für di« feetseisung der verfolgungshedlngten Feelntrüch-tlgung der Erwerbsfähig*«it, sowie fegen die Berücksichtigung de« tirbelsäulenleidens der Klägerin bei der Feststellung der verfolgungsbedingten Minderung der Srwerbs-fähigkeit. Me Frage, ob es Rechtens ear, daft dae Berufungsgericht de« Antrag des beklagten Landes, es ear Lei»tang nur nach Maftgabe des Art* 19 des Hauehaitseieherungsgeseti•e 1* Verb, alt der reu der Bmndeereg 1 «rung hl smash m erlassenden Beefcts-Verordnung su verurteilen, sieht entsprochen hat, «eil ee ln Art« 19 aaO keine die Fülligkeit «beet imaung von $ 119 Abe* 1 Säte 2 B8Ö Ändernde Vorschrift gesehen hat, bedarf vorliegend keiner Entscheidung* Ber Klüger hat ln seiner üeaehwerdeer-widertmg vom 21. Kur fest »Teilung der verfolgungsbedingten Minderung der Erwerbsfähig*eit 1st das Berufungegerieht dadurch gekmara« daft es der 30^1 gen verfoIgtmgsbed 1 ngten Sdi für dae Nervenleiden des Klägers weitere von des Sachverständigen ihr« fiersehnla als verfolgungebedingt anerkennte 10 £ für den Wirbelsäulenechaden hinsugesählt und hieraus Versicherung*-m&thematleoh eine Mi von 37 % orrcohaet hat. Damit ist das Beruf ungeg«richt nicht von der Hecht-spree hung des Senats-« vor alle« in den von der Beschwerde angeführten Brtelle» Hst 1961, 21i fr. Ist letstgearanten Urteil hat der Senat ausgesprochen, Desgleichen kämen auch di« Bedenken des beklagten 'Bandes gegen die Alnbeslehu&g des Mrbols&ulenleiden» in die verfolgmagsbedingte ü«#sjtiminderu&g der krwsrbsfähigkelt nicht mr äulaaeuag der E«vision führen* Die Oesaatbetraoh-tung de« i>erwfungsurteils ergibt, daß das %‘irbsleäulenleiden eiab#sogen wurde, weil es das Berufungsgericht auf Grund des Outachtens von Br. Wlerschula als Verfolgung«bedingt angesehen kiit. BaB das beklagte Laad eich in seinem Schriftsatz tom 22, Juli 1963 (Bl. 22 B ill) bereit erklärt hake» dafür 10 ,4 als verfol^ungshediagteLdL ansuerkennen, «teilt lediglich eia« susitSlicks Brwägung de« 'Berufungsgerichte dar, von der die BatScheidung nicht getragen wird. Die sofortige Beschwerde kann somit nicht sur Zulassung der Sevision führen und 1st deshalb leurUcksuweiaen.
BUNDESGERICHTSHOF
2483 052
M-iTl&fl
B E S C B LUS S
in der EntBOhädlgungeeache
des Lande»
*
vertraten durefc den Senator fttr Innerea9
Beklacte* and Beeelmerde ftmrere *
gegen
Herrn Hacquee fllf rue de W
/ FranltreloH,
Kldger und Beschwerdegegner»
rroaei^evell»H@Htigtei Heohtaandlte
2
Mit If* Sivileea&t de« Sundeegeriehtehofe hat unter Mitwirkung de« ßenatepr&eidenleii lecher sowie 4tr hondee-rltlltr i«il9 WIldMf Pr. Graf uad Tea der mUüLea
1» der Sitaung ree 14* l«ll 1961
Heechlooeest
Me eefertige »eeefewerie de» Beklagten gegen
die Kleht salamuag der derleie*t 1» Orteil de» 1?« Sivilae&ate 4ee KaauMnrgerleh ta in Berlin ree 1. febmar tf66 wird »urückgewi# een*
Geriektegebdhreii and Auslagen werden nieht erhoben* die euiergeriehtl1 ehe« koete» trägt
der Beklagte*
6 r s 9. 4.« t
$*e BeruTungegerleh t hat dm Jüdieehen Kläger unter Heran®iehung rem ärztlichen Gutachten wegen Schaden» an Körper und Geeundheit Heilverfahren* Kaplt alent echldigang und teste ab 1« Januar 1945 gewahrt and hierfür u.a. eine verfolgungabedlngte Minderung der irwerbefähigkelt rm 49 hie 49 P för neurovegetative Dystonie alt Angstnouroeo and öerastoso hei leichter I^eherlneuffielen« sowie Byefersaentte i«S« der Sntetehung und degenerative Wirbeleäulenerkrankung t.S« abgrewsbarer Tfraehilimeruag mm Grunde gelegt.
lit' der nach | 220 Ahe« 1 BIG eulleelgem sofortigen Beeebwerde gegen die flehtsulaesutsg der leviston im Bern-fang»urteil wendet »ich d&e beklagte Land gegen die fleht-berücksichtigung von Art« 19 Hauehaita»ioh©rung©geeet* wem 20« Peseaber 1965 {Mil 1 2065) 1« ferb« alt der t. BVü au Art* 19 aaö von 22« Mir» 1966 (I lc$6) und die Berechnung»»#thode
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für di« feetseisung der verfolgungshedlngten Feelntrüch-tlgung der Erwerbsfähig*«it, sowie fegen die Berücksichtigung de« tirbelsäulenleidens der Klägerin bei der Feststellung der verfolgungsbedingten Minderung der Srwerbs-fähigkeit. Biese Einwände reckt fertigen die Eulaesuag der Eewlsioa ans keine« der ln | 219 Ab». 2 Süd genannten gründe«
Me Frage, ob es Rechtens ear, daft dae Berufungsgericht de« Antrag des beklagten Landes, es ear Lei»tang nur nach Maftgabe des Art* 19 des Hauehaitseieherungsgeseti•e 1* Verb, alt der reu der Bmndeereg 1 «rung hl smash m erlassenden Beefcts-Verordnung su verurteilen, sieht entsprochen hat, «eil ee ln Art« 19 aaO keine die Fülligkeit «beet imaung von $ 119 Abe* 1 Säte 2 B8Ö Ändernde Vorschrift gesehen hat, bedarf vorliegend keiner Entscheidung* Ber Klüger hat ln seiner üeaehwerdeer-widertmg vom 21. dtml 1966 das Haushalt sei eherungsgeaet * mit seinen Burchführtmgsrerordaungen auch für den vorliegenden Kntschädigongsanspmek als verbindlieh anerksnnt•
Kur fest »Teilung der verfolgungsbedingten Minderung der Erwerbsfähig*eit 1st das Berufungegerieht dadurch gekmara« daft es der 30^1 gen verfoIgtmgsbed 1 ngten Sdi für dae Nervenleiden des Klägers weitere von des Sachverständigen ihr« fiersehnla als verfolgungebedingt anerkennte 10 £ für den Wirbelsäulenechaden hinsugesählt und hieraus Versicherung*-m&thematleoh eine Mi von 37 % orrcohaet hat. Biesen Von-hundertsats hat ee sodann auf 40 erhöht, um der nach seiner Auffassung als ferfolgungslelden nur gering m bewertenden Dysfementle fteehitaag su tragen«
Damit ist das Beruf ungeg«richt nicht von der Hecht-spree hung des Senats-« vor alle« in den von der Beschwerde angeführten Brtelle» Hst 1961, 21i fr. § und 1966, 26? fr. i£ -abg©wiohen. Ist letstgearanten Urteil hat der Senat ausgesprochen,
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daß die insgeaaat fceetafcande Beeinträchtigung 4« Erwerbe-fähigkait nicht dadurch erwittelt werden kann» daß dl« für jedes ei&selii« leiden bestehende Beeiairäehbigiißg sc einer Desaatbaeiaträchtigu^ suaaaaexigesählt wird* I>1« iiähe der B «samt Beeinträchtigung 1st dann» mm der Verfolgt« am stehreren. mlhatändigen -Meiden erkrankt ist, nach de» bfö-ständen des Mj^eif&ii# tu beurtelleji* weicht Am
,si0ät sä# »1« Feststellung der verfelguags-bedingten Beeinträchtigung der Brwerbsflhigkei t in Höhe you 40 E läßt vielmehr erkennen* daß das Berufungsgericht gerade nicht die für die einseinen verfelguagehediagtan Beiden a»~ erkannten Yeahinaderteätae lediglich reehnerAeeh mmmmmag*** säklt hat« Bas wird ac&an aus des Brgebnia deutlich, das enter der der einzelnen Yes&uaderteats# liegt» Von
der in einer Verfolgung»bedingten Hike von 10 > anerkannten Md für das tirbeleäulealeiden hat das Berufungsgericht bei der Oeaa&tBeeinträchtigung der MdS 7 $ berücksichtigt und von der für die Byaferaentle, soweit eie vsrfolgungsbedingt ist* lediglich 3 ä* fegen der Dysferneuti# hatten die Bachver-ständigen Br. Burger und Br« flsrsehula eine Verfolgung«-bedingte ME von höchste m 10 d anerkannt* Bai die festgestellte Ifysferaentie entgegen der Ansicht des beklagten Landes von der ver f olgungabading tan seelischest St drang des klüger« nickt alterfait wird* ergibt »ich aus dem Gutachten von l)r« Burger» der sie ausdrücklich als ein selbständiges Beiden snfuhrt und die durch eie herbeigefährt« MS unabhängig von der .für das Nervenleiden festgestellten mit höchstem«
10 % angibt*
Desgleichen kämen auch di« Bedenken des beklagten 'Bandes gegen die Alnbeslehu&g des Mrbols&ulenleiden» in
die verfolgmagsbedingte ü«#sjtiminderu&g der krwsrbsfähigkelt nicht mr äulaaeuag der E«vision führen* Die Oesaatbetraoh-tung de« i>erwfungsurteils ergibt, daß das %‘irbsleäulenleiden eiab#sogen wurde, weil es das Berufungsgericht auf Grund des Outachtens von Br. Wlerschula als Verfolgung«bedingt angesehen
kiit. BaB das beklagte Laad eich in seinem Schriftsatz tom 22, Juli 1963 (Bl. 22 B ill) bereit erklärt hake» dafür 10 ,4 als verfol^ungshediagteLdL ansuerkennen, «teilt lediglich eia« susitSlicks Brwägung de« 'Berufungsgerichte dar, von der die BatScheidung nicht getragen wird. I>#shalb kann es für die Tor11egende £ntScheidung nickt darauf aiikommen, daß due beklagte Land in einem späteren Sehriftaats vom 30. Sovember 1964 (bl. ö4 OA) dieae» Leiden ale nichtver-f olgungabedlngi bezeichnet hat.
Die sofortige Beschwerde kann somit nicht sur Zulassung der Sevision führen und 1st deshalb leurUcksuweiaen. Me Kostenfolge ergibt sieh aus § 209 Abs. 1 B30, § 9? Iba* 1 2PÖ, die isbührea- und Aualagenfreiheit aus § 225 Abe. 1 BBO.
Ascher
Wilden