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BGH

Gericht: BGH

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11aaOGenehmigungAnspruchOsnabrückKlägerinitr

Volltext der Entscheidung

Entsch.-Sammlung des Senats
ß 072

» 18»/«
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
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Die Klägerin hat dann am 1« Februar 1949 bei der Stadt Osnabrück - Gewerbeamt - erneut den Antrag gestellt« ihr die Genehmigung zur Errichtung eines Elnzelhandelsgezchäfts in Hbbeln und Polstersachen au erteilen (Bl* 36 aaO). Die Genehmigung ist unter dem 4* Juli 1930 erteilt (Bl* 46 aaO)* Unter dem 30* Oktober 1933 hat die Klägerin beim Ordnungeamt der Stadt Osnabrück - Gewerbeabteilung - beantragt* ihr auch die Genehmigung sum Verkauf von Betten «and Inlettwaren su erteilen (Bl* 99 aaO)* Kur Begründung dieses Antrags hat sie vorgetragen, d&6 sie früher schon das Bettengesohäft gehabt habe» Weiter hat sie ausgeführti "Da ich eine Sohwergesohädlgte in Dritten Belch bin, schreibt das Gesetz vor, daß dieael^Är^zf ihren früheren Stand versetzt werden sollen*•
Dieser Antrag wurde durch Bescheid des Oberstadtdirektors vom 1 • Februar 1934 mit der Begründung abgelehnt, daß die Saeh-und Faohkunde der Antragstellerin für den ln Frage kommenden Gewerbezweig nicht nachgewiesen eel* Gegen diesen Bescheid hat die Klägerin unter dem 1* März 1934 beim Regierungspräsidenten in Osnabrück Beschwerde eingelegt (Bl* 133/136 aaO) und unter dem 27* August 1934 gegen die Versagung der Gewerbezulassung beim Bandesverwaltungsgerlcht Hannover Klage erhoben, diese Klage aber mit Erklärung vom 19« Februar 1937 zurückgenommen* Das Landesverwaltungsgericht hat zu dem Beschluß vom 26* Februar 1937 das Verfahren eingestellt (Bl. 178 aaO).
Es 1st über die grundsätzliche Rechtsfrage zu entscheiden, ob ln der Verfolgung eines derartigen Antrags auf Genehmigung zu dem Betrieb eines bestimmten Gewerbes die Geltendmaohung eines Entschädigungsanspruchs im Sinne der §§ 66, 67, 173 Abs* 2 BEO zu erblicken ist, wenn der Antrag noch nach dem Inkrafttreten
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des BBrgG und dt» BEG und Tor den 1« April 1958 verfolgt und danit begründet ist« daß der Antragsteller da» Gewerbe bereit» früher »ungeübt habe, die weitere Ausübung ihn aber au» Verfol-gungegründen untersagt worden sei* X» ist ferner darüber su ent-» scheiden, ob in der Verfolgung eine» solohen Antrags vor den fachlich sustindigen Behörden ein Antrag auf Entschädigung wegen Schadens ln berufliehen oder wirtschaftlichen Portkoanen, gegebenenfalls also auch ein Anspruch auf Kapital entsehädlgung wegen dieses Verfolgungstatbestandes gesehen werden kann oder ob doch auf Grund eines derartigen vor den fachlich suständlgen Behörden betriebenen Verfahrene ein eoleher Anspruch auf Kapitalentschädigung gemäß § 189» Abe. 1 BIG noch bis su« 31* Dese*-ber 1965 »»gemeldet werden konnte»
Ascher
 Baske