Gerichtliche Gebühren und Auslagen werden nicht erhoben* Die außergerichtlichen Bosten vU-r de— eebwerde hat aer Kläger su tragen. Dort war ex in den ersten Jahren als Anstreicher« fenster-putser* Arbeiter und in ähnlichen Stellungen tätig. November 1956 war er bai der Flraa P^^p Manufacturing Corporation beschäftigt* 3ae Berufungsgericht 1st »u dem Ergebnis gekörnt«», daß »ich der lei» Umbruch de» Kläger» erst nach de« Juli 195S entwickelt hat« In dhertiineti&jätzng «it dem Outachten de» Saehver-ständigen Dr# Frausnit» hat e» weiter angenommen, daß die Verfolgung» bedingte FJsetellung auf körperliche Arbeit fUr die Entstehung de» BruehXeidens nicht verantwortlich zu machen ist, da das Bruch leiden entstanden sei, als eich der Llä^sr bereit» in einer BerufsoteXlung befand, die nicht mehr alt körperlicher Arbeit verbunden war* hm ist davon ausgegangen, dsß der Kllger »ich in seiner jahrelangen Tätigkeit als Fensterputzer, Anstreicher und Arbeiter an körperliche Arbeit gewöhnt gehabt habe« Als *clerk* habe er sicher Uber alle tcchniechen Hilfsmittel verfugt und kein© schwere körperliche Arbeit mehr geleistet« Der Beschwerde i^t surugebea» daS sich das Berufungsgericht in den Urtellagründen nicht mit de« Inhalt der Erklärung des Phil arose vom 2* Beeenber 1962 (Bl* 51 der Hentenakten) ausein-andersetst, der Kläger sei jahrelang mit dem Laden schwerer Kisten beschäftigt gewesen, npiiter aber für leichter« Arbeiten ein-gesetst worden, weil er über Gehaarten in der Leistengegend klagte. eine grundsätzliche Rechtsfrage ist nicht zu entseheiden, es liegt such keine Abweichung von der Recht»prechung de© erkennenden üenste im airme de» f 219 Aba. 2 Sr. 2 SEC s*F* vor. Ob der auf Seite $ de» Serufungsurteils erwähnt© sedizl-nische Erfahrung»setz, dai Dauerbei a»tung nur weiteren Schwächung anlagesädlg schwacher Bauchdeeken führen und einen späteren Bruch verursachen könne, besteht und ob er da» Auftreten eine» Bruch» nach der Untersuchung von 1958 erklären konnte, wäre eine der Revision unsugängllchc Frage der Se^eicwUrdigung• ln übrigen beruht aber 4a» Urteil nicht auf der Übergehung dieser medisi-nisehen frage* Fenn wenn da» Berufungsgericht schwere körperliche Arbeitsbelastung nicht fest»teilte, konnte es dahinsteilen (Beite 14 des Berufungaurteils), wie der Fall de© Kläger» so beurteilen wäre, wenn der Kläger ungewöhnlich starke» Anstrengungen unterworfen gewesen wäre. Die Süge der Beschwerde» das Berufungsgericht habe de» Der Eiä??er war ausweislich des Irotokolls über die letste »endliche Verhandlung vor dem Oberlsmdesgericht 1» t*erain vom 31.
2053 040 lut bntF!cJn6idunssammlunL~ des enatn 1 BESCHLUSS in der En t s ehäd1gungss ache das Kaufmann» Paul Street *» - JrroaeBbevolliSHchtigters Klägers and Beecfceerdefihrers. Kechtsanwali b* &*£«» dis freie und Hansestadt Hamburg» vertreten durch die Arbeit«- und Sozialbehörde, Amt für Wiedergutmachung # » Beklagt« und Beachesrdegegnerin. Der IV. äivilseiuit die» Bundesgerichtshofs hat unter Mitwirkung des Jenatspräs idee ten Ascher und der Bundeer1chier Baake* Glietenberg* ürllden und tos der Biü.Xen ln dar sitssung vom 24. November 1965 b^schloesen: Die sofortig;« Beschwerde de© Kitters gegen die tflefctsalassving der Revision im urteil des 9. 2ivil-Senats da» Hanseatischen Ober land eager! eh ts au Haauorg wo» 14. April 1965 wird zur lekge«lesen• Gerichtliche Gebühren und Auslagen werden nicht erhoben* Die außergerichtlichen Bosten vU-r de— eebwerde hat aer Kläger su tragen. Gründet Der a;?4 HBHP^o99 geborene jüdiMche Kläger #er ln Mamburg als kauf ii&nnia eher Angestellter tätig. Kr ma&tm nmoh der nationalsozialistischen lacht ü be mahne mehrfach aus Ver-folgungagrInden neine Stellung wechseln. Kaeh dem endgültigen Verlust seiner beruflichen £•ttttiguagsaogllenke1t ln Deutschland «änderte er is September 195ö nach den Vereinigten Staaten aus. Dort war ex in den ersten Jahren als Anstreicher« fenster-putser* Arbeiter und in ähnlichen Stellungen tätig. Vo» 12. Oktober 1945 bis as um 12. November 1956 war er bai der Flraa P^^p Manufacturing Corporation beschäftigt* Der klüger hat Entsehädigungaa«®}r-cle wegen Gesandheits— sch&dens geltend gemacht und aazu vorgetragen* er h be sich infolge der schweren* ungewohnten körperlichen Arbeit i» }\ .<b f I Jahr« 1930 sine» linksseitigen Leietenbrucb »ogesogen, der 1962 habe operiert -werden siJssen* Bl« 1 ,utaeh-idipung:* behorde hat diesen Antrag surtickgs-wiesen. 01« Ulage lut in beide» Inatansan erfolglos gebliebe»« Das Berufungsgerlebt hat dl« d«vision nicht gugclausen« Hit der nach § 220 Ab»« 1 BM auXän&igen .sofortig« Be« »eheerde will der Klüger erreichen, daö seine äeeislon wo« Bundesgerichtshof »ngelaeseii wird« Bl« Voraussetzungen für die Zulassung der B@vi.eion nae 1 § 2t9 Abs« 2 BEO liegen jedoch nicht vor. 3ae Berufungsgericht 1st »u dem Ergebnis gekörnt«», daß »ich der lei» Umbruch de» Kläger» erst nach de« Juli 195S entwickelt hat« In dhertiineti&jätzng «it dem Outachten de» Saehver-ständigen Dr# Frausnit» hat e» weiter angenommen, daß die Verfolgung» bedingte FJsetellung auf körperliche Arbeit fUr die Entstehung de» BruehXeidens nicht verantwortlich zu machen ist, da das Bruch leiden entstanden sei, als eich der Llä^sr bereit» in einer BerufsoteXlung befand, die nicht mehr alt körperlicher Arbeit verbunden war* hm ist davon ausgegangen, dsß der Kllger »ich in seiner jahrelangen Tätigkeit als Fensterputzer, Anstreicher und Arbeiter an körperliche Arbeit gewöhnt gehabt habe« Als *clerk* habe er sicher Uber alle tcchniechen Hilfsmittel verfugt und kein© schwere körperliche Arbeit mehr geleistet« Der Beschwerde i^t surugebea» daS sich das Berufungsgericht in den Urtellagründen nicht mit de« Inhalt der Erklärung des Phil arose vom 2* Beeenber 1962 (Bl* 51 der Hentenakten) ausein-andersetst, der Kläger sei jahrelang mit dem Laden schwerer Kisten beschäftigt gewesen, npiiter aber für leichter« Arbeiten ein-gesetst worden, weil er über Gehaarten in der Leistengegend klagte. Die hierauf abhebende Käge Letiifft jedoch des Hinsel-fall? eine grundsätzliche Rechtsfrage ist nicht zu entseheiden, es liegt such keine Abweichung von der Recht»prechung de© erkennenden üenste im airme de» f 219 Aba. 2 Sr. 2 SEC s*F* vor. Ob der auf Seite $ de» Serufungsurteils erwähnt© sedizl-nische Erfahrung»setz, dai Dauerbei a»tung nur weiteren Schwächung anlagesädlg schwacher Bauchdeeken führen und einen späteren Bruch verursachen könne, besteht und ob er da» Auftreten eine» Bruch» nach der Untersuchung von 1958 erklären konnte, wäre eine der Revision unsugängllchc Frage der Se^eicwUrdigung• ln übrigen beruht aber 4a» Urteil nicht auf der Übergehung dieser medisi-nisehen frage* Fenn wenn da» Berufungsgericht schwere körperliche Arbeitsbelastung nicht fest»teilte, konnte es dahinsteilen (Beite 14 des Berufungaurteils), wie der Fall de© Kläger» so beurteilen wäre, wenn der Kläger ungewöhnlich starke» Anstrengungen unterworfen gewesen wäre. Die Süge der Beschwerde» das Berufungsgericht habe de» Kläger das rechtliche Gehör insofern verweigert, als es das in den beigezogenen Rente nahten befindliche Gutachten des Br. »ad* Cronhelm verwertet bet, ohne de» Kläger Gelegenheit su geben, »ich hierzu au äußern» int unzutreffend. Der Eiä??er war ausweislich des Irotokolls über die letste »endliche Verhandlung vor dem Oberlsmdesgericht 1» t*erain vom 31. färs 19b5 vertreten* hr hatte Gelegenheit, Einsicht ln die bei^exo^enen Akten zu verlangen und su ihnen Inhalt Stellung su nehmen. Abgesehen hiervon ist auch in diese» Zusamaenhang keine grundsätzliche, in ihrer Bedeutung über den einzelnen Fell hinnuagaiienJis Rechts frage su entscheiden. Ob &• r naoxx dar Vorschrift doe Art* IV Ah&. 1 Buc&st&bs a des 0t£*5& «ine** r^«eri Antrag ;*uf Sntsöh^i^ur*^ bai dar äatscttädtgfmgsu*JK>r4e etellea &aan, i^t Oi^r riühi au entAOheictoii« Aua alesen CrUaden 41« »ofoi ti&e Bc ach** rd« alt der Ksirtenfölgis nua dec vf 2£5 A be. 1 £18, 97 Aba» 1 0;' - surUekgewi&aaa weräszu Aaoher «ob 4er W2hl®a