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BGH

Gericht: BGH

Me sofortige Beschwerde dee Mklagte» Landes gegen die Blehtsolsesimg der teeisien in de» örteil dee If* Si^eenate dee Qfeerlsxideeg#» richte in Düsseldorf ’tom 25# Mannar 1967 wird surttafegewiesen* deriehtliche teMthren uni Auslagen warden fhr den Beeeheerdereehteeug nicht erhöhen# Me suftergerlehtliehen Koste» der sofortigen Be~ und mit Anspruch auf Heilverfahren anerkannt let* Sie begehrt Brests der Arstfcosts» (19 ambulant# Behandlungen und 17 HausMsuche) für die Seit ra 1* Januar 1963 bis 3# Juli 1964* Ms Mdmgte Land hat den Anspruch sttattehst ahgelefcnt» wührazid des Rechtsstreits aber einen feilbetrag ton 216*60 Ä erstattet* Ms Landgericht hat die weitergehende fl&ge aVgteleeta und der Klägerin die gesamten Kesten des Rechtsstreite auferlagt* h#iXT#^faar#jisirialitIiai#a d«r Länder sti in der Kegel vom totrageteli« mm die Vorlage emittierter Qrigiimtoeo&nuii-giß su fordern* X&eee «teilten in aller Segel sucleloh den Ausweis fir 41# Setwendigkeit mad Angeneeeenlieit der tost-liehen haBnaiiiaen dar* 11# re» dar IligerAjt Torgelegtea Ant-mcammgm wimm als behandeltes Leiden stotlich *trembles aeuro-vegetatlrs*, also iaa VerioIgunelei^ea aus* 36 Behandlungen in IS j&o&aten konnten ilsslrt si# Üfrersetst angesehen warden# lie MmMmm dm Imndm * IS Behandlungen seien auftxHilukand ml willkürlich* M es kein# hinrei- 11# sofortige Beschwerde aragi* M# BeiMXXeToreotoif-t$E sei#» in J£&t s# htdigusigarae» t nicht anwendbar* M© Aa-sAe&t to# Berufungeg ©Maate* da£ di@ tostreehroiBgeti grond-sdislioh die feralcherung Mas chides#»* di# Behandlungen eeitn notwendig gee#««»* a#i fehlerhaft« line seiche SfUr-A#*»^ r&una ii^ behandelnd©» tost ©An©» nahesu gpra&enloeen Her notwendigen wed esgeseeeenes barer Aselages Pit die test-liehe heliMdlsni de» ala eerfelgs&gebe&ingt anerhsnnten bei-sene, Ob 41# Aselages notwendig mid rnigmmmm ©And* 1st ©Am# fra^e tatxlehterlleher fürdics-ß# «»4 der tJberprCAfimc torea 4m BeeleleMgesrleht sieht aegäsglleh. Diese Ansicht stellt to lisklesf «dt den geeetnliefeea Beettosungea« £w&r gelten die toÜbMfeheetismiigeii sieht, Doch werden geaäd § 10 der OTO sm § 137 BUI die Ansaat® für ein# Heilbehandlung auch hier in 4M Begtl erst nmchtrigiiefs erstattet. Hit der Verlebe der quittierten Amtrectoungs&t die Ober die behius&ftit* feaa&heit und die %nsiidimgBert die erfor-ierlltton Asgsben enitoliegf tot der Ab®prueh®toreehtig fce des mm Bmümmim eei&es MBpmmk® Brfcrderlie&e mmäck&t getont auch mm die frage der tetveeddLgteeii wm Angeseeeeu"» mit as&snet» MmitetMeb deren er schlüssig muf die nue~ geurleee&e Megneee and Sier&fie verweist, lies ergibt r ich auch mu dm Targleieh swieehen ambulanter B#ted-lung (If *»&) eur (§ 4 aaO)« Bei letetemr tom die Benote die llutweiadigkeii, fir die each I 3 eaO moth eine SetoerrorseBrift besteht* ter&k ärztliches QutmdMm testetelim Im&m tmdp sollte sie nicht noteen» dig «elß, 44« Sretatluag der iaelagea #ar dl« Zukunft ab-lohaea (§4 Iba. 2 aao). Me bla zur Zustellung dieses Be-scheite® entstandenen Kosten ©lad jeteoh »u erstattete»» hin® dass enteforeetieate toeti^mg enthält | 3 «n*ö nicht, der vieljiehr sus bestirnt9 da§ die Auslagen erstattet werden. Allerdings beseitigt dieee Verte&reneveiee nicht den SrenteatSf daß mm notwendige und ang mm&m.® Auslagen erstattet werden (| 1 saö), und nicht die Beweisfälllgkeit de» Berechtigten« Be liegt aber im pfllohtge*ä&en l§r»e»»ea der Behörde* an eie sieh mit Am vovgelegten Jmtreotoungen begingen will# üle überschreitet ihr ^messen* wenn ei# gründe» oder- willkürlich weitert Haotaeiee fordert und damit den Urux&te&is Uber die rtfelstßig genügenden Erfordernisse aueveitet« Bei dieser Würdigung sind alle Umstände au benähten* die für die iscteendigtolt und /uegeme»»anbeit

£dmBehandlung©mde®mmLand

Volltext der Entscheidung

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BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
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 dm? Ent^tthMlpmgstfttOh»
4«s Landes I ö f I ? h # i i - f m t f a 1 ® ö, v*rt?et«& durch 41« £^4*sr«ftt6n&6hdrä« Hordrheii*"» w#$tfaleß9 DU«Ml.4«rf» f^KPutraS«
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X21g«r£a und 3e«ehmrd«&«|pri«rlft t
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lUlohtlst«« R«ehtft«m4It# Br.
Mr If. Zirllmnmt 4m Bnndesgerlchte^of# hut unter Mitwirkung dee Semtsprfteldentea Ascher %mi dar ÄMadesrioh-ter i#&atei*bergf Hud» Dr* Meranheim und m der fühlen
 in der Bltmmg vom 8* December 196? beschlossen*
Me sofortige Beschwerde dee Mklagte» Landes gegen die Blehtsolsesimg der teeisien in de» örteil dee If* Si^eenate dee Qfeerlsxideeg#» richte in Düsseldorf ’tom 25# Mannar 1967 wird surttafegewiesen*
deriehtliche teMthren uni Auslagen warden fhr den Beeeheerdereehteeug nicht erhöhen# Me suftergerlehtliehen Koste» der sofortigen Be~
aoliwtrie hat das beklagte Land mi tragen#
irt&def
 Die 1898 geborene Klägerin leidet eu&er an mehreren vorfalgiu^^exmahliäRgigen Leidei an eegetetlew Xtrsteale» die als durch natiuaXseslallstisehe Verfolgungerainahmen ve* eentlieh sitveruraaaht sit einer Hinderung der JSrrarbsfll« higäcalt re» 25 ? und mit Anspruch auf Heilverfahren anerkannt let* Sie begehrt Brests der Arstfcosts» (19 ambulant# Behandlungen und 17 HausMsuche) für die Seit ra 1* Januar 1963 bis 3# Juli 1964* Ms Mdmgte Land hat den Anspruch sttattehst ahgelefcnt» wührazid des Rechtsstreits aber einen feilbetrag ton 216*60 Ä erstattet* Ms Landgericht hat die weitergehende fl&ge aVgteleeta und der Klägerin die gesamten Kesten des Rechtsstreite auferlagt*
smjs	hat	d«r	dag#	in H&m &#r r#st~
lichen 1J2*40 XM stattgag###» ma dm. baklagtan Land die i£m^tan lostan d#s EaeMaatreiis aufarlagt* a# hat mim®» füllet: la	mi	di# Baihlift^Moariftan uad dl«
h#iXT#^faar#jisirialitIiai#a d«r Länder sti in der Kegel vom totrageteli« mm die Vorlage emittierter Qrigiimtoeo&nuii-giß su fordern* X&eee «teilten in aller Segel sucleloh den Ausweis fir 41# Setwendigkeit mad Angeneeeenlieit der tost-liehen haBnaiiiaen dar* 11# re» dar IligerAjt Torgelegtea Ant-mcammgm wimm als behandeltes Leiden stotlich *trembles aeuro-vegetatlrs*, also iaa VerioIgunelei^ea aus* 36 Behandlungen in IS j&o&aten konnten ilsslrt si# Üfrersetst angesehen warden# lie MmMmm dm Imndm * IS Behandlungen seien auftxHilukand	ml willkürlich* M es kein# hinrei-
aha&&*a gegenteilige». desie&tepuakte dab# geltend isaehen können» sei Tcm der MoiweMigkeit und dar Ai^emeaseniaeit der is dt» Amttmkmun&itu auegetrieeenen Seiet»»gen auesa-ge&exu
11# sofortige Beschwerde aragi* M# BeiMXXeToreotoif-t$E sei#» in J£&t s# htdigusigarae» t nicht anwendbar* M© Aa-sAe&t to# Berufungeg ©Maate* da£ di@ tostreehroiBgeti grond-sdislioh die feralcherung Mas chides#»* di# Behandlungen eeitn notwendig gee#««»* a#i fehlerhaft« line seiche SfUr-A#*»^ r&una ii^ behandelnd©» tost ©An©» nahesu gpra&enloeen
M### Angriff« können di« tom Berufungsgericht aiefct sugeXasaene Serial#» nicht eröffnen* da ®i©h weder tin#
'im&htsfteg* Ton graadslltsliah« Bedimiumg stallt* noch die Fortbildung das Escht# #d#r di# Sicherung einer einheitlichen Keehtajarechrag tin# Ei^te^hsidung dec jätiadesgeriohtshofe erfordert*
iMd II 30 ias®i 137 Afc*. 1 Htff. 1 BBS, 1, 3 A tor MQ mu I 137 B00 Kat der Verfolgt® Anspruch
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Her notwendigen wed esgeseeeenes barer Aselages Pit die test-liehe heliMdlsni de» ala eerfelgs&gebe&ingt anerhsnnten bei-sene, Ob 41# Aselages notwendig mid rnigmmmm ©And* 1st ©Am# fra^e tatxlehterlleher fürdics-ß# «»4 der tJberprCAfimc torea 4m BeeleleMgesrleht sieht aegäsglleh. HberprUfi wer» a#s tarn ledtglleh* oh 41# B#w#A®wttrdigui^ m »ich fehler-imffc ist. 11# leweinwürdltfmng' htegt aber is allgemeiner li»t -een den tatlnats 4#« Elseelfallee ah, 4&£ eich ein#
Beehtsfrage» 41# Sfeer den entschiedenen fall hinaus £©d#u-tusg haben ktoste* nicht aidVixft« Mbei let e# aim# Bedeutung» ab to Mmmmltiäl ©As# Hevisles* wäre ei# mgelMsen*
HrlbAg habe» säftte»
Ms# über den lAsnelfeXl hinauereichen&e Bedeutung der	h&mte nur dahin liegen, 4a0 da# beru-
fusge^erieht ihr eine Sewelaregel ettgruade gelegt hätte» deren jyxweadbaxkelt »weifelhaft wäre. Mest let hier jedoch steht tor fall* Ba# tomf^igi^erielit hat den Arstreehmingen weder die 'BiAmtme einer fewwrtsaf noch die Bgwiekraft mch der liefere rm Beweis de© ersten Anscheins belgeseeaes* Ke- hat lediglich «ngenowni, 4a£ di# Arnireebstmgen einer Auweie für die lotweniigteeit der Betondlimg toreiellen* weil tor AseprMhebereehtifie isit der Texiage iex Airs tree h-mngen ©einer terlegssgepflleht genüge. Diese Ansicht stellt to lisklesf «dt den geeetnliefeea Beettosungea« £w&r gelten die toÜbMfeheetismiigeii sieht, Doch werden geaäd § 10 der OTO sm § 137 BUI die Ansaat® für ein# Heilbehandlung auch hier in 4M Begtl erst nmchtrigiiefs erstattet. Welch# Heil-
imimehsen m ergreifen eisd» bleibt grundeätrliah des* Am-Hpruohebereefcti&tea llherleeeen, der »ich dabei weitentgehend
 des hat dm Arztes ©eins# Vertrauen© &n©ehlle0en wird. Hit
 der Verlebe der quittierten Amtrectoungs&t die Ober die behius&ftit* feaa&heit und die %nsiidimgBert die erfor-ierlltton Asgsben enitoliegf tot der Ab®prueh®toreehtig fce des mm Bmümmim eei&es MBpmmk® Brfcrderlie&e mmäck&t getont auch mm die frage der tetveeddLgteeii wm Angeseeeeu"» mit as&snet» MmitetMeb deren er schlüssig muf die nue~ geurleee&e Megneee and Sier&fie verweist, lies ergibt r ich auch mu dm Targleieh swieehen ambulanter B#ted-lung (If *»&) eur	(§	4	aaO)«	Bei
 letetemr tom die Benote die llutweiadigkeii, fir die each I 3 eaO moth eine SetoerrorseBrift besteht* ter&k ärztliches QutmdMm testetelim Im&m tmdp sollte sie nicht noteen» dig «elß, 44« Sretatluag der iaelagea #ar dl« Zukunft ab-lohaea (§4 Iba. 2 aao). Me bla zur Zustellung dieses Be-scheite® entstandenen Kosten ©lad jeteoh »u erstattete»» hin® dass enteforeetieate toeti^mg enthält | 3 «n*ö nicht, der vieljiehr sus bestirnt9 da§ die Auslagen erstattet werden. leetolb teetlwet mod Kr* 3« 15 1er Heilverfahrens-richtllnien* worauf de» Beruftogeurteil m Eetet ebne bi, teB der Berechtigt# grundsätzlich nein» Auslage» durch Vorlage t|nittlerter OrigimlreebBmgen metoelst.
Allerdings beseitigt dieee Verte&reneveiee nicht
 den SrenteatSf daß mm notwendige und ang mm&m.® Auslagen erstattet werden (| 1 saö), und nicht die Beweisfälllgkeit de» Berechtigten« Be liegt aber im pfllohtge*ä&en l§r»e»»ea der Behörde* an eie sieh mit Am vovgelegten Jmtreotoungen
 begingen will# üle überschreitet ihr ^messen* wenn ei# gründe» oder- willkürlich weitert Haotaeiee fordert und damit den Urux&te&is Uber die rtfelstßig genügenden Erfordernisse aueveitet« Bei dieser Würdigung sind alle Umstände au benähten* die für die iscteendigtolt und /uegeme»»anbeit
ß&o H eilwer fahren « won Bedemfcuni; eel» nnd Eweifel ömröeR
keimten* wie iiiebesond#?* Ansahl usd Art der Behandlungen» etas Alter ®4 der allgemeine teeu&Abel t asue fc&nd dm Fa~ Ueaten* lur vena Sweifel die*« Art	gt	worden fcö»~
^es, kann dess Berechtigtem ftu-geoutet werden, eine weiter-
gehende iaoiiwtie^rllftef
 Der recht liehe Auscange|m»kt der Würdigung dee Berufungsgericht© entspricht newelt im Srgefenis der liecht«-lag#* Mt Wrdigung der einzelnen Steetitade reicht in Steiner Bedeutung, über den Binse! fall nicht himi« line isoliert# tberpriif^ng der lostenenteeheiiiiag findet nicht etrntt (|| ff Ab«. 1, #la Ahfö. £, 56? Ab»« 3 Set?, 1 fflPö).
Me K*fft«&«nteeh*ldii&g felgt min §§ 2ö9, F25 310* 97
Archer
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