Klägers gegen das teil des 4c Zivil Der Kläger hat Entschädigungsansprüche wegen Schadens im beruflichen und wirtschaftlichen Fortkommen nach dem Durch Bescheid vom 11» Juni der dem Kläger am- *o zagest eilt wurde, hat das Lanctesentschä digungsamt die früheren Bescheide widerrufen und >84 DM zurückzubezah ien Gegen.den Widerruf hat der Kläger Klage erhöben« Das Landgericht und das Oberlandesgericht haben.die Klage zu • * • • • * rückgewiesen, In den Entscheidüngsgründen des Berufungs Urteils wird ausgeführt, die Voraussetzungen für den Wi derruf seien gegeben, weil die Bescheide vom 11» Juni unci Oktober 1955 sowohl auf unrichtigen als auch auf irreführenden Angaben des Klägers über, die tatsächlichen den, weil die Voraussetzungen des et Die Eechtsfrage; ob die Voraussetzungen für den Widerruf eines Entschädigungsoescheides auf Grund des mg o.i es Gesetzes, ergangen ist, habe der Bundesgerichtshof in dem Urteil vom 25» Januar Der Kläger sich dadurch sschwert» daß in dem Berufungsarteil die Revision nicht zugelas .1 BEG statthafte sofortige sehwerde form-- und fristgerecht erhöhen Die Beschwerde ist nicht begründet,. 201 BEG anzüwenden sei, hat der Bundesgerichtshof in dem Urteil vom 25* Januar 1957 im ersteren Sinne entschie Scheidung hat der Kläger nicht vorgebracht * Wenn sich auch um eine grundsätzliche jtiechtsfrage handelt9 ist des halb die Zulassung der Revision nicht gerechtfertigt Ci nicht erfor derlich, daß dem Antragsteller der Vorwurf eines subjek tiven Verschuldens gemacht werden kann, Die Rechtslage hat sich insoweit nach st in dem Erteil des Senats vom 25c Januar 1957 Wenn daher der Kläger in seiner Zulassungsbeschwerde geltend macht, es erhebe sich die grundsätzliche Rechtsfrage? ob das Berufungsge cht in der Sache selbst hätte entscheiden dürfen und nicht die Sache an das Landgericht hätte zuriickverwei seri müssen? das nicht den § 95 sondern dahinstehen Endlich kann sich der Kläger auch nicht darauf Deru die Revision müsse zuge.Lassen werden« weil dem Bern fungsgericht vorzuwerfen se daß dem Kläger, der ber in dem Revisionsrechtszug nicht angegrif fen werden kann, Die Beschwerde ist daher mit der
IV ZB 157/57 /i *T f r* \ I /i /•> — i / ’J i n. o Q 1^1 h u r* iD •9 In der Entschädigungssaehe des Kraftdroechkenbesitzers Hans •3 f ♦ ?. n str. Klägers und jrdef ührers *% * Pro zeßbevo 1 Imächtigter: Bechjsenvva."it Br m 0' 0 p e> O d L o id S hieswig- Holstein? vertret ö fc> t Ki e 3 * * ärteüstr rv ♦ klagten durch das Landesent • • » » »' « « • Be s e hwer d e ge gne r • ♦ d V Zi sungsbescnwerde. des • • • » des Bundesgerichtshofs auf die Zu]. Klägers gegen das teil des 4c Zivil • • Senats des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts in * • Schleswig.vom Mai 195? ♦ ♦ ♦ ♦ • • • ♦ • • in a er zung vom 2?o September 1357 • • beschlossen? « « Pie Beschwerde wird zurückgewiesen* Pas Beschwerde verfahren is u i f nd -ausla gen-frei» ♦ *. ß a X ♦* # u ß a • • e * • * Der Kläger hat Entschädigungsansprüche wegen Schadens im beruflichen und wirtschaftlichen Fortkommen nach dem • ♦ Bunäesergänzungsgesetz erhoben, weil er durch nationalso ziallstische VerfoIgungsmaßnahmen aus der selbständigen r*r werostatigkext als Droschkeirunternehmer verdrängt woirden • * 2 * * o sei.. Durch Bescheid vom 11» Juni j- ist dieser Anspruch dem Grunde nach ge r e o h t x ert i gt e worden In • t einem weiteren Bescheid vom Oktober 1955 hat Lan desentschädigungsamt in Kiel die Höhe dieses Schadens i =.792,84 DM festgesetzt. Diesen rag hat der Kläger erhaltene. Durch Bescheid vom 28c Mai 1956.- der dem Kläger am- *o Juni 19 zagest eilt wurde, hat das Lanctesentschä digungsamt die früheren Bescheide widerrufen und o m ger a uf e rl egt > den Betrag von / ^ I 2 >84 DM zurückzubezah ien Gegen.den Widerruf hat der Kläger Klage erhöben« Das Landgericht und das Oberlandesgericht haben.die Klage zu • * • • • * rückgewiesen, In den Entscheidüngsgründen des Berufungs Urteils wird ausgeführt, die Voraussetzungen für den Wi derruf seien gegeben, weil die Bescheide vom 11» Juni unci Oktober 1955 sowohl auf unrichtigen als auch auf irreführenden Angaben des Klägers über, die tatsächlichen \ • • • • Verhältnisse beruhten» Das Oberlandesgericht, hat diese Entscheidung auf • § .95. Abs n .•Er» 2 BErgG gestützt Die W W W . • • Revision ist vom..Berufungsgericht nicht zugelassen wor- den, weil die Voraussetzungen des et o 19 Abs. 2. BEG nicht er. seien. Die Eechtsfrage; ob die Voraussetzungen für den Widerruf eines Entschädigungsoescheides auf Grund des • •* 95BErgG oder des 201 BEG zu prüfen sind, wenn • • der Wi&erruxsbes.cheid nach dem April 1956 (lag. des- Inkrafttret ens des • • Dritten Anderungsgesetzes zu dem gG) • • und vor dem -29.* Juni 1956. dem [Dag de v e r mg o.i es Gesetzes, ergangen ist, habe der Bundesgerichtshof in dem Urteil vom 25» Januar / IV ZS 222/56 1957 LM Hr zu VN V $ 9 t U KT L956) in demse 1 Sinn uschieden • ♦ • • Der Kläger sich dadurch sschwert» daß in dem Berufungsarteil die Revision nicht zugelas I s i st und hat (1.0 eshalb die nach S 220 Abs,. .1 BEG statthafte sofortige sehwerde form-- und fristgerecht erhöhen Die Beschwerde ist nicht begründet,. Die Rechtsfrage, ob bei Y/iderrufsbeseheiden«, die in der Zeit vom L April 1956 bis zu dem 29 CJ Tuni 19*56 V? rgangen sind, § 95 BErgG oder 201 BEG anzüwenden sei, hat der Bundesgerichtshof in dem Urteil vom 25* Januar 1957 im ersteren Sinne entschie 1 * :• rh n "! ä den. Begründete Bedenken fc dies er i: • ft« Scheidung hat der Kläger nicht vorgebracht * Wenn sich auch um eine grundsätzliche jtiechtsfrage handelt9 ist des halb die Zulassung der Revision nicht gerechtfertigt (BGH Beschluß vom 22. Januar 195t> IV ZB 200/56? afcgedruckt in HJY/ RzW 1957, 89 Hr, 36 BEG 1956) Wird der Entschädigungsbescheid wiöeri’ufen. weil er au 3 htigen Angaben des Entschädigungsberechtigten beruht s so genügt es nach § 95 Abs T Aly. e Li X 0 BErg G •• daß n • ciie Angaoen objektiv unricntxg sind. KJ Ci nicht erfor derlich, daß dem Antragsteller der Vorwurf eines subjek tiven Verschuldens gemacht werden kann, Die Rechtslage hat sich insoweit nach 201 BEG nienc geändert«» Auch d st in dem Erteil des Senats vom 25c Januar 1957 IV ZR 222/56 ausgesprochen worden. Wenn daher der Kläger in seiner Zulassungsbeschwerde geltend macht, es erhebe sich die grundsätzliche Rechtsfrage? ob das Berufungsge cht in der Sache selbst hätte entscheiden dürfen und nicht die Sache an das Landgericht hätte zuriickverwei seri müssen? das nicht den § 95 sondern 201 BEG angewandt hatte * so O o 1/ axes nicht begründet« Denn diese Frage könnte nur dann auf tauchen., wenn der Recht szustand » • durch das spätere Gese s xca sa e0 t ICQ eändert hätte Ist er derselbe geblieben,. so S c XI 11 e rf xnd I i ch, w ar v m aie Zurückverweisung erfolgen sollte, Oe das Bedenken der Beschwerde’ überhaupt stichhaltig ist? dahinstehen Endlich kann sich der Kläger auch nicht darauf Deru l e n die Revision müsse zuge.Lassen werden« weil dem Bern fungsgericht vorzuwerfen se <5 es habe dem Kläger nicht hinreichendes Gehör gewährt und die den Gerichten oblie gende Aufklärung®- und Wahrheitspflicht verletzt« Die Be sehwerde kann nichts dafür anführen? daß dem Kläger, der i n der Berufungsinstanz persönlich gehört worden c» u » das -'i .. i. c ehrliche Gehöi versag* j- worden sei Im übrigen handei es sich hier nicht um eine grundsätzliche Rechtsfr ? die der Entscheidung durch den Bundesgerichtshof bedarf, Was der Klüger in der Beschwerdeschrift hierzu vorträ ? ri c h • • tat sich nur gegen die Beweiswürdigung des Berufuhgsge richte 9 die CI ber in dem Revisionsrechtszug nicht angegrif fen werden kann, Die Beschwerde ist daher mit der s ich a u s § QOC I £i £’2 A c s j ! X BEG ergebenden Kostenfolge zurückzuweisen • • • • . • • • • • • Schmidt Aschef • • V vl Werner. • i*; laaß Wilden • • • • • * •V • • • • • • • . i • • • • * •• • • • • • • . • * -* • * • • • • • « , • • • • • V • • •• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • f • • • • • • • • * • • • *• % * • . •« • • • • • V • i . • • • «C • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •> * • • .1 • • • • • • -* • • • • • • • • *m * • • * • • • • • •• • • • • • • * * • '• % * . *. : • mm m * * • • * • •* * * * • • • * • • • • • • • • • • 0 • V • • • • • ^ • ** • • • • • • • • • • • • • • • • • • . • • • • • • • • • 0 • • • • • • • • • • • • • • .1 • • • • • * • • • • . • • • • V. • • • • • • « • •