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BGH

Gericht: BGH

Me Entscheidung ergeht gebühren- und auslagenfrei; die außergerichtlichen Kosten des Beachwerdeverfahrens trägt der Kläger. Me gegen diese Beschwerde erhobene lieget alt der der Kläger Ausdehnung des äutsenädlgtiagssei traun* bis 19. In übereignt Innung alt dea Landgericht 1st da# Berufungsgericht der Auffassung, d«l dea Kläger Ansprüche nach den f§ 160 ff MM nicht suständen, da er an 1. und dad insbesondere Xioaieten «egen ihres Glauben« nicht ftrfol|t worden s*len9 nur unter eelaer naoh § 171 g££ bestehenden A»Im^ sittlungspflicht gekesiaen sei» eo heiahaltet die sofortige Beschwer-de leaoweit einen Angriff gegen die Bewetawürdigung« la Verfahren der sofortigen iesebwerde kann sieht ge^rdit werden» oh da» Bent-fungsgerieht mit Hecht daa Gutachten toi, Weiaryb seiner Beurteilung der täteheullohen Verhältnisse sagru&degelegt hat« Auch la diese« Kssaaaeahsag steht eise Rechtsfrage eon grunaai* tätlicher Bedeutung entgegen der Meinung des Klügere aleht offen» Ba auch ein sonstiger Grund» der die sofortig« Beschwerde des Klüger« rechtfertigen könnte» nicht ersichtlich ist» ist das Rechtsmittel alt der Kostenfolge aus den {■§ 225 Abs» 1 BIG und 97 ÜK> surtieksuwelsea»

Klüger©deBerufungsgerichtBegründungBeschwerdeKlägeraltsofortig

Volltext der Entscheidung

Zur Entscheidung?Sammlung des Senats
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Beklagtem und Besohwerdegegnar.
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Der IV. Zivilsenat des Simdee^ericntahoffi hat ln der 31izvuig y.jm 15* U*«sWr 1 965 unter xteirfcung des Senstapräai-denten Ascher und der öundearichmr Laake, Küstenberg, Vilden und Br. Graf
 beschlossen*
Pi# sofortig# Beschwerde des Kläger# gegen di# Mcht-aulassuag d#r Ettitlw la Urteil de« 17. Zivilsenat# de# berlsadesgericht# Büeseluarf von 14. April 1965 wird »urüekgewiesen.
Me Entscheidung ergeht gebühren- und auslagenfrei; die außergerichtlichen Kosten des Beachwerdeverfahrens trägt der Kläger.
d r ü a d e i
Der Kläger --nacht kntschädizungaanaprüche wegen Schadens an Leber* #eine# vd'rstorbsnen Vater# geltend. Die ditsehädigimg»-behdrde hat in# Anspruch auf eine f&isenrente für die Zeit von 1. Januar 1949 bis 51. Juli 1953 unter Einstufung in die vsr-glelehbare Beaatengrupp# dea genebenen Bienetee zuv« billigt. Me gegen diese Beschwerde erhobene lieget alt der der Kläger Ausdehnung des äutsenädlgtiagssei traun* bis 19. £e#e»ber 1956 unter Einstufung in die vergleichbare Beaatengruppe dee bbheren Dienste# begehrt, blieb in erster und zweiter Inetan# erfolglos. In übereignt Innung alt dea Landgericht 1st da# Berufungsgericht der Auffassung, d«l dea Kläger Ansprüche nach den f§ 160 ff MM nicht suständen, da er an 1. Oktober 1953 seder Staatenloser noch Flüchtling in iinne der Clenfer Konvention gewesen sei. Die Revision hat das Berufungsgericht nicht äuge lassen 9 »eil die Entscheidung«
•wit ei# »ilslit auf tatsächliches	beruhe9	ton der
 Beebtsprechusc dee i^Gj^eegericht^nofis nicht ub%e 1 ehe ^4 in Uari^ea Keiner der is § 219 Abs. 2 BB&* genau»t«n ^»laeeungagrUna« gegeben »ei. ^ie ^;«geo Gift hicht aula**ausg der ^eviela© gerichtete sofortig© Beeefcwerde da# » lttgera let fmä& J 220 Abe. 1 BJSG m* ULealg# haa Bechtemittel let jedoch y«begr;n<|«t9 da 4ft* Beruf tmge~ gericht die hevleioa ait i;«cht nicht eugelaftaen bat#
her Kläger noeht »ar Begründung »einer sofortig«« Beschwerde in Gratae Linie geltend, 4&d da» Bcrufungegerlobt *©in* Terpflieh** tung ear Asteer&lttlujig gets&B | 176 BEG- verlötet babe# Diese Begründung let nicht geeignet, di» »ofortige beechwerde *u recht* fertigen* la et-inaiger deehteprechung vertritt 4©r v-<mat 41ft Atif* faaeuag, dal dtift ärage, »»leb» iraittlungen der 7 a t&aehenri enter nur Erfüllung »einer Verpflichtung sur A&teermi i tiling aagiietellea babe un4 eelehe be»«i«e an 4ieaea luseefe au erheben seien, nach dftsi Umetänden de» «iaeeXneti F&llea beantwortet «erden mB*ae# Blae Becbtsfrsigft von gruclosä teil eher Bedeut uag etebt in dieeea ä tut aasen-hang nieBt offen#■Soweit 4er Klüger die ferXetauug der Aufklürunge-Pflicht iii £uaea«e»hai*g «ult 4er Feetetelluag »einer Btaateaage* hdrigfeeit rügt, kenn er mit eelaer beige »oben deehalfe nicht gehört werden, weil die»« Feetetellimg aufgrund de« polniachen Staate* aagebdrigitei tsrechta getroffen int* Die ferleiaung aua ländischen Hechte bann 1* Revisionsverfahren »lebt beanntaiadet ward«»# Ana die««« drunde kmm der Klüger auch »eine sofortig« Beeobwerd« nlobt damit begründen, daft da» Berufungsgericht m einer Ytmlmag d«r von Iba behaupteten ^teatealo»igkeit nur unter Verletzung dea Auf«ldrua-cegrundaatsee dea i 176 SSr gefcomea »ei#
leim der Klüger a«ir «iUtrn Begründung »«Iber «sofortigen Beschwerde au«fübrt9 dai da« Berufengagerlebt aueb au »einer Auf* faeeung, dad ft» in S olen der S*a©hkri#gs?«©ii einen »taatlieb gelangten oder entern tu taten Antisemit laaue nlobt gegeben habe#
und dad insbesondere Xioaieten «egen ihres Glauben« nicht ftrfol|t worden s*len9 nur unter eelaer naoh § 171 g££ bestehenden A»Im^ sittlungspflicht gekesiaen sei» eo heiahaltet die sofortige Beschwer-de leaoweit einen Angriff gegen die Bewetawürdigung« la Verfahren der sofortigen iesebwerde kann sieht ge^rdit werden» oh da» Bent-fungsgerieht mit Hecht daa Gutachten toi, Weiaryb seiner Beurteilung der täteheullohen Verhältnisse sagru&degelegt hat« Auch la diese« Kssaaaeahsag steht eise Rechtsfrage eon grunaai* tätlicher Bedeutung entgegen der Meinung des Klügere aleht offen»
Ba auch ein sonstiger Grund» der die sofortig« Beschwerde des Klüger« rechtfertigen könnte» nicht ersichtlich ist» ist das Rechtsmittel alt der Kostenfolge aus den {■§ 225 Abs» 1 BIG und 97 ÜK> surtieksuwelsea»
Ascher
 Wilden