BGH · IV ZB 404/65
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
MYlleeaat its Bmsdeegrriebtebofs bat neter Mitwirkung dee ^esateprtftideeten isobar nod der Ssedeerlebter Raaks, want esbsrg* Wild#« a ad ▼on da? 1/1« sofort lg« Beschwerde dee UI|tY« gages die Ilehtsslaeessg dor Bealeies is dem Urteil das 10. per Klüger bat di« aniergerlebtliebes Kostss dar Beeebwerd* so tragen. Der Kläger let wegen seiner jUdiacbeo Abstammung verfolgt worden. r«g«n 60 «rlittaeee ^relheltssefeedena let 6m a lüg er eie* rntecbEdlgting gewährt worden* *r bat geltend ge®acbt* dag er sieb durch die erlitt#-m Verfolgung auch gaausdbaitlleb# Schaden saga-sog«» heb«« 5#ie latrag* lbs aueb 4«s««gts t« «at-aebSdlgae* batt# xmr iosewatt Zrfelg* «1» di« gut-«cbüdigungobebörda ibu weg«« allgaaalaar kdrpar-liober eed sealiacher araeböpfueg i« der Zeit wo« gegen da« servenfaehärstliobe Gutachten usd die dar®uf geet&tstes Feststellungen des Landgerichts erhoben« Auch di« Beschwerde greift oar die««« Gut-achte« uaö desses Würdigung darob de« Berufungege-riebt es« Ihr« Angriffe sied Jedoch rechtlich siebt begründet« Bl« jetat noch verge-brachten subjektives nervösen Beschwerden seies fast auaschließlich peyehoscmatlsebe HiBempfladuagea» die infolge einer betont hypochondrischen Einstellung Ubereebitst würden« 'le seien Jufieruagen eines nervösen Bpannaagssuataades» wie «ie bei einer affektives Labilität sicht ungewöhnlich seien« Infolge dieser Labilität spreche der Klüger auf gef«hiebetoste Alltagserlebaieee besonders leicht und stark an« Bl« Äußerungen diese« Spassusgesuatandes hätten is einer pero&&licbkeiisbeciogt£o ke&ktioeeweisc ihre Grundlage* In d*ar vorliegenden 3ache hat 3 her 1-r• Hers bereits ieu Begriff des nervösen Spanimagszustandes und sieht dee der paychonearotisch^n ~sskt±on zur Kessseichnaeg dee den subjektives nervösen Beschwerden dee lingers zugrunde liegenden Zustandes verwendet* laiait 1st über die frage, ob und in welchem umfang dieser so oder so zu bezeichn ende normwidrige Zustand iß Ter— folgungserlebnissen oder in der ^srsßnlichkeitBotruk-tar des Verfolgt sn wurzelt, nichts au-sgeaagb» Biese frage hat Br. Herz 10 jenem anderen fall auf Grund anderer Befunde, insbesondere auf Grund anderer Feststellungen über das Ter halt ec dar dort beteiligtes Terfolgten iß der Kochverfolguogssituation, anders beurteilt, als Im vorliegenden Fall b«ia Kläger. **re*m das Berufungsgericht auf Grund der hier gegebenen medizinischen Beurteilung zu der Überzeugung gelangt ist, dag der nervöse Spannuogssustaad des Klägers eicht Verfolgung^- sondern Persönlichkeit» bedingt sei, so können dagegen begründete rechtliche :■ ißweadusgac nicht erhoben werden. Im übrigen würde dea Kläger, auch wenn ein ursächlicher ZusamsenhaBg sarisehen der erlittenen T*r-falgung and seinen nervösen Beschwerden bejaht werden könnte« eine Honte deswegen nicht sugespro-chen 7; er den können, veil diese Bäseh^erdeo, wi-e der ''achveratan-dige festgastellt hat, nur zu einer Minderung der irreresfähigfeeit von 10 ^ geführt haben.