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BGH

Gericht: BGH

Ile auSergericbtlicbfsn Kosten der Beschwerde bat d**r Kläger su tragen. Ei© &otecbadigung8b©börd«s bat die Ansprüche dea Klägers abgelebtst, dis Antsehldigungsgeriobta haben selns /.läge* «bg^iesso. Bis sofortig« Beschwerde, alt dar »ich der Kläger gegen die Siebtsulassung der Hevisioo in des Urteil des Berufungsgerichts «endet» let unbegründet. ln des herufuogsverfahren bet der Kläger »eine Ansprüche auf Heilverfahren, KapitalentSchädigung und Heute vor eile« daalt begründet, daß das Landgericht den ursächlichen Zusammenhang «wischen dea erwähnten Verfolgusgascblcfcasl und eeinea Bronchial-leiden au Unrecht verneint habe« Auch das Berufungsgericht bat einen derartigen Zusammenhang nicht nie wahrscheinlich angesehen. Unbegründet lat auch die Höge, da« Berufungo-gerleht hätte des Kläger einen Anspruch auf Hall* Tarfahrae sanpreebea aQaae». Das wäre erforderlich gewesen« weil das Landgericht diesen Anspruch alt der Begründung abgewiesea hatte« der Kläger habe für die Behandlung und Opvration v rfolgung^-bedingtca £eiaignbrucba iia Jahr« 194? iOcitAO« bst der Kläger la Berufung^v^r-fabr^n nicht angegriffen, Auf diesen Mangel der Berufungsbegründung braucht? I«r Geoat bat nicht darüber zu entscheiden, ob der Kläger is Hinblick auf die Mrglnsung des f 31 BT.G durch die Yorscbrift des ^rt. 21 des B G-SehlttSgesetses alt de» nach Art. JXl Sr. 1 Abs.4 und 5 ÄUläesigen neuen Antrag auf ntech^digung Erfolg haben kann. diesen GrUu&en ma$ die sofortig# Beschwerde de« Kllfger« atlt der Kost««folg« aus f 225 Abs« 1 BÖ, § 97 Ab«.

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Volltext der Entscheidung

2053 007
j.j ■=> f c h 1 u ß
in der ^tschUdlguogssscbe
 dee Jidel P MB	Aireaue,
■P, USA,
Klägers und Beschwerdeführere,
- ProBedbeTollaHcbtigteri Rechtsanwalt
USA -
gegen
 den Freistaat Bayern,
▼ertretcs durch dis Besirksfioaosdirektion
 IstrsSeflB
Beklagten und Bsscbwerdsgsgaer
I'-*r IV.	des Bündig*rlcbtahofa hst
 unter Bit-^ir*ung des Ksn-napr'^fid^nten 'sober and der r,:uod.:triebta-r ^oKv. , Johann.? n, rr. Boew^nheia and von der Kühlen
 in d’"r .-it sung vom 13. November 1965 beschloss«* o:
wie sofortige Be&cbrartle dess Kl^g^rs gegeo di cbtsulssaung der Revision in de» Urteil dee 9. Zivilsenats ( otscbddlguogesenats) des OberIsn-d r;sgericbts München voa 16. i;e*e»ber 1964 % ird surückgf?a ieeen.
Sericbtsgebtlfersa and ^uslsgen werden nicht erhoben. Ile auSergericbtlicbfsn Kosten der Beschwerde bat d**r Kläger su tragen.
Gründe 1
Bier Klager fordert ;*nt&cbMdigung für genundheit liebe ;cb«den alt der Begründung» s^in rechtsseitige I^eiat»nbruebf der Zaboverlost» ein Hautausschlsg and sein Bronchi&lleiden seien auf die langjährige Freiheitsentziehung zurUckzuführen, durch die er als pol niseber Jude verfolgt «ordnet sei.
Ei© &otecbadigung8b©börd«s bat die Ansprüche dea Klägers abgelebtst, dis Antsehldigungsgeriobta haben selns /.läge* «bg^iesso.
Bis sofortig« Beschwerde, alt dar »ich der Kläger gegen die Siebtsulassung der Hevisioo in des Urteil des Berufungsgerichts «endet» let unbegründet.
ln des herufuogsverfahren bet der Kläger »eine Ansprüche auf Heilverfahren, KapitalentSchädigung und Heute vor eile« daalt begründet, daß das Landgericht den ursächlichen Zusammenhang «wischen dea erwähnten Verfolgusgascblcfcasl und eeinea Bronchial-leiden au Unrecht verneint habe« Auch das Berufungsgericht bat einen derartigen Zusammenhang nicht nie wahrscheinlich angesehen. Babel lat es een der Feststellung attegegangea, daß die Vermutung des } 28 Abs. 2 den Klüger nicht suetattea komme, weil er deren gesetsllebe Toraunnetnungen aiobt bewleaeo babe* Las 1st reebtlleb nicht angreifbar, iasbesnadere 1st es satreffend, daß der Verfolgt« das Vorliegen dieser Voraussetsangen su beweinen bat« Die Sendung den Berufuogaurtell«, die Vernutung dee $ 28 Aba. 2 BAG greife aiobt Flats, well der Klüger siebt den ibn obliegenden "Tollen Bewein* erbracht babe, daß nein BroncblalleIden innerhalb de« Jetst ln $ 15 Abo. 2 BG-3cbluSgeeets bestimmten Zeitraums aufgetreten eei, könnt« «war für sieb beträchtet Zweifel erwecken, ob das Berufungsgericht beachtet bat, daß es die Frage, ob der Klüger diesen Beweis geführt habe, unter Berück« siobtigiiag der in $ 176 Abs. 2 B G vorgesehenen Beweis-
 
»flelobteruag *<t eutaehaiden batte« aefer« 44« tataltebliebaa Uv«a«ftilfür 41« dieser Bentlaaoag gegeben waren* Lttaterea bat aber 4aeBerufungsgericht9wie 41« CriMrte i«t aeg*feeb~ teaen I^UIU 1« lferel1 4estt4^lli mlummm leasen, nri«Uf * Aof	4»t	tee	vm 4ü
livaij^afMlMirsg Ihr. irleag m Utaatliahaa $feo-aaobrtterlnir «M IMstml»** latatla« wratattet wee-4«» 14t 9 bet 4a« Heriifaagwgaariebt angamwawe«.es lege« bei«« greifbar«*» gabeltepoatet* dafUr fw* dag dt* Klüger <*«*** 4 er jflst )»I Um beat eh ende« ebro-tl4)M BNü^Ha «44» **or Ifll geHttwa habe. Bel dieser Beweialag« fca* «la« Anwendung 4«« § 174 Ab«. 2 BaG »ibbt 1»	Dü	Ü»ati««r4*	übersieht, 4a 8
«ach dialer Beetlaaung 9«stal« Uasfü	4«»
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w*hiwebei»ll«bfeelt (oa«abb«ftaaabaag> 11« daaTor-* taagdaaAatWfgfltallera spricht. Darüber, oh alaa aolehe Wabracbelnllcbfcelt «loh neben aus 4«a Tortrag de« Klügere uod da» geaaste» Uastüoden ergibt, hat der Tetriebter »» befinden (vgl* Ta» Baa-Looa § 172 Ana. 6 S. 731).
Unbegründet lat auch die Höge, da« Berufungo-gerleht hätte des Kläger einen Anspruch auf Hall* Tarfahrae sanpreebea aQaae». Kwar hatte der Kläger einen entsprechenden Antrag ia BerufnagaYerfabren gestellt* ibo aber »lobt begründet. Das wäre erforderlich gewesen« weil das Landgericht diesen Anspruch alt der Begründung abgewiesea hatte« der Kläger habe
 für die Behandlung und Opvration v rfolgung^-bedingtca £eiaignbrucba iia Jahr« 194? keiner1*1 Aufladungen gehabt. . le;<-,* reulal*llung^o c*:? Urteils d^r I. iOcitAO« bst der Kläger la Berufung^v^r-fabr^n nicht angegriffen, Auf diesen Mangel der Berufungsbegründung braucht? das Gericht den liiger nicht hinsu^eiaen, schon daeb&ib nicht, weil er io beiden Tatsacbeninatanzen von lecbtfisnwHltea vertreten w, di ' auf dem Gebiet des otaob4diguogs-rechte besondere rfabruogen besaßen. Seohtsfragen, die eine äulassung der ^eviaioo in diesem Suaaaaen-bang rechtfertigen könnten, sind nicht ersichtlich.
I«r Geoat bat nicht darüber zu entscheiden, ob der Kläger is Hinblick auf die Mrglnsung des f 31 BT.G durch die Yorscbrift des ^rt. 1 sr. 21 des B G-SehlttSgesetses alt de» nach Art. JXl Sr. 1 Abs. 4 und 5 ÄUläesigen neuen Antrag auf ntech^digung Erfolg haben kann.
Auf? diesen GrUu&en ma$ die sofortig# Beschwerde de« Kllfger« atlt der Kost««folg« aus f 225 Abs« 1 BÖ, § 97 Ab«. 1 ZPO sc rdei£|?«w lesen werde«.
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