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BGH

Gericht: BGH

gegen das Land Berlin, vertreten durch den Senator für Inneres, Berlin 31, Fehrbelliner Fiats 2, hash | 4 Abs« 1 Ir» 1 c BKG komat es nicht darauf an, aus welchem feile des Reichsgebiets roxi 1937 der Verfolgte deportiert werden (oder ansgewamdsrt ist odsr ausgewiesea worden) ist» Entscheidend für dis Anspruchs-Berechtigung 1st vielmehr, wo sr nach den Bude der Gewaltherrschaft seines dauernden Aufenthalt hatte« Wie der erkennende Senat in law 61, 52 dargelegt hatv erlischt die wahrend der Deportation bestehende sittel-bare Bestehung mm Reichsgebiet, die nach Mr. 1 o der Vorschrift als Grundlage der EntschMigungsberechtiguag gentgt, wenn der Verfolgte in das Gebiet des früheren Deutschen Reiches ssurüekkehrt, und wird durch eine unmittelbare Beziehung am Gebiet seines nunmehrigen Aufenthalts ersetzt« lat der Verfolgte mines Aufenthalt Im der Sow jet some, dann kann er keime Ansprüche mach dem EntschädigungagcsetE der Bundesrepublik Deutschland stellen« As dieser Auffassung Mit der Senat fest. Auch in I 4 a HG 65 handelt es sich nicht etwa um einen durch Erbgang erworbenen Anspruch der Witwe, wie Abs» 2 Satis 1 dieser Vorschrift zeigt, sondern um einen in der

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Volltext der Entscheidung

Entsch^-Sammliing de8_Senats
2452 028
BUNDESGERICHTSHOF
205-52^11.	BESCHLUSS
in dem EntschMdigimgereohtsstreit
 der Freu Harle Meta F IHHHV gab*	FI
■th Street, T?*8.A.f
Klägerin und Beschwerdeführerin - Prost ßbevollmächtlgterj	Rechtsanwalt Br*
gegen
 das Land Berlin, vertreten durch den Senator für Inneres, Berlin 31, Fehrbelliner Fiats 2,
Beklagten und Beeohwerdegegner
 Mr If* Aivilaeaat 4mm Broieegeriehiehofe tmt unter Mitwirkung 4mm SeTOtepr^iieaten Aeeher m& 4mr Burnde»** richtmr Johann«*#* bilden» Br. Qrmf m& vi>i$ 4&r Mühlen
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Mr Mmfm§mlmh%mr hat 4m® Anaruofc 4mm tferetorfceneia auf IpteohMlgung eer&eiiifc* weil keiner der territorialen
 tataipfo^iepTOkte iee § 4 860 gegeben »ei.
Me leeebwerd* sieht eise leoht»frage von gruadellt*» lieber M4mmmm darin, eh der Verfolgte, der »einen ieaemdeM Aufenthalt tu eeeietieoB beaetatea feil Beuteeb-lande halt aaeh § 4 Ahe* 1 Hr* 1 a Jfö§ e&taebb 4ljpaagebo**
 
rechtigt ist, wen» er aus eine® heute «um Geltungsbereich de« BumdesentsehMlguiigsgemtms gehörenden feil« Deutsch-lande deportiert wurde#
Mit dieser Fragestellung wird die Rechtslage verkannt. hash | 4 Abs« 1 Ir» 1 c BKG komat es nicht darauf an, aus welchem feile des Reichsgebiets roxi 1937 der Verfolgte deportiert werden (oder ansgewamdsrt ist odsr ausgewiesea worden) ist» Entscheidend für dis Anspruchs-Berechtigung 1st vielmehr, wo sr nach den Bude der Gewaltherrschaft seines dauernden Aufenthalt hatte« Wie der erkennende Senat in law 61, 52 dargelegt hatv erlischt die wahrend der Deportation bestehende sittel-bare Bestehung mm Reichsgebiet, die nach Mr. 1 o der Vorschrift als Grundlage der EntschMigungsberechtiguag gentgt, wenn der Verfolgte in das Gebiet des früheren Deutschen Reiches ssurüekkehrt, und wird durch eine unmittelbare Beziehung am Gebiet seines nunmehrigen Aufenthalts ersetzt« lat der Verfolgte mines Aufenthalt Im der Sow jet some, dann kann er keime Ansprüche mach dem EntschädigungagcsetE der Bundesrepublik Deutschland stellen«
As dieser Auffassung Mit der Senat fest. Is besteht kein Anlai, sie erneut aussusprechen•
Auch die weiter von der Beschwerde aufgeworfene frage, ob der irbe dieses Verfolgten, der »einen Wohnsits in den Vereinigten Staaten hat, Entschädigung für den Ver-folgungeechaiem deines Erblassers verlangen könne, bedarf
 keiner Ent Scheidung des Bundesgerichtshofs •
M» 1st nicht denkbar, da§ der Erbe durch Erbschaft Ansprüche erwirbt, di« dem Erblasser nicht smstam&en.
Auch in I 4 a HG 65 handelt es sich nicht etwa um einen durch Erbgang erworbenen Anspruch der Witwe, wie Abs» 2 Satis 1 dieser Vorschrift zeigt, sondern um einen in der