Zivilsenat de» Bundesgerichtshofes hat unter Üt-/.irkung des :?enatspräsiaenten Äscher und der Bundesi iehter Johannsen, «ilden, Dr. Graf und von der fühlen in der Sitzung vom 24. Die Revision gegen da» Urteil des 7. Zivilsenats - Entschädigungssenats - des Oberlandesgerichts Koblenz vom 21.
11/ -SK466/65 BESOHL U S S in der Entachädigungsßache der Frau Gisela geh. * d Street Apt • • Klägerin und Beschwerdeführerin, Irozeöbevoilmächtigteri Rechtsanwalt und Notar gegen daß Land Rheinland - Pfalz, vertreten durch den Leiter de» Landesamtes für Wiedergutmachung und verwaltete Vermögen, A^p^lats^l Beklagten und Beaehwerdegegner Oer IV. Zivilsenat de» Bundesgerichtshofes hat unter Üt-/.irkung des :?enatspräsiaenten Äscher und der Bundesi iehter Johannsen, «ilden, Dr. Graf und von der fühlen in der Sitzung vom 24. Doveisfeer 1965 beschlossen: Die Revision gegen da» Urteil des 7. Zivilsenats - Entschädigungssenats - des Oberlandesgerichts Koblenz vom 21. Oktober 1964 wird zugelassen. Gründe i Hs ist zu entscheiden, ob ein Entsciiädigungeanoprueh wegen eines verfolgungsbedingt entstandenen Leidens von einem beatisi&ten Zeitpunkt an wegfällt, wenn festgestellt wird, da£ das Abklingen eines Leidens von diesem Zeitpunkt an durch einen anderen verfoi-gungsunabhängigen Körper»chaden verhindert wird, wenn aber nicht festgestellt ist, iaB das Leiden auch ohne seine vorherige ver-fol^ungsbed in te Entstehung zu diesem Zeitpunkt entstanden wäre. Das ist eine im Hinblick auf die in ns» I960, 453 ür. 1ö abge-druckte Entscheidung des Senats klärungabedürfiige Hecht»frage von grundsätzlicher Bedeutung (§ 219 Abs. 2 Ziff. 1 SkQ). Ascher Br. Graf