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BGH

Gericht: BGH

Bareli dtn JM^ftfochtsaen Bm^bXuB ist die Berufungf di» der Ilitgwr $«gm 4%* la dltser £^»h# ergangen« Urteil dt» .ymdgtriehts eingelegt hat« wrr.;Ffta wird#»* 1)1» wo» de© li%#r hiergegen eingelegte sofortige Be« •e&wtjrie let imhtgr^adtt* gene» dies«* Urteil eelfcet Berufung eingelegt und stugleieh war die Bewilligung dee Araenreehts unter Beiordnung des HeafctsaJ^elts %d<de la Stuttgart &it ch-ge«iteitt. Berufung eingelegt und um *iederelaaetsuiig in den vorigen Stand gegen di« Vereäawnia der Berufuaga-fr int a&chgeeucht* Br fest drauf hiagewleeen, dal er de» Kläger noch nicht bevciinächtigt ©ei» da© ileehtMlttel jedoet* voraorglteh eixilege» da die Frist dee | 234 ohs* 5 £?• üua 27* Februar 1966 ©hlmufe* %ur Begründung des wledereiimettung^rntrage hat der Proaei-bevollmächtigt* der auf hlngewieeeii, da« der Eiliger in-folge seiner iimt gehindert gewesen »ei* reehteeitig tinea HtefetmiaweXt m heanf tragen * fttr ihn Berufung eiasulegeit* In tinea &a 2# Mär» 1966 hei» Berufungsgericht elngegangenen Schriftart» hat er trgin»end aus-gefOhrt» der Kläger habe this an 16. Februar 1966 Fro-»tivil liefet erteilt und darauf Magewlesea» de« er, der ?Ü%#r, a» 2# loveaber 1963 einen Unfall erlitten h**be. Bit damit is 3tt»$u**eid^i*g stehenden Folgen hätten Ihn auBeretaiide gaaetst* eich mlafesid »aoh Impfung des das Aimrecht bewilligenden BeaohluiMies mit den ifea *uge~ teilten Frcseifeevollndehtlgte» in Verbindung m aetsen und Ihn m tw&uftrege», Berufung eianulegeiu tnit am 15. Bas ierufungagericht hist de» Kläger di# iedereiß-mtwmg in den v rigen Stand legen die Versdunutig der Berafungafriat m* folgenden; fremden verengt* Bi# frlat mir Einlegung der Berufung gegen da© an 27* ä ve&feer 1964 »ugaatelite Urteil des Landgericht» «ei an 27* Februar 1965 abgalaufea« Bis© Meehtani ttel »ei verspätet eingelegt* Me tiedereinaetsuxig in den vorigen Stand könne de» Häger nicht gewährt werden $ denn der intreg; auf .• lederein##tsung »ei weder for»- noch fristgerecht angebracht worden. 1 gf" , tsmarh&Xb itrer die Wieder-fti^»t>isa| beantragt warden »Uaaa« erst mit der Mitteilung dar 3rMftrae&tabavi? der ten&tateeafeiüese r&a 14# tenu&r 196^ cn dl« Kläger 1» Irtiskranlctiihima Reutliaga» erfolgt* Bei Eingang das »ehrlftsätn#« ran 9* Februar 1966* der de» Wie4er#ineetiiu»seaiitrug enthalten h>-b?r und nicht nur die mtg^mmmg tea frühere» ferfertegette? iisdsndssssi der bi« dahin fehlenden m%~ echeiteng Uber tea Asrnstreahtegeeseh aal a«*« der toatik-» toitabad-ingta» IftKfShlgfcelt de« flSgere mr Besorgung miner isigalagahhette» gwtrete** Bar Senat k&me tehin-geatalit sein lasses, ob ter weitere 'itisrtinestniBgs» gru&d sieht sehen in dem aa 9» Februar 1966 eingere iahte» Antrag hätte mit enthalte» eein «fJasen* Das hitch-schieben wen ^iademiamtsmig^x^iidan aei usaullsaig* Hit Snhriftaata ross f« Mira lfM habe der Kläger enge-geben, er habe erat a* 14* Februar 1966 n^afe längerer äratlieher Befcmdiung wenigateRe €#» linken Mittelfinger wieder mm hehreiben bannte«» kSmenjted *r trabe «rat di# Angabe der dl« :vi#<l#r#in##tsimc b^gr&nd^iidssn ¥ats&efee& und di? »it der Finlegtmg de® Keehtsnlttel* sa hti»«ftrt|Mi« ln ititken Sohrift-®Ät» vom 9* Februar 1966 hatte 4er Kläger seinen an-trag imt niederst*»* t»*»4t in den vorige* Staad «Alsia ioftlt begründet* 6$ er infolge seiner iraat ^iaA«rt war« einen Beehteanwalt »u htaaftrageBt ?ir*t in den am 2« mtrs 1.9S6 eingegäsigetieii üohrlfts&ts hat er laichen über seine Krankheit gewacht. ähr* 1966* mr Kläger hat #a»it verspätet *w 2* Mir* 1966 de* engehl leben Hlnderungegrtatd der Krankheit geltend gmmht* las B#r»f*agsg#risht fest ihn •oaseh »it Eesht did fiederetnaetsung in de* vorige* stand gegen die ?ere&w*ag der Beruf ungefrist versagt* be Ins und ihrer f- lg«* daa Kläger «n dar Besorgung sei* xleh ö@i ** ihn euch mlgliob gewesen, siel alt Hilf« dritter Bztmmn oder des Fernsprechere mit dem beige-ordnete* Jieebte^mwsat in Verbindung su setsen» Baö er 4*s «labt getan babe* Hab« er an vertreten, deshalb beruhe die Frietvereluani* a«-it lea Xv. aenuar 1966« itm Tag, R« des ihm lie BeH/iiigung less • manreohts und ui# Beiordnung «i&ee ■'•«v?*i; Bf* 4&» Bairafungsgericht die Berufung de» Kläger# nit heebt verwarfen fa&t, eud die von de» Eliger hiergegen eingelegte sofortige Beschwerde mit 4er Eoeten-folge i 97 3*:.

£ft$©demBerufungKläger

Volltext der Entscheidung

Abschrift zu
4 92
079
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
11 MM&
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und Beschwerdeführerft*
~ Fr^g#ih#^oiXmächtlgttr* Hm&htmmmii t
Äas i®n& |i4«a-tiirttiiiergt ▼#rU*en dmrofc 4a© JUBtiminimUrtm BadM^ttrtimtorg* Stuttgart* üronfrimtejaatrage $f
Beklagten und Bt»diw«rdtg«|lkit•
 
INir If* glvilssaat 4m jduad t frichtsfe is het 8at#r Mitwirkung d#s stnatepr&sldtatsa -echer und dsr Btiadssriehtsr Jöhaimaeii, liisttiiBtrg* J-.ioö uad
i>r* Qm£
ia d#r Sitswag *•>» 11. üairtÄbsr 1966 btsehiosss&t
Mt scsltertig» Bssofcwtrd#	d#a
Btsofcltxd ds* 9. Ityllssaats de» bsr-1 aa4»#gtrl»fcts dtuttgart wo» 21. pjrll X966 wird auf kosten dt» tlägsra »urilök-g«wlM*2U
currish tllah* ‘"«feSihrt» und nis-Uigtii ^-»r-4#» nicht «rhohsn*
Bareli dtn JM^ftfochtsaen Bm^bXuB ist die Berufungf di» der Ilitgwr $«gm 4%* la dltser £^»h# ergangen« Urteil dt» .ymdgtriehts eingelegt hat« wrr.;Ffta wird#»* 1)1» wo» de© li%#r hiergegen eingelegte sofortige Be« •e&wtjrie let imhtgr^adtt*
Baa Urteil dt« Xsswed^erlöht» 1st dem gl&ger m 27. Kf>~ weaker 1964 ©U£«fttellt warden* 1» 2o# Jamiar 196$ h«t de? &!%*? gene» dies«* Urteil eelfcet Berufung eingelegt und stugleieh war die Bewilligung dee Araenreehts unter Beiordnung des HeafctsaJ^elts %d<de la Stuttgart &it ch-ge«iteitt. Burch einen de© Silger *» ?o* «fenuer 1966 »uge-stellte» itsöMui hst dhs Berufungsgericht de« Kl%tr das rasarecht Bewilligt und ihm liechtsaxnral t £yd<$> ,*}© -.mea^nw^lt heigev-’rdnst« Bieser h^t 9. 'fcbru&r 1966
Berufung eingelegt und um *iederelaaetsuiig in den vorigen Stand gegen di« Vereäawnia der Berufuaga-fr int a&chgeeucht* Br fest drauf hiagewleeen, dal er
 de» Kläger noch nicht bevciinächtigt ©ei» da© ileehtMlttel jedoet* voraorglteh eixilege» da die Frist dee | 234 ohs* 5 £?• üua 27* Februar 1966 ©hlmufe* %ur Begründung des wledereiimettung^rntrage hat der Proaei-bevollmächtigt* der auf hlngewieeeii, da« der Eiliger in-folge seiner iimt gehindert gewesen »ei* reehteeitig tinea HtefetmiaweXt m heanf tragen * fttr ihn Berufung eiasulegeit* In tinea &a 2# Mär» 1966 hei» Berufungsgericht elngegangenen Schriftart» hat er trgin»end aus-gefOhrt» der Kläger habe this an 16. Februar 1966 Fro-»tivil liefet erteilt und darauf Magewlesea» de« er, der ?Ü%#r, a» 2# loveaber 1963 einen Unfall erlitten h**be. Bit damit is 3tt»$u**eid^i*g stehenden Folgen hätten Ihn auBeretaiide gaaetst* eich mlafesid »aoh Impfung des das Aimrecht bewilligenden BeaohluiMies mit den ifea *uge~ teilten Frcseifeevollndehtlgte» in Verbindung m aetsen und Ihn m tw&uftrege», Berufung eianulegeiu tnit am 15. fetoi r 1966 ©ei er da«» in der Inge gumw«
Bas ierufungagericht hist de» Kläger di# iedereiß-mtwmg in den v rigen Stand legen die Versdunutig der Berafungafriat m* folgenden; fremden verengt* Bi# frlat mir Einlegung der Berufung gegen da© an 27* ä ve&feer 1964 »ugaatelite Urteil des Landgericht» «ei an 27* Februar 1965 abgalaufea« Bis© Meehtani ttel »ei verspätet eingelegt* Me tiedereinaetsuxig in den vorigen Stand könne de» Häger nicht gewährt werden $ denn der intreg; auf .• lederein##tsung »ei weder for»- noch fristgerecht angebracht worden. Bai der recht»#tilgen Einlegung einer f irmmr^chtm Berufung entgegen' -
ml durch die Bewilligung ten '.rftcnreehta usd die teiartau**^ tee Reehtamwe^ta lyd&k ve^efsilleti* *>■;. dleaar «ur telt ter B«i-.>rd»uiVi* so-ch nicht brtrcil-a&cbtlgt	©tit	fcaba ii« aweiwtehiga friat
 tea f 234 *ba. 1 gf" , tsmarh&Xb itrer die Wieder-fti^»t>isa| beantragt warden »Uaaa« erst mit der Mitteilung dar 3rMftrae&tabavi? ligtmg an di« Kläger hföiiB«» (B§f!£	229)	*	M«a#	ml	m	2c* terat-
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der ten&tateeafeiüese r&a 14# tenu&r 196^ cn dl« Kläger 1» Irtiskranlctiihima Reutliaga» erfolgt* Bei Eingang das »ehrlftsätn#« ran 9* Februar 1966* der de» Wie4er#ineetiiu»seaiitrug enthalten h>-b?r e«l die *ya 2■■• * Icrnar 196-6 ln	gekcimena	»«itfccfeige Frist
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Baa farbrin&es 1» Schriftent» wo« 2»mra 1966 betreffe einen neuen ledareiasetain^sgrttn*! und nicht nur die mtg^mmmg tea frühere» ferfertegette? temt immaehr ml Mi^tstt n» die italic de# a*t &»• geimar 1966 wmgg^t^llmm. iisdsndssssi der bi« dahin fehlenden m%~ echeiteng Uber tea Asrnstreahtegeeseh aal a«*« der toatik-» toitabad-ingta» IftKfShlgfcelt de« flSgere mr Besorgung miner isigalagahhette» gwtrete** Bar Senat k&me tehin-geatalit sein lasses, ob ter weitere 'itisrtinestniBgs» gru&d sieht sehen in dem aa 9» Februar 1966 eingere iahte» Antrag hätte mit enthalte» eein «fJasen* Das hitch-schieben wen ^iademiamtsmig^x^iidan aei usaullsaig*
Hit Snhriftaata ross f« Mira lfM habe der Kläger enge-geben, er habe erat a* 14* Februar 1966 n^afe längerer äratlieher Befcmdiung wenigateRe €#» linken Mittelfinger wieder mm hehreiben bannte«» kSmenjted *r trabe «rat
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 Di« ä«t& lUHg#r	«ln^tiegt#	mof^rtig#
B-taefewtrit 1st Uftto&rfia&«t*
6 -
ä&r rvifi 4#» | 236 geaUgeadstt Antrag' mit Nieder-eins* twin,,- in den vorig«* 3tan& gestellt. Dieser n-trag snsi Recife I 236 iiff* i &K? di# Angabe der dl« :vi#<l#r#in##tsimc b^gr&nd^iidssn ¥ats&efee& und di? **-g^be der Mittel tMr ihre	enthalte*«
Per Klüger hätte also innerhalb dieeer Frist auch inrlege* Küssen« d»$ er durch wiae« Gesundheitesu«tand gehindert wer« eineit Btohtiswm.lt »it der Finlegtmg de® Keehtsnlttel* sa hti»«ftrt|Mi« ln ititken Sohrift-®Ät» vom 9* Februar 1966 hatte 4er Kläger seinen an-trag imt niederst*»* t»*»4t in den vorige* Staad «Alsia ioftlt begründet* 6$ er infolge seiner iraat ^iaA«rt war« einen Beehteanwalt »u htaaftrageBt ?ir*t in den am 2« mtrs 1.9S6 eingegäsigetieii üohrlfts&ts hat er laichen über seine Krankheit gewacht. aus den Vorbringen äm* JUtteere ergibt sieh aber» dal er mw 13* Februar 1966 wieder in 4er 6ag« mr» sieb ait einen Aö®s:.t ia Ver* binöung an seinen« Spatest«*» in dies#* Zeitpunkt be-&mm die Frist des | 234 2ro sti Xsmfm. 541# endete ©it de» 1. ähr* 1966* mr Kläger hat #a»it verspätet *w 2* Mir* 1966 de* engehl leben Hlnderungegrtatd der Krankheit geltend gmmht* las B#r»f*agsg#risht fest ihn •oaseh »it Eesht did fiederetnaetsung in de* vorige* stand gegen die ?ere&w*ag der Beruf ungefrist versagt*
Pas Bt*}fsn|«g«rl^ht hat aber rechtlieh sutreffend weiter auag#führt* d«£ «ine dem Kläger günstigere g*i-Scheidung euch dam nicht ergehe* konnte, eeisa über die Bedenken über die Buläeeigkeit de® H14 erelasetrnngsan-
trag#« hinweg/«sehe* würde, m fehle jeder ^ahalt dafür*
d*$ hie as 12* j^aUif 1966 1« Kr«iskru*k«mh«ue a«utlln-•gea durchgefMhrte ^parotlan -	des	luhl	diesel-
be Ins und ihrer f- lg«* daa Kläger «n dar Besorgung sei*
mt AngeXegealieitea gehindert hätte«. £«r Kläger H&b« d&e Kraiskraafcenhaua Reutlingen am 28* a^nu^r *966 verlassen und »ei iiaeb --Irsburg gereist* wo er »iöh ma 31* J-omur i966 tft die Behandlung der neuro-•isginaiu« i#al vereitHiak-lint k und 'witk*inlk begeh©« bib«*	sei	«sch	mimn	mefuhrungen im Schrei-
ben tua S. Mir» i9€b «nbu-iaat erfolgt. ,h«#hl« »«1 er amr im Oeferumh 4«« Haken Xnsea beeinträchtigt gewesen» £mr Verrichtung von äehreibarbelten mit der reehte« M&ni sei er durchaus lastende	bohiiai-
xleh ö@i ** ihn euch mlgliob gewesen, siel alt Hilf« dritter Bztmmn oder des Fernsprechere mit dem beige-ordnete* Jieebte^mwsat in Verbindung su setsen» Baö er 4*s «labt getan babe* Hab« er an vertreten, deshalb beruhe die Frietvereluani* a«-it lea Xv. aenuar 1966« itm Tag, R« des ihm lie BeH/iiigung less • manreohts und ui# Beiordnung «i&ee ■'•«v?*i; ts nltgeteilt worden sei« nicht mehr %{uf unetiu&len, lie die iedertiaeetsung «u rechtfartige« vernbehten*
Bf* 4&» Bairafungsgericht die Berufung de» Kläger# nit heebt verwarfen fa&t, eud die von de» Eliger hiergegen eingelegte sofortige Beschwerde mit 4er Eoeten-folge i 97 3*:. verworfen «erden« Bi« Xntealieiduiig über ölt ludergerichtilehen losten des Beschwerter« rf sirens folgt au» § £25 Xb». i in/g.
Äscher
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