MYlleeaat its Bmsdeegrriebtebofs bat neter Mitwirkung dee ^esateprtftideeten isobar nod der Ssedeerlebter Raaks, want esbsrg* Wild#« a ad ▼on da? 1/1« sofort lg« Beschwerde dee UI|tY« gages die Ilehtsslaeessg dor Bealeies is dem Urteil das 10. per Klüger bat di« aniergerlebtliebes Kostss dar Beeebwerd* so tragen. Der Kläger let wegen seiner jUdiacbeo Abstammung verfolgt worden. r«g«n 60 «rlittaeee ^relheltssefeedena let 6m a lüg er eie* rntecbEdlgting gewährt worden* *r bat geltend ge®acbt* dag er sieb durch die erlitt#-m Verfolgung auch gaausdbaitlleb# Schaden saga-sog«» heb«« 5#ie latrag* lbs aueb 4«s««gts t« «at-aebSdlgae* batt# xmr iosewatt Zrfelg* «1» di« gut-«cbüdigungobebörda ibu weg«« allgaaalaar kdrpar-liober eed sealiacher araeböpfueg i« der Zeit wo« gegen da« servenfaehärstliobe Gutachten usd die dar®uf geet&tstes Feststellungen des Landgerichts erhoben« Auch di« Beschwerde greift oar die««« Gut-achte« uaö desses Würdigung darob de« Berufungege-riebt es« Ihr« Angriffe sied Jedoch rechtlich siebt begründet« Bl« jetat noch verge-brachten subjektives nervösen Beschwerden seies fast auaschließlich peyehoscmatlsebe HiBempfladuagea» die infolge einer betont hypochondrischen Einstellung Ubereebitst würden« 'le seien Jufieruagen eines nervösen Bpannaagssuataades» wie «ie bei einer affektives Labilität sicht ungewöhnlich seien« Infolge dieser Labilität spreche der Klüger auf gef«hiebetoste Alltagserlebaieee besonders leicht und stark an« Bl« Äußerungen diese« Spassusgesuatandes hätten is einer pero&&licbkeiisbeciogt£o ke&ktioeeweisc ihre Grundlage* In d*ar vorliegenden 3ache hat 3 her 1-r• Hers bereits ieu Begriff des nervösen Spanimagszustandes und sieht dee der paychonearotisch^n ~sskt±on zur Kessseichnaeg dee den subjektives nervösen Beschwerden dee lingers zugrunde liegenden Zustandes verwendet* laiait 1st über die frage, ob und in welchem umfang dieser so oder so zu bezeichn ende normwidrige Zustand iß Ter— folgungserlebnissen oder in der ^srsßnlichkeitBotruk-tar des Verfolgt sn wurzelt, nichts au-sgeaagb» Biese frage hat Br. Herz 10 jenem anderen fall auf Grund anderer Befunde, insbesondere auf Grund anderer Feststellungen über das Ter halt ec dar dort beteiligtes Terfolgten iß der Kochverfolguogssituation, anders beurteilt, als Im vorliegenden Fall b«ia Kläger. **re*m das Berufungsgericht auf Grund der hier gegebenen medizinischen Beurteilung zu der Überzeugung gelangt ist, dag der nervöse Spannuogssustaad des Klägers eicht Verfolgung^- sondern Persönlichkeit» bedingt sei, so können dagegen begründete rechtliche :■ ißweadusgac nicht erhoben werden. Im übrigen würde dea Kläger, auch wenn ein ursächlicher ZusamsenhaBg sarisehen der erlittenen T*r-falgung and seinen nervösen Beschwerden bejaht werden könnte« eine Honte deswegen nicht sugespro-chen 7; er den können, veil diese Bäseh^erdeo, wi-e der ''achveratan-dige festgastellt hat, nur zu einer Minderung der irreresfähigfeeit von 10 ^ geführt haben.
p ZB AQA/65 Beschluß in 4m* Ketsobddi*tto*aeacb« dee 3leekind B3A» IU|«rc «»4 Beaabwerdefttbrere» * ?re*edbeeollmftebtigter t Beefet*e***lt Dr IHW dan land Bannet» eertreten dareb den fiaseiitefe#» Mietete* dee lenere in e Bek In« ten end Beeobeerdegegaer Der IT. MYlleeaat its Bmsdeegrriebtebofs bat neter Mitwirkung dee ^esateprtftideeten isobar nod der Ssedeerlebter Raaks, want esbsrg* Wild#« a ad ▼on da? miblaa is dar Sitssag you 24. KoYember 1965 beschloss*®s 1/1« sofort lg« Beschwerde dee UI|tY« gages die Ilehtsslaeessg dor Bealeies is dem Urteil das 10. livilimti dee Oberlandeagerlebta is Ftaokfert (Kola) Yds IS. Imm*aber 1964 wird ear Sie kg «loses. per Klüger bat di« aniergerlebtliebes Kostss dar Beeebwerd* so tragen. Bse BesebwerdeYerfabree ist frei too go-rlobtliebes Gebühren sad Asslagen. Grands * Der Kläger let wegen seiner jUdiacbeo Abstammung verfolgt worden. Beter anderem bet $r nleb Yen Oktober 1940 bis Penember 1942 ln den Ghettos yos Kutao und fnrefc in Polen und aseeblieiesd bin Jenaer 1945 in einem polnische® Dorf ln einem Tereteek mm£~ halten müssen. Im Jahre 1949 let er nach verenge« gasgeoea Aufenthalt 1® PP-Lsg*r n?cb Amerika sangt* wandert. r«g«n 60 «rlittaeee ^relheltssefeedena let 6m a lüg er eie* rntecbEdlgting gewährt worden* *r bat geltend ge®acbt* dag er sieb durch die erlitt#-m Verfolgung auch gaausdbaitlleb# Schaden saga-sog«» heb«« 5#ie latrag* lbs aueb 4«s««gts t« «at-aebSdlgae* batt# xmr iosewatt Zrfelg* «1» di« gut-«cbüdigungobebörda ibu weg«« allgaaalaar kdrpar-liober eed sealiacher araeböpfueg i« der Zeit wo« 1. Januar 1945 bl« ztm 31. Basaaber 1949 «1«« Kapital-«otaobldlguQg wo« 2.640 XÄ sagaaproobae bat. Sale waltargahaadar Anspruch «erd« sowohl von dar tat-sobidlgoe&abafedrde ala auch To» Landgericht und Übar laadasgarlebt* bei d«««e dar Kläger d&a Klaga-rtrfabrae durchfahrt«, «lobt fgr bagrdedat «raabtat. Da« 0berlaedt«gariebt bat le aale«» Brtail di« aawlaio« alolit sugalaasae. Bit dsgagta m Klag«? mltt«itig alagalagt« sofort lg« Baaobward« lat «lebt bagrbadat. 'Ha lat Mai«« dar Tor at*«a «t au ege m gagab«e, uatar deeaa ««ob $ 219 Iba. 2 IHg dla ta-rlalo« sugalaaeae wardte kann aod mb« Bla ^staobaldoag daa Obarlaedaagarlebta gründet «lob auf «loa rechtlich «lebt aagralfbar« Wdrdlgtiag dar aadislelsobee iataebtau# dl« dar Taobarst fÄr iwtft Kraekheitae Br. Biaeaofeld, dar Taobar«t fftr ortbopgdlaeb« Chirurgie Dr. Starabarg «ad dar »arr«»-faebarst Br. im Ja auf Breed alear «atepraobaadae Baterauebeag daa llttgar« über da«««« Baauedbaitasu-ataad aratattat baba«. Bar flfgar bat aebee 1« B*-rufaegaracbtasuga aubataetilarte ülftweeduaga« «er I 'J 1 gegen da« servenfaehärstliobe Gutachten usd die dar®uf geet&tstes Feststellungen des Landgerichts erhoben« Auch di« Beschwerde greift oar die««« Gut-achte« uaö desses Würdigung darob de« Berufungege-riebt es« Ihr« Angriffe sied Jedoch rechtlich siebt begründet« Mach des Gatsehtee ros Pr« Her« bestssd bei* Klüger saoh der Befreiung für 4 Jahre eie allgemeiner nervöser Erschöpfasgesustssd« Heute bestehe hei ihs9 so fuhrt der Sachverständig« aus« eie 3pas«aogsst»~ etaed sit p»ycbosoma tleches Erscheinungen» der eise sieht vtr folgst agsbed legte Erwerbsminderung ros 10 £ *ur Folge hebe« Bor Gutachter verkennt eloht dl« Bohnere der erlitt«een Verfolgung» let aber der l*~ «loht» da« dl« Erlebnisse der Verfolgung««#!* saoh Ablauf einer gewissen Kelt bei* Klüger halse prinai-plells Änderung seiner - persönliobkeitsbediogteo -spezifischen Bsaktieasweise herbelauftthren vermochten. Bas keonselehnend* Bild eiaer ateurseluegsdepreseioa liege Jedenfalls sicht vor. Bl« jetat noch verge-brachten subjektives nervösen Beschwerden seies fast auaschließlich peyehoscmatlsebe HiBempfladuagea» die infolge einer betont hypochondrischen Einstellung Ubereebitst würden« 'le seien Jufieruagen eines nervösen Bpannaagssuataades» wie «ie bei einer affektives Labilität sicht ungewöhnlich seien« Infolge dieser Labilität spreche der Klüger auf gef«hiebetoste Alltagserlebaieee besonders leicht und stark an« Bl« Äußerungen diese« Spassusgesuatandes hätten is einer pero&&licbkeiisbeciogt£o ke&ktioeeweisc ihre Grundlage* £ s$ V & I « gelassen kommenden t u n on ei r»*-f-*p e 1 *"* Hi ;''*' i T\ 3 U t 7s .-^ r*1 H t ^10 jekt | v^ >?Hchv->5?(!;' n sir ,l*u0e— nervös pn r -y~ nn-^i?^*?,>j.3•$ .3«.1 »= s an 1 ieb t« In d*ar vorliegenden 3ache hat 3 her 1-r• Hers bereits ieu Begriff des nervösen Spanimagszustandes und sieht dee der paychonearotisch^n ~sskt±on zur Kessseichnaeg dee den subjektives nervösen Beschwerden dee lingers zugrunde liegenden Zustandes verwendet* laiait 1st über die frage, ob und in welchem umfang dieser so oder so zu bezeichn ende normwidrige Zustand iß Ter— folgungserlebnissen oder in der ^srsßnlichkeitBotruk-tar des Verfolgt sn wurzelt, nichts au-sgeaagb» Biese frage hat Br. Herz 10 jenem anderen fall auf Grund anderer Befunde, insbesondere auf Grund anderer Feststellungen über das Ter halt ec dar dort beteiligtes Terfolgten iß der Kochverfolguogssituation, anders beurteilt, als Im vorliegenden Fall b«ia Kläger. **re*m das Berufungsgericht auf Grund der hier gegebenen medizinischen Beurteilung zu der Überzeugung gelangt ist, dag der nervöse Spannuogssustaad des Klägers eicht Verfolgung^- sondern Persönlichkeit» bedingt sei, so können dagegen begründete rechtliche :■ ißweadusgac nicht erhoben werden. Im übrigen würde dea Kläger, auch wenn ein ursächlicher ZusamsenhaBg sarisehen der erlittenen T*r-falgung and seinen nervösen Beschwerden bejaht werden könnte« eine Honte deswegen nicht sugespro-chen 7; er den können, veil diese Bäseh^erdeo, wi-e der ''achveratan-dige festgastellt hat, nur zu einer Minderung der irreresfähigfeeit von 10 ^ geführt haben. Gründe, die gegen die Richtigkeit dieser Feststellung sprechen könnten, sind siebt er-iiehtliob. Die Kosteaentscheiduog folgt aua § 9? Abs. 1 3PÖ, } 225 ib«. 1 BS0. locbor Bas ko