März 1965 - 1Y ZU 107/64 -)# »acb den Feststellungen des Berufungsgerichts haben sich die ßebeselnkünfte der Beßcbwerdefübrerin, die eie sich anreebnen lassen muß, nur insoweit gerindert, als sie 320#-monatlich Ubersteigen# Allein darauf kommt cs an.
Die geänderte Beehtsauffsasung der Hntseblsdlgungobe-bürde bedeutet keine Änderung der Verhältnisse* Lao Berufungsgericht hat deshalb zutreffend für die Neufestsetzung der Rente neu nur des 320,- TM der riehen-
eioküöftc übersteigenden Betrag berücksichtigt und
die Honte nur soweit herabgesetzt, daß der Bescbwerdc-
gegnerio monatlich orach wie vor der volle Kundertsata der "Honte und 320»- DU ihrer Veriadgensertrfignisse verbleiben# Dieser zutreffenden Berechnung gegenüber vermögen die r iowdode der sofortigen Beschwerde nicht durchsagrelfen.
3 omit ist weder das Berufungsgericht von einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs abgewicheo, noch läßt das Berufungsurteil aonst eine Hecbtafrage von grundsätzlicher Bedeutung erkennen, die der Entscheidung des Senats bedürfte# Auch andere der in § 219 Aba. 2 B•0 abschließend bestimmten Gründe, die allein die Revision rechtfertigen» liegen nicht vor#
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deshalb mit 225 Abs. 1
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