BGH · IV ZB 172/66
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Besember 1%9 #1 um der beiden swat timetamsliehem BrosedbevelImäehtigtes de® Beklagten ter* Auch disM» entging es* <§&,g 4m Urteil bereite sugostellt war* Br übergab die Bau&akteu tiM la der Kamele i tätigem EMcesor alt dem Auifcritg* elm tecbtegatacbten titer die Er*-iolgeeueeiamtem der itermfumg araufartigen* Der Assessor bemerkte 41# mebout erfolgte Installing gleichfalls nicht* Erst am 4* Januar 1946 machte mim BtSroangestellte die Mroiror» stsfcsrim darauf aufmerksam, daB die Be ruiungsfri st verstrichen ##!• Am 17* Januar 1966 hat der Beklagte daraufhin beim Berufungsgericht m fledere imaeteumg im dem vorigen Stand wegen Ver^itimng der ^aruiungefrist gebeten* Ir hat vorgetragen5 !a§ die Mrovoreteterim Miner M*i t irotemsllehen I*roseSbs-vollisiebtigtei* •# wergsMeii habe« tele Eingang der Mmmdaktsn dem Büstelinages# itpumkt ia Frietemkalemder su ver»erk«öf m! Duron BesehluS iron IS* Mrs 1f66 hat das Berufungege rieht dem ^i^dereinsstaungesntrag sar^okgewles#m* bar Begründung hat es u*a* aueg#führt* M# imitlMtfteslicten trcaeiteiroll* nächtigten des Beklagtem' hätten nicht die laierste» mach läge der Sache gebotene Sorgfalt beachtet. Der Assessor» der da® Gutachtern über die Aussichten der Berufung erstattet b&bo* «ei tüchtig und surer-lässig« Deshalb habe derjenige der sMitinstsnsllchen Proseö-hevolls^chtigt#«, der den Assessor «dt der Sutachtenserste X-lung betraut habe» sieh darauf verlassen dürfen» das der Assessor naeh^rüfen eerie» ob da® Urteil sugeatellt sei» und fall® Ja» daS er sieh darüber vergewissern werde» ob da® 2u-sl^llfstgsdatta» reu der Sürovoreteherl n notiert worden sei. Die Beschwerde kann keinen Irfolg haben« Me Auffassung des Berufuagsgsrlehts» die feretuiauisg der Berufungsfrist durch die Meitlustsnsliehen Vveaefbiroll»^ des Beklagten beruhe auf deren Verschulden» ist nicht su beanstanden. lach der ständigen Beehtsprechußg io« Bundesgerl chtshcfs hat jeder techtsanwaltf soweit es sieh a® die bahrang wichtiger Fristen handelt» swsi ffliobts»* ir nui einnsl smordnen, dai dla fotierasg solcher fristen i» Msteataleodsr durch einen KrlediguniSterMfk in den HandaktM vermerkt wird (Senatsbe-schlud von f« Oktober *931» If IB 60/St» III, § 253 B?0» Anhang Sr. IO* SeMtebeaehliid von to. angewiesen haben, die Bo-ticnmg von wichtigen Fristen i® Pristenkalender durah einen Brledigungsvereerk in den H&ndskten kenntalieh su machen, trägt der Beklagte nicht vor. Ba er den die Wiedereinsetzung, rechtfertigenden Sachverhalt dar 211 tim und glaubhaft su machen hat, ®u0 deshalb davon auegegangen werden, das die ProseSbe-volla&ebtigten eine derartige Anordnung nicht getroffen hmba® Bai dis Proscabevollmächtigten des Beklagten bei der Vorlage der Kandakten an 15* Beseeiber 1965 sich nicht darüber vergewisserte®, ob die Berufung«frl®t laufe# ria»t der Beklagte ein. Per KM rung dieser frage wareii di# iss^tinstaiialleten Fror#Bbeeollatehtlgtem de# Beklagten entgegen dessen Ansicht euch nicht deshalb entheben* weil eie - wie der Beklagte meint -sieh darauf mrlmmn dürften* iai der in ihrer E&mslei beschäftigte* to® Beklagtem als tüchtig und suTOrllssig geschilderte Aeaeasor di# fristeiiprüfuiig vornehmen werde* Euer dlirfen teohtseiadllte in ihrer Kanals! Hilfsarbeiter bseehäftigte® Teil Juristen die Brietsaprüfisig überlassen* wie der erkennende Smt 1® tesehluB to® 10* damusr 1962 (aaO) für den fall eines in der Staslet des Faregedbevollnicditigten ein#» leiufui^pkligere als wiseeneohaftlieber Hilfsarbeiter tätigen Sschteanwalte entschieden hat* Mes jedoch nur» wenn eie de® Hilfsarbeiter allgemeine Richtlinien darüber stellt haben* welche temdliimgsm er vormetee» nuO» damit dl# in frage stehenden fristen nach mnsehlitea* Mm&mmn eingehakte» werden {tenatsheseblad ve« 10* feiner IJM saO). du den llamdlumgen» su deren Vernatee der wiesemachaftlicte Hilfsarbeiter anauweisen ist* gebdrt maaentiiefc die Kontrolle darüber, ob sich in den Haadakten eia Vermerk titer di# Eintragung der Fristen i® Fristen-kniender befindet sowie die Überprüfung des Friatenkalendsrs aaltet* Bad die sweitlnataBsliehett .■pros#ffe®vol3jaMcbtigtem da» Beklagt#* Be» bei Urnen teaetiäftlgtea Ammmmr gen&re 11 m Kontrollen dieser Art aagewieeen te&kea« trägt der Beklagt« nickt vor* Im ihn auoii ineoweit die ^Äriegusgelaat'*1 trifft« au& davon auegegangen werden, dail »ein* meitiaatanslleiiflrn ?TOee3b#vollalU»ktigt«* den Aaeeeeor nicht im eben erwähnten Firnis instruiert haken* Be» Versehen de» Assessors fällt alee Ilmen und dealt gMä$ § £32 lt»* 2 2Bö den Beklagten «ur last.