Der 1?* Mrilaeaat dee buodesgerlebtebofs bat io dar Sitzung to* 22+ Oktober 19$5 soter Uitwirlsag dee Seoate^rteideatea Aeeher aad der Baad ear lobt er Saale» Haas» iiden usd Dr. Oraf beaebloaaeas Die •ofartige Beaebeerde der Klfcgeria gegea die Siebtaelaeeaag der Seeleloa ie Urteil dee 1. wordes sei oder dad sieh der Betroffene wenigstens einer unmittelbar beworstebeadea ftatienslsosiallsti-»oben GewaltmaBaabm* ent sogen und bierdarob ilohades *f-litten bube» Die «vision bst das Berufungsgericht siebt segeln#*«*» to kein« der Voraus*#! £*• eis r st seftHidigungsanspraeb gemtd $ 1 BKS 1» des tolles» io des** else sstlosslsoslal1stleche Gewalt e» See bme geges des tssgrscbsteller soeb siebt verübt worden 1st» ssr dass besteht» wess der Betroffene sieb elser unmittelbar bevorstehende* setlossIsosiali-stisobes Gewalt«*Saab*« eatsogen bat* entspricht der et findige» Rechtsprechung dee Bundesgerichtshofs. Yb mag vielleicht sntreffes, daS die politisch* Lag# is Lettin** and die Gefahr eisen nationel-soslnlist inches Angriffe auf diese« Land auch einer ns-deren Bearteilsag ssgHaglleb and daher eise andere ür-digaag des Sachverhalt* sSglleh let* Hierauf fcosnt es jedoch fHr die frage der Bit l£»s lg fcslt der Herl ei on sieht ns« >;i#e Hscbtsfvng* ros gründest «lieber Bedestusg ans Begriff der set loss leee lalle tleehen GevaliaaBsabates is Bisse dee $ 1 B:S steht sieht offen.
Abschr. f.d. Entsch.Samml. d. Senats j, ) v 20'63 0^3 jw SB 203/64 Beschluß io Amt Amt Fraui Stary toad# t ÜSg«fl8 a»4 * Ifost^tvsUMe&t igltr ( Sealtsavian ***** Am» Laad Ibelglaai - Hilf, rmrtrmtmm durcb 4« Land*#« art far 41# v/i#d#rgut«»obtt«g *•4 nmHrt« ftnii««! iW* Bafclagt«« m4 3*Mfe*##4*g#ga#r* Der 1?* Mrilaeaat dee buodesgerlebtebofs bat io dar Sitzung to* 22+ Oktober 19$5 soter Uitwirlsag dee Seoate^rteideatea Aeeher aad der Baad ear lobt er Saale» Haas» iiden usd Dr. Oraf beaebloaaeas Die •ofartige Beaebeerde der Klfcgeria gegea die Siebtaelaeeaag der Seeleloa ie Urteil dee 1. Ufllftttftt« dea Ober-leadeagerlebte beaetadt/telaetr» eo* 25+ Oktober 19*3 wird esrHekgeeieee«• Die isteebeidsag ergebt gebttbree- aad aoelageafreii die aaiergerlebtliebes Kosten dee Beaebverdeeerfebreas tragt die Klägerin. 0 r Q p d e i Daa Berofaogegericbt bat die ree der Ct&gerl* a«a ererbte» Beebt aaeb ibres eeraterbeaea beaaao gelt«ad geaaebtea latsebldigiiageaaagrtteb* ftr Sobade« dea Irb~ laeeere 1» berufliche© Fertfceweee ale uobegrbadet aeg#~ aebee» »eil die Teraaaeetsaagea dea $ 1 B-C siebt ge» gebea aeies. Hieras ael groadettalleb erforderlleb» daS der Sebedeo entweder durch eiae bereite «lagetre-teas netleseleosialietlaebe OewaltaaSaataae rersreaebt oii wordes sei oder dad sieh der Betroffene wenigstens einer unmittelbar beworstebeadea ftatienslsosiallsti-»oben GewaltmaBaabm* ent sogen und bierdarob ilohades *f-litten bube» Die «vision bst das Berufungsgericht siebt segeln#*«*» to kein« der Voraus*#! smnges des $ 219 Abs« 2 B£& gegeben sei* Soweit Reebt»fragen be«* destsem ©eien, «tobe die Kat «ehe idling des Senat« Im ioklaog mit der Beohtspreehuag des Busdesger ie btsbofe. Im übrigen beruh« sie mat der tetetoblichen ?Srdigusg der toet&sde des «Issels«« tolles* Bis gegen die Michtsuis*sung der itrUlds go-* richtete sofortige Beschwerde der Klägerin ist gemSB $ 220 Ibs. 1 BB'G soldsslg* las Rechtsmittel ist Jedoch unbegründet, de feels* der Voraussetzungen für dl# Zulassung der tevleion secb $ 219 Abs. 2 SEG vorliegt. £*• eis r st seftHidigungsanspraeb gemtd $ 1 BKS 1» des tolles» io des** else sstlosslsoslal1stleche Gewalt e» See bme geges des tssgrscbsteller soeb siebt verübt worden 1st» ssr dass besteht» wess der Betroffene sieb elser unmittelbar bevorstehende* setlossIsosiali-stisobes Gewalt«*Saab*« eatsogen bat* entspricht der et findige» Rechtsprechung dee Bundesgerichtshofs. -r-forderlich 1st io dieses fallen, deS sieb der national-sosiollstlsebe Yerfolgusgedrsofe sobos so wardlobtet batte» daS die Loge des Betroffenen easelebtsloe go-wordes war und die Wirtschaftliebe und physische Vernichtung nur noch eise frage der Belt «eis feernste* fess das Berufungsgericht angenommen bst» dsS bei der Auswanderung dee Erblassers aam Lettland im Jahre 1939 die politische Lage noch keinen ausreichenden Anlad bot, deq Ylmmrecb deutscher trappen in Lettland als aoslttelbnr b*nrersteheed zu befürchten, so liegt diese Annahme auf tatsächliches and sieht auf riefetliebe« Gebiet. Yb mag vielleicht sntreffes, daS die politisch* Lag# is Lettin** and die Gefahr eisen nationel-soslnlist inches Angriffe auf diese« Land auch einer ns-deren Bearteilsag ssgHaglleb and daher eise andere ür-digaag des Sachverhalt* sSglleh let* Hierauf fcosnt es jedoch fHr die frage der Bit l£»s lg fcslt der Herl ei on sieht ns« >;i#e Hscbtsfvng* ros gründest «lieber Bedestusg ans Begriff der set loss leee lalle tleehen GevaliaaBsabates is Bisse dee $ 1 B:S steht sieht offen. Die Eoetesesteoheldssg beruht auf des $| 225 Abs. 1 Br0 und 9? ffO- Ascher tildes