Besember 1%9 #1 um der beiden swat timetamsliehem BrosedbevelImäehtigtes de® Beklagten ter* Auch disM» entging es* <§&,g 4m Urteil bereite sugostellt war* Br übergab die Bau&akteu tiM la der Kamele i tätigem EMcesor alt dem Auifcritg* elm tecbtegatacbten titer die Er*-iolgeeueeiamtem der itermfumg araufartigen* Der Assessor bemerkte 41# mebout erfolgte Installing gleichfalls nicht* Erst am 4* Januar 1946 machte mim BtSroangestellte die Mroiror» stsfcsrim darauf aufmerksam, daB die Be ruiungsfri st verstrichen ##!• Am 17* Januar 1966 hat der Beklagte daraufhin beim Berufungsgericht m fledere imaeteumg im dem vorigen Stand wegen Ver^itimng der ^aruiungefrist gebeten* Ir hat vorgetragen5 !a§ die Mrovoreteterim Miner M*i t irotemsllehen I*roseSbs-vollisiebtigtei* •# wergsMeii habe« tele Eingang der Mmmdaktsn dem Büstelinages# itpumkt ia Frietemkalemder su ver»erk«öf m! Duron BesehluS iron IS* Mrs 1f66 hat das Berufungege rieht dem ^i^dereinsstaungesntrag sar^okgewles#m* bar Begründung hat es u*a* aueg#führt* M# imitlMtfteslicten trcaeiteiroll* nächtigten des Beklagtem' hätten nicht die laierste» mach läge der Sache gebotene Sorgfalt beachtet. Der Assessor» der da® Gutachtern über die Aussichten der Berufung erstattet b&bo* «ei tüchtig und surer-lässig« Deshalb habe derjenige der sMitinstsnsllchen Proseö-hevolls^chtigt#«, der den Assessor «dt der Sutachtenserste X-lung betraut habe» sieh darauf verlassen dürfen» das der Assessor naeh^rüfen eerie» ob da® Urteil sugeatellt sei» und fall® Ja» daS er sieh darüber vergewissern werde» ob da® 2u-sl^llfstgsdatta» reu der Sürovoreteherl n notiert worden sei. Die Beschwerde kann keinen Irfolg haben« Me Auffassung des Berufuagsgsrlehts» die feretuiauisg der Berufungsfrist durch die Meitlustsnsliehen Vveaefbiroll»^ des Beklagten beruhe auf deren Verschulden» ist nicht su beanstanden. lach der ständigen Beehtsprechußg io« Bundesgerl chtshcfs hat jeder techtsanwaltf soweit es sieh a® die bahrang wichtiger Fristen handelt» swsi ffliobts»* ir nui einnsl smordnen, dai dla fotierasg solcher fristen i» Msteataleodsr durch einen KrlediguniSterMfk in den HandaktM vermerkt wird (Senatsbe-schlud von f« Oktober *931» If IB 60/St» III, § 253 B?0» Anhang Sr. IO* SeMtebeaehliid von to. angewiesen haben, die Bo-ticnmg von wichtigen Fristen i® Pristenkalender durah einen Brledigungsvereerk in den H&ndskten kenntalieh su machen, trägt der Beklagte nicht vor. Ba er den die Wiedereinsetzung, rechtfertigenden Sachverhalt dar 211 tim und glaubhaft su machen hat, ®u0 deshalb davon auegegangen werden, das die ProseSbe-volla&ebtigten eine derartige Anordnung nicht getroffen hmba® Bai dis Proscabevollmächtigten des Beklagten bei der Vorlage der Kandakten an 15* Beseeiber 1965 sich nicht darüber vergewisserte®, ob die Berufung«frl®t laufe# ria»t der Beklagte ein. Per KM rung dieser frage wareii di# iss^tinstaiialleten Fror#Bbeeollatehtlgtem de# Beklagten entgegen dessen Ansicht euch nicht deshalb entheben* weil eie - wie der Beklagte meint -sieh darauf mrlmmn dürften* iai der in ihrer E&mslei beschäftigte* to® Beklagtem als tüchtig und suTOrllssig geschilderte Aeaeasor di# fristeiiprüfuiig vornehmen werde* Euer dlirfen teohtseiadllte in ihrer Kanals! Hilfsarbeiter bseehäftigte® Teil Juristen die Brietsaprüfisig überlassen* wie der erkennende Smt 1® tesehluB to® 10* damusr 1962 (aaO) für den fall eines in der Staslet des Faregedbevollnicditigten ein#» leiufui^pkligere als wiseeneohaftlieber Hilfsarbeiter tätigen Sschteanwalte entschieden hat* Mes jedoch nur» wenn eie de® Hilfsarbeiter allgemeine Richtlinien darüber stellt haben* welche temdliimgsm er vormetee» nuO» damit dl# in frage stehenden fristen nach mnsehlitea* Mm&mmn eingehakte» werden {tenatsheseblad ve« 10* feiner IJM saO). du den llamdlumgen» su deren Vernatee der wiesemachaftlicte Hilfsarbeiter anauweisen ist* gebdrt maaentiiefc die Kontrolle darüber, ob sich in den Haadakten eia Vermerk titer di# Eintragung der Fristen i® Fristen-kniender befindet sowie die Überprüfung des Friatenkalendsrs aaltet* Bad die sweitlnataBsliehett .■pros#ffe®vol3jaMcbtigtem da» Beklagt#* Be» bei Urnen teaetiäftlgtea Ammmmr gen&re 11 m Kontrollen dieser Art aagewieeen te&kea« trägt der Beklagt« nickt vor* Im ihn auoii ineoweit die ^Äriegusgelaat'*1 trifft« au& davon auegegangen werden, dail »ein* meitiaatanslleiiflrn ?TOee3b#vollalU»ktigt«* den Aaeeeeor nicht im eben erwähnten Firnis instruiert haken* Be» Versehen de» Assessors fällt alee Ilmen und dealt gMä$ § £32 lt»* 2 2Bö den Beklagten «ur last.
Abschrift zur ' 2483 : ;ntschei uunr nsan alunf; des .• - = tu
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Beklagten und Beechwerde führer« f - Prose3feevell»llefctlgte *
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Klägerin und Beechwerdegegaerin,
Proaeübevollaächtlgteri Rechtsanwalt
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Han&aktem darauf zu literprtiiem» ob tea Urteil bereite su-gestellt Ml* lime Eintragung 1 m Fristemk&leiader unterblieb. Xtanentaprectemd wurde im 41# Mmdakten auch kein 'fmrmtte liter 41« loti «mag der terulim^frist im fMstembclciider &ufg#~ H0iM§* M# lemdakteia lagen eat 15. Besember 1%9 #1 um der beiden swat timetamsliehem BrosedbevelImäehtigtes de® Beklagten ter* Auch disM» entging es* <§&,g 4m Urteil bereite sugostellt war* Br übergab die Bau&akteu tiM la der Kamele i tätigem EMcesor alt dem Auifcritg* elm tecbtegatacbten titer die Er*-iolgeeueeiamtem der itermfumg araufartigen* Der Assessor bemerkte 41# mebout erfolgte Installing gleichfalls nicht* Erst am 4* Januar 1946 machte mim BtSroangestellte die Mroiror» stsfcsrim darauf aufmerksam, daB die Be ruiungsfri st verstrichen ##!• Am 17* Januar 1966 hat der Beklagte daraufhin beim Berufungsgericht m fledere imaeteumg im dem vorigen Stand wegen Ver^itimng der ^aruiungefrist gebeten* Ir hat vorgetragen5 !a§ die Mrovoreteterim Miner M*i t irotemsllehen I*roseSbs-vollisiebtigtei* •# wergsMeii habe« tele Eingang der Mmmdaktsn dem Büstelinages# itpumkt ia Frietemkalemder su ver»erk«öf m! ainh^ ^*^^*^**»1 Mritekff11 #1%***^ - Die Bilrc—
Vorsteherin Mi oümlioh nicht mar gut «ungebildet and sehr »wverläsaig* eie Mi auch im bestimmtem Atetänden darauf hi «gewiesen worden, dmi eie tel Urteilen dme Euatellumgedatim sofort notieren aitei Bad dl# Mro Vorsteher!a dime im vor-lisgcmdsa Falle nicht getan bete# kämme Mimen swettimstans-Hoben nicht mar Imst gelegt werden*
Duron BesehluS iron IS* Mrs 1f66 hat das Berufungege rieht dem ^i^dereinsstaungesntrag sar^okgewles#m* bar Begründung hat es u*a* aueg#führt* M# imitlMtfteslicten trcaeiteiroll* nächtigten des Beklagtem' hätten nicht die laierste» mach läge der Sache gebotene Sorgfalt beachtet. Derjenige von ihnen» den die äanda&tsn. «nt 19* BeMüter 1ffe9 Vorgelegen
Mtlsa und der sie mmhUrnmm nur OutMhtenserst^ttung m den Assessor gegeben hüte« sei verpflichtet gewesen» su tifeerpettibn» ab 41« BttwvoMlMrtMvla den Zeitpunkt der 0rt«il»-iiulitellung notiert gehabt habe. Mangel an Sorgfalt» der darin lieget daß diese Kontrolle unterlassen werden Mi» müsse der Milegte ©loh mmachmn 1 mm®.
Began diese». Beschluß weiset »loh der .Beklagte alt der formund fristgerecht eingelegten sofortigen Beschwerde.
Sur Begründung trügt er susätslloh weiter von M» Berufungsgericht ©tell# six hohe AxiferdeitBhge» sn die Sorgfalt eines ^echtMnwelta. Der Assessor» der da® Gutachtern über die Aussichten der Berufung erstattet b&bo* «ei tüchtig und surer-lässig« Deshalb habe derjenige der sMitinstsnsllchen Proseö-hevolls^chtigt#«, der den Assessor «dt der Sutachtenserste X-lung betraut habe» sieh darauf verlassen dürfen» das der Assessor naeh^rüfen eerie» ob da® Urteil sugeatellt sei» und fall® Ja» daS er sieh darüber vergewissern werde» ob da® 2u-sl^llfstgsdatta» reu der Sürovoreteherl n notiert worden sei.
Aals* nur MLgsaldMlgM* Beehprüfhag durch die sweltin®tans-liehen llroMSbevoiladehtlgtsn habe deshalb sieht bestanden.
Die Beschwerde kann keinen Irfolg haben« Me Auffassung des Berufuagsgsrlehts» die feretuiauisg der Berufungsfrist durch die Meitlustsnsliehen Vveaefbiroll»^ des Beklagten
beruhe auf deren Verschulden» ist nicht su beanstanden.
lach der ständigen Beehtsprechußg io« Bundesgerl chtshcfs hat jeder techtsanwaltf soweit es sieh a® die bahrang wichtiger Fristen handelt» swsi ffliobts»* ir nui einnsl smordnen, dai dla fotierasg solcher fristen i» Msteataleodsr durch einen KrlediguniSterMfk in den HandaktM vermerkt wird (Senatsbe-schlud von f« Oktober *931» If IB 60/St» III, § 253 B?0» Anhang Sr. IO* SeMtebeaehliid von to. Srnrnrnt 19&2, IV IB 4ög/&it
7Mf | 232 2 PO, Co It* 8» SesshluS to® 15. Februar I960,
711 SB 5/60, Vera! i960, 406; Beeehlufi to® 9. lasutr 1964, til SI 16/65# I 233 870, Fa Ir. 2?}. Sum anderen ®u§ er, wem Ihm die Handelet«® zur Yortiatoe oder Vorbereitung einer fristgebundenen Froae9bandlung rorgelegt werden, n&chprüfen, ob Frißtablauf bmrorsteht und ob deshalb eine baldige Bearbeitung erforderlich ißt. (SenatsbesohXuS vo« 2* October 1f5t aaO) 3enatsurts.il vom 13. Juli 1959, 17 ZI 57/59, Hi# § 212 a ZPO, Br. Ff Senatebeschluss ve® 10. Januar 1962 aa0* BesehluS to«
15. Februar I960 aaöj Beschluß to® 9» Januar 1964 asO). Ssgen beide Pflichte® haben die ProßeibeTollmdebtlgten de« Beklagten verst©Sen.
IM «ie ihre Bürovorsteher!» angewiesen haben, die Bo-ticnmg von wichtigen Fristen i® Pristenkalender durah einen Brledigungsvereerk in den H&ndskten kenntalieh su machen,
trägt der Beklagte nicht vor. Ba er den die Wiedereinsetzung, rechtfertigenden Sachverhalt dar 211 tim und glaubhaft su machen hat, ®u0 deshalb davon auegegangen werden, das die ProseSbe-volla&ebtigten eine derartige Anordnung nicht getroffen hmba®
{Beschluß vom 15* Februar i960 ee.0j MM, Beschluß ras 7. ftovenbsr I960, nt SB 16/60, Ysrsfi I960, 11 IS).
Bai dis Proscabevollmächtigten des Beklagten bei der Vorlage der Kandakten an 15* Beseeiber 1965 sich nicht darüber vergewisserte®, ob die Berufung«frl®t laufe# ria»t der Beklagte ein. Besu wären sie jedoch verpflichtet gewesen, weil der nach der oben erwähnten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs er-forderliche iusamtnhaiig der Aktenvorl&g# mit einer fristge-bundenen Prossähandlung» nlmlioh der Fl&legtxag der Berufung, gegeben war. Bor Beklagte gibt au, iaS den Handakten ein von seinen erstinstsssliehen ProBbev© llmächtigten sngefertigter Entwurf #in@r Bermfungebegrtliidumg bei lag, und daS seine
ProseBteTOllmltehtigte* die Hateakten ia Aneefelttd «m die Vorlage mm 15* Beeeater 1965 am einem im ihrer Kaaslel beschäftigtem Assessor mt dem Auftrag Weitergaben* ein Ihrohtaguteehten liber die £rfoIgmmmmiüätmn der Berufung su erstatten* lei dieser teehlag* suite »leb ihmn die iotweteigteeit der frietenpriifang geradesu eufdrtlnges (Sem&tsbeeohlui mm 10* feiner 199®*
IT SB 213/$?* m* f 232 WO* Anhang ir* 34i BGH, Beschluß mm 30. Septeaber 19&3, Till IB td/63* öt* § 233 WO* Be Br* 25). wenn BmMmmMltm dem Auftrag sur Einlegung der Bemfemg hebern« liegt die Frege nahe« waim die durch Bestellung oder gegebene»-falls dureh Verkündung ($ $t§ SK>) ln lauf gesetsts teruftiögs-frlet endet *
Per KM rung dieser frage wareii di# iss^tinstaiialleten Fror#Bbeeollatehtlgtem de# Beklagten entgegen dessen Ansicht
euch nicht deshalb entheben* weil eie - wie der Beklagte meint -sieh darauf mrlmmn dürften* iai der in ihrer E&mslei beschäftigte* to® Beklagtem als tüchtig und suTOrllssig geschilderte Aeaeasor di# fristeiiprüfuiig vornehmen werde* Euer dlirfen teohtseiadllte in ihrer Kanals! als wissenschaftlich*? Hilfsarbeiter bseehäftigte® Teil Juristen die Brietsaprüfisig überlassen* wie der erkennende Smt 1® tesehluB to® 10* damusr 1962 (aaO) für den fall eines in der Staslet des Faregedbevollnicditigten ein#» leiufui^pkligere als wiseeneohaftlieber Hilfsarbeiter tätigen Sschteanwalte entschieden hat* Mes jedoch nur» wenn eie de® Hilfsarbeiter allgemeine Richtlinien darüber stellt haben* welche temdliimgsm er vormetee» nuO» damit dl# in frage stehenden fristen nach mnsehlitea* Mm&mmn eingehakte» werden {tenatsheseblad ve« 10* feiner IJM saO). du den llamdlumgen» su deren Vernatee der wiesemachaftlicte Hilfsarbeiter anauweisen ist* gebdrt maaentiiefc die Kontrolle darüber, ob sich in den Haadakten eia Vermerk titer di# Eintragung der Fristen i® Fristen-kniender befindet sowie die Überprüfung des Friatenkalendsrs
aaltet* Bad die sweitlnataBsliehett .■pros#ffe®vol3jaMcbtigtem da» Beklagt#* Be» bei Urnen teaetiäftlgtea Ammmmr gen&re 11 m Kontrollen dieser Art aagewieeen te&kea« trägt der Beklagt« nickt vor* Im ihn auoii ineoweit die ^Äriegusgelaat'*1 trifft« au& davon auegegangen werden, dail »ein* meitiaatanslleiiflrn ?TOee3b#vollalU»ktigt«* den Aaeeeeor nicht im eben erwähnten Firnis instruiert haken* Be» Versehen de» Assessors fällt alee Ilmen und dealt gMä$ § £32 lt»* 2 2Bö den Beklagten «ur last.
Da die »veltlnatttnslioten froeelkevollsi^oktlgten des Beklagten deapaaeh nieht alle# getan haken« wa# fcei Beachtung der gtiä&S § £35 &K» erforderlich® Sorgfalt notwendig gewesen wire« um die Versluaung der Berufungsfrist ou ve meiden« sag die aofertige Beschwerde surückge wleeen werden*
Me llo#t#n#nt#oheidling hernht auf § 97 KFO*
▲sehr
Br* Graf