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B ^SCHLUSS
ia der lötsch&cligungö^aciie
der Hilde
£epto*I*.f
Argentinien*
- Iroeeaberollmäcöti^ter s
Klägerin und Beaeh»erdefahrer in#
Bechtaan*alt Dr. M
gegen
des freiStaat Bauern,
vertreten durch die da^irksfinanadirektion manchen, iflMI trade®
Beklagter und Beaehwerdegegner
her X?« Divilseaat des Bundesgerichtshofs hat unter Kitwirlsung d**s c.>en&tmprfiaidenten Ascher und der Bundesrichter
.fildeu, Br« L-oeweniieis* Br« Graf und von der ’•■Uhlen
in der Jit^ung vom 1 '• Deeeabsr 1963 beschlossen*
Die sofortige Beschwerde der Klägerin %ogen als Nichtzulassung der Revision in des Urteil des Zivilsenats (Entsühädigongseenets) IC a des Ober-laadesgeriehis München von 10« Dezember 1964 wird surUekgswieaen#
Berichtsgehwhre» und Auslagen werden nicht erhoben; die außergerichtlichen Kosten der Beschwerde hat die Klägerin so tragen.
0 r CI n d e i
Die aa fHBHP 1907 in Frankf ur t, ' ttain geborene Klägerin ist Jüdin. Sit heiratet* i» Besesher 1930 den jüdischen Rauf« sann Sail Bader« Ourch diese She erwarb sie die österreichische Staatsangehörigkeit ihres Mennes« ln August 1932 eröffnet#
Bail ein Baaenhutgeseh&ft mit rutsmacherei
und Verkauf modischer Erzeugnisse« ;r konnte es 1936 nicht mehr fortfuhren. ,:bsr *1 sn senderte er mit seiner faallie in herbst 1930 nach Argentinien aus« Bort ist er im Jahre 1963 gestorben, »egen des Beruf«schaden*» der Ihn getroffen hat» «rollt er von dem beklagten Lande «ine Heute, der die Einstufung des Geschädigten in die Bea»tengrup$e des gehobenen Bieastes zu Gründe gelegt worden 1st« Die Klägerin erhält jetzt die entsprechende Witwenrente«
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Die iiägerin fordert üni-soimui4;,ung für die Wirtschaft— Irenen Dachteile» die ihr durch ihre Darstellung dadurch tütata:id#ii Bird, da« nie ihr# läii-.üeit im Geschäft three Cannes nicnt mehr fortsetsea konnte* weil das Geschäft aus den Gründen de» 1 1 BEG aufgegebea werden suüte. Die änt-eehEdigimgabehürde und die Entseh&digungagerichte haben der Klägerin die von ihr geforderte KapitalEntschädigung versagt. Da* Berufungsgerieht hat die Revision an den Bunde*«» Gerichtshof nicht sugelaasen.
Biest £ebenEntscheidung bat die Dllgeriu alt der nach § 220 Ab». 1 B'-.O sulässigen sofortigen Beschwerde augefochten» Das Hechtssittel ist unbegründet, »all die Yoraus-setsangen für die £ul*s*aag der Revision bäcg J 219 Abs* 2
in der Fassung de* SRO-'Sefelii%*»e tze* nicht vor liegen.
Die intsebädigtingagerlohte eind s&t fecht a&Yon m%e* gangen» dal di# Dllgerin eine Fntschäaigung w*gen Scheden» ia beruflichen, Fortkommen nur dann beanspruchen kam*» wenn
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ei« durch ' Ye r f olgungemadziahme& an der Wirtschaft Hohen Mutmmg ihrer Arbeitekraft gehindert wurde» Das folgt au* den Bestimmungen der 5J 65» 66* 67, 87* 08* 113 BIG sowie aus 5 2 der 3* DurchfuhrungsYerordnuiig-i^G• Oh di# Ehefrau» die im Geschäft ihres Sanne« attarbeitet* diese -Tätigkeit um der Ehe willen oder au* erwerbawirtschaftiiehen Gründen leistet* ist vor allem nach dem Gesamtbild üer Lebensverhältniaa« der Ehegatten so beurteilen. Diese Abgrenzung zwischen einer Erwerbstätige# it und einer iß Interesse der Bbt geleisteten Mitarbeit Ist für di« Anwendung des Entschädigur^srechts auch dann ausschlaggebend* wenn die Bestimmung de» § 1356 MB a.F* ia Hinblick uuf das nach Art. 14 BöBGB für die persdnlicfcea
. eehteheziehuiif en ier fhegatten ontörein^nder geltende Fremd—
recht nicht angaseuden ist* 3as hat der Senat in der Hs* 1965* 267 Uv* 16 a bge druck ten kntsche idling näher begr ladet*
die danach notwendig* Würdigung aer haben** vernaltales* der hhegatten int in crater Linie tacae den atrichtere*
Auf Gruna der /*a tstsllungaa 4er beiden iats&cnengerichts Uber aie Ororf* und ürtrage verbaltniase uss Geschäfts* 4it Berufsausbildung und Fachksaataiase beider Khegattea sowie dl» häuslichen rfcrhAAtaie»* der hlä^exin sind die Vorgericht# au dem hrgebnia gekommen» d&b naen den gesamten bas t&adaa dl«
>.lägerin um acr enelie&sa LsbsftAgs*.*inschaft willen mitg#ar-beitet hat, zu demal Ihr eine solche Mitarbeit in dem Geschäft besonders lag* in dem modische Artikel für die L-mcnbekleiduag verkauft wurden* Bei dieser Sachlage ist für die hntscheiduag dieses Fecbtsstreits ohne rechtliche Bedeutung, sie es das Berufungsgericht. such angenommen hat, ob die Bhefr&u nach 1 92 A 33B ohne .•:in^ ehr jLJtuag im Geschäft das v.o£uies ml i suarbelten hat die Ansicht der Beschwerde* bei Anwendung des C 52 A BOB wäre die Beklagte «oMiechter gestellt* als bei Anwendung des § 1356
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MB a • F . trifft' jedenfalls für den hier zu entscheldeaden Fall nicüt su*
Bas Berufungsgericht hat ferner zutreffend angenommen*
dai die Klägerin einen Schaden in der wirtschaftlichen Nutzung ihrer Arbeitskraft nicht mit der Begründung geltend machen kann* nach den ^eaa&tei* Kam fänden habe eun Ges« 1isehaf tsveJ>* h<nis zwischen den hhegatten bestanden* Ger G&e^and* das der Vater der Klägerin 2um weiteren Ausbau des Geschäfts einen Beitrag von 3*00u idä aur Verfügung g@etei.it nat» a ^richt noch nicht für das Bestehen einer lansngeasllscn&ft stachen der Klägerin und ihrem Khe&aaa* wie aer :::undesgerrcntsuof unter Würdig uni; der i *eeh ts preohung zu dieser krage in der Ks« 1963*
372 kr. 21 a bß<« druckten fatscheidung im einzelnen au«geführt hat*
Zu Unrecht meint die Beschwerde, mur Beurteilung dieser Frage hätte das Berufungsgericht das österreichische 5.echt anwenden müssen; sie übersieht dabei, daß sieh n eine® derartigen Fall das riecht des rtes ausübenden ist, mit de® die Gesellschaft nach hage 4er 'ache als am engsten verbunden ansuweaden ist* Ziese i-.eehtsördau®^. gilt auch für das z#rh iltnie der Gesellschafter on t a re iriander (IG J$ 1911 § 718).
Auf Grund dieser Erwägungen liegen Gründe, die nach § 219 Ab». 2 B^G-Gohluügesetr die Zulassung der Eeirisior* rechtfertigen K&rnwn, nicht vor* Me sofortige Besehwerde der Klägerin miß daher mit der Kos teuf olge nun ? 225 Abs* 1 ‘^0, $ 97 Abs* 1 ZBO surtt ckgewlesen werden*
Asober
bilden