2»tr I¥* MTilsenat dee Bundesgerichtshofs hat ln der iltsung wo* ZI • September tf#7 unter Mitwirkung des Senats* Präsidenten Aeöher und Ser Bundes*! Br* drei und een Ser Mühlen beschlössest Die sofortige Beschwerde See Kläger® gegen Sie Mchteulassung Ser Berteien in des Urteil de» aerlchtsgebühren und inslagen werden sieht erhoben, die auSergerlehtliehen losten der Beschwerde hat der Kläger m tragen« Bas Landgericht hat die Klagt angewiesen* Bas Berufung«* gericht hat lutgenoaime», da3 die heim Kläger heetehende öefäö* und Oorottsriklsrostf auf die auch die hei» Häger bestehenden nerväsen Beschwerden surU cksuführen sind« durch die verfol* gungsbedingten Belastungen nbgrensbar veroöhltsaaert worden ist« Me hierdurch bedingte Beeinträchtigung der Irwerbsfähigkelt hat das Berufungegerioht 1» Ilnklang mit den ärstllchea dachverständigen der Hedislnleehen Universitätsklinik 1» GieScn auf 10 # geschätst« Wegen der Verfolgung«bedingten ahgrensbaren Unbegründet sind auch 41« Ilawgad«, die ln der Beschwerde gegen die Fassung der Formel des Berufungaurteila erhoben werden» Damit der Verfolgte wissen kmm, auf welch« Leiden «loh der Anspruch auf Heilbehandlung besieht» müssen di« verfel-gungsbedlngten Leiden im Urteil so genau wie möglich bestich-net werden {MB ftsf 1945» T3 Mr. 15). Durch § 8 Abs* 2 der 2* W-BB© 1st klargesteXXt, dal bei einem abgrensbar verschlimmerten Leiden der Anspruch auf Heilverfahren sich auf das ganse Leiden besieht, es sei denn» dai der verfolgungsbedingte Schaden auf den Instand, der die Heilbehandlung erfordert, ohne tinflul ist»
2496 051
Abschrift zur Entscheidung Sammlung
Senat,
BUTOmMRICHSSHOF
Besohl a,I
in der Entschädigimgasache
des Herman Howard SHB. M.
B
SA,
th Street» Apt*
Klägers und Beschwerdeführers,
- Prossefltevollnäohtlgteri
E
gegen
das land Heesen,
vertreten durch den Hessischen Minister dee Innern, Wiesbaden, Luisenstr# 15»
Beklagten und Beschwerdegegner*
2»tr I¥* MTilsenat dee Bundesgerichtshofs hat ln der iltsung wo* ZI • September tf#7 unter Mitwirkung des Senats* Präsidenten Aeöher und Ser Bundes*! ehter Jobannaen, »asB«
Br* drei und een Ser Mühlen
beschlössest
Die sofortige Beschwerde See Kläger® gegen Sie Mchteulassung Ser Berteien in des Urteil de»
10. Zivilsenate See dberl&ndesgeriotit* Frank* furt/ls&in re» %$* September 1^46 wird surüekge* wiesen«
aerlchtsgebühren und inslagen werden sieht erhoben, die auSergerlehtliehen losten der Beschwerde hat der Kläger m tragen«
iAJLJLl.1.1,
Der i» lahre 1Sf3 gehör«ne Kläger fordert Intechädigang für ein Hereleidea and für nerv&se Beschwerden« Sie er auf die Belaetuagen vor der Auswanderung ans Beuteehland« die gefährlich« tfteerfshrt wen ingland nach den Vereinigten Staaten in Mai 1940 »nd die wirtecfcaf tlleben Borgen i» Aue« wsnderiH^sland «nrückföhrt«
Bas Landgericht hat die Klagt angewiesen* Bas Berufung«* gericht hat lutgenoaime», da3 die heim Kläger heetehende öefäö* und Oorottsriklsrostf auf die auch die hei» Häger bestehenden nerväsen Beschwerden surU cksuführen sind« durch die verfol* gungsbedingten Belastungen nbgrensbar veroöhltsaaert worden ist« Me hierdurch bedingte Beeinträchtigung der Irwerbsfähigkelt hat das Berufungegerioht 1» Ilnklang mit den ärstllchea dachverständigen der Hedislnleehen Universitätsklinik 1» GieScn auf 10 # geschätst« Wegen der Verfolgung«bedingten ahgrensbaren
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H
Versefclimmerumg der Sklerose hat das Berufungsgericht 4a« beklagte Land verurteilt, ien 11%«? Heilverfahren nach I 10 BM au gewähren» 1« Übrigen hat #e da# 41« Klage abweisend© Urteil des iandgertchts beatitigt* la hat öl« ke-vision gegen diesesUrteiX »lebt sugelassea*
Mit der nach | 2W Aha» 1 BM sulttesigen sofortigem Beschwerde will der Klüger erreichen» lad 41« Revision sugelae-««a wird« Baa Kechtsmlttel let unbegründet»
In Unrecht meint 41« Beschwerde, 41« lulasaumg 4«? Re-vision ««1 aus*uepr«ehern, well 41« Mlchtsulassumg dieses Rechtsmittels vom leruftangsrlshier nicht suerelehend begründet worden sei. Am« de« Mangel einer dem Beset* (§ 219
Aba* 5 Bid) entsprechenden Begründung folgt aber nicht» 4*1 einer 4er ln § 219 Abs* 2 BW usulohrlebenen imlassumgsgrunde vorlltgt» Auf diesen destohtepuakt hat 4er Bundesgerichtshof schon ln 4er Bst 1§58# 195 veröffentlichten imtscheiduitg hin-gewiesen«
Unbegründet sind auch 41« Ilawgad«, die ln der Beschwerde gegen die Fassung der Formel des Berufungaurteila erhoben werden» Damit der Verfolgte wissen kmm, auf welch« Leiden «loh der Anspruch auf Heilbehandlung besieht» müssen di« verfel-gungsbedlngten Leiden im Urteil so genau wie möglich bestich-net werden {MB ftsf 1945» T3 Mr. 15). Durch § 8 Abs* 2 der 2* W-BB© 1st klargesteXXt, dal bei einem abgrensbar verschlimmerten Leiden der Anspruch auf Heilverfahren sich auf das ganse Leiden besieht, es sei denn» dai der verfolgungsbedingte Schaden auf den Instand, der die Heilbehandlung erfordert, ohne tinflul ist»
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