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BGH · p ZB 153/67

Gericht: BGH · Aktenzeichen: p ZB 153/67

1# Da« Berufungsgericht i»t daran auegegangen» dag di« Klägerin »tat» Anspruch auf Snteehüdlguag nach § 67 Aba* 1 BEI habt und für dl« Berechnung dar Inteehädtgung in die vergleichbar* Beamtengruppe de« einfachen Bienet«« einsur eiben »ei* Insoweit besteht kein gesetelleher Grund, dl« Erriete« eusulaeeen# Bau let auch nicht deshalb der Fall* weil da» Berufimgegtriekt e« au« Hecht«gründen bei der Einstufung glaubte umherückeichtigt lasse» m «ollen# dai die Klägerin sur Vorbereitung de» Studiums die Etift«* Prüfung abgelegt hatte» da «1« dafür bereits ein« Aue* bildtungeexiteehüdlguiig erhalten habe# Bit Ausbildungsent* Schädigung hat die Klägerin wegen der Yerhinderung de» «fahren 1952 bis I960 ei» fein kamen gehabt, das den für eie geltenden Richtest* des einfachen Dienstes der Anlage 1 suf 5* BV«3Bg um einen auf die Klägerl» entfallende» an-gemessene» Betrag überstiege» habe* Auch diese Intaoheidung iss Berufungsgerichts kann nieht das» führe», die Berlsloa tutulaasen* Me in de« Be-rufungsurteil getroffenen Feststellungen ergeben, dm3 das StÄhsemn des ihemana* der Klägerin. Bie Anush»* der Oesetsgeber habe, indem er in» Bd£~ Bohludgseets kein# entsprechende Bestimmung getroffen babe, erkennen Xaeeea* dad er bei einer früher berufstätig gewe-eenen ähtfra» den \atSchädigung»seitrau» mir- habe beendet wiesen welle», wann eit sue einer eigenen srwerbstätlgkeit ein hinreichende* -Einkommen eraielt hebe» kann nicht als richtig anerkannt werden* Der Staat hat aus der Änderung de« i 75 8 SG durch das 330-3ehlttiges©ts m®k für die Beendigung den t&tsebädlgu&geseltrsuns bei einer ghefrsu die notwendige» ^oXgeruagea gesogen« hem läßt ©loh ferner nicht ent-gegenhalten, daß ©ine vor der Verfolgung ausgeübte haue-frauliche Tätigkeit nicht geeignet aei. M# durch das Geästs vorgenoauene Beheaatieitrung und Pauschalierung der Serufeeohadeneenteehädlguitg, wie eie insbesondere in der Neufassung dee § 15 Bs& durch da» MG-SchluBgesets ihren Ausdruck gefunden hat* nötigt auch dasu» weitgehend wo» den Umständen des Binaelfollee nhsusehen« Be kaum deshalb nicht darauf abgestellt werden, ob die betreffende Ehefrau sich als Hausfrau betätigt hat, ob weitere unterhaltsbereehtlgte Angehörige vorhanden sind« oder ob der Shemaan durch besondere Uaetänd# wirtschaftlich erheblich belastet ist* Auoh in der vorliegende» Sache kommen weitert in dien# Bichtuag gehende Svnlttlungtn nicht in Betracht*

Abde<KlägerinBit®sofortig

Volltext der Entscheidung

*496 058
BOTDESa'EHIOHTSHOP p ZB 153/67	B	e	s	c	h	lug
 in der SntscfctMgungssaehe
 der rrmu ätrth
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)th Ho&d,
Klägerin undl Beschwerdeführerin
- Proseibevollatchtigtert
 Becfctsmawslt
gegen
 das land S i M • m i e Ä i M »
vertreten durch den fiederaiehsisehea lialeter des Innern, Hannover, l*aveaalXee 6f
Beklagten und Beschwereegegner*
Ber IY ♦ ftiyllaeii&t des itondtugeriehtafeofe hat unter Mitwirkung de© 3*imtftpr&*l&*nt*& Aaobtr uni der Bunde»-rieht«* Baake* tfttetenberg* Dr« &raf mi toä der kühlen iE it* Sitauag to» 20# depteaber 1967
heachloaeent
 Di» sofortig« Beschwerde der Klägerin gegen di« tichtsulassuni der Kerleioa iE it» Urteil d»» t* ÜTilataat» {Sntaehädigungssenat«) a«» ofeerlaftdeegerlelit» atilt to» tf# August 19-6 wird «erUekgewleeen*
Di« Klägerin trügt di« &uderg#2le!!tlleht& Kotten der sofortigen Beschwerde•
Da» ferfähren ist frei von gerichtlichem ö#~ btUirta tml Amelagtn»
G r U n.A..t...t
1# Da« Berufungsgericht i»t daran auegegangen» dag di« Klägerin »tat» Anspruch auf Snteehüdlguag nach § 67 Aba* 1 BEI habt und für dl« Berechnung dar Inteehädtgung in die vergleichbar* Beamtengruppe de« einfachen Bienet«« einsur eiben »ei* Insoweit besteht kein gesetelleher Grund, dl« Erriete« eusulaeeen# Bau let auch nicht deshalb der Fall* weil da» Berufimgegtriekt e« au« Hecht«gründen bei der Einstufung glaubte umherückeichtigt lasse» m «ollen# dai die Klägerin sur Vorbereitung de» Studiums die Etift«* Prüfung abgelegt hatte» da «1« dafür bereits ein« Aue* bildtungeexiteehüdlguiig erhalten habe# Bit Ausbildungsent* Schädigung hat die Klägerin wegen der Yerhinderung de»
Studiums erhalt*»; Ihre Färber erlangte» lenntiil**®# irnd Befähigungen wttrs» aber gegebenenfalls auch bei der wegen dt* Aueweiehbtrufs erforderliche» älastufung su berücksichtigen gewesen# Me hsebtslage gibt in dieser Einsicht m Zweifeln keinen AnlaS* ln übrige» ist nicht er «lebt 11 ob, inwiefern die bestand ent Bei ftf r&fntii der Klägerin in ihre® Beruf ela Hausangestellte und Haustochter better* beruf-lieh* IntwlelclbÄgnaibgliehlitit« hätte esrsehaffsn «eilen«
Me sefertig* Betelswerde telbtt bat ausdrücklich von einer o*ltereerf<tlgm$ dt* Begehre»* auf eine höhere Einstufung Abstand gtnemen»
t* Bach der Auffassung des Berufungsgerichts endet der Sntschädl^ungsaeltraa* mit de« 13* April 1952* de® fag der Verheiratung der Klägerin« Ihr Ibemann hebe in de»
«fahren 1952 bis I960 ei» fein kamen gehabt, das den für eie geltenden Richtest* des einfachen Dienstes der Anlage 1 suf 5* BV«3Bg um einen auf die Klägerl» entfallende» an-gemessene» Betrag überstiege» habe*
Auch diese Intaoheidung iss Berufungsgerichts kann nieht das» führe», die Berlsloa tutulaasen* Me in de« Be-rufungsurteil getroffenen Feststellungen ergeben, dm3 das StÄhsemn des ihemana* der Klägerin. in den angegeben*»
<? ähren die für sie maigehtndes fstellensäta# der Anlage 1 «R*r 5t W-isi un mehr als die Hilft# überstieg* Der der Klägerin msnreefcneiid# Anteil des Blnhenmem des Khernennee tan daher nachhaltig so hoch, dai sie dmreh die Verheiratung die auareiehends Lsbsntgniadlag* erlangt hat (3tuet»urteil 8«* 1§6?t 40? fr* 20)* itim auch de« lerafungsgericht bei seiner 5»t#ebe!dutig dieses Urteil des Senats noch nicht bekannt sei» konnte, so hat es auch im irgtfcsl* zutreffend den Kndssitpunkt des antschMigungsseltr&ums richtig fest» gesetst*
Bit rm der sofortigen Beeebwerdt gegen die Eeaht-epreahung dee Renata erhobenen grandsät«lichen &iav.'endun-gen si&d unbegründet»
Bie Anush»* der Oesetsgeber habe, indem er in» Bd£~ Bohludgseets kein# entsprechende Bestimmung getroffen babe, erkennen Xaeeea* dad er bei einer früher berufstätig gewe-eenen ähtfra» den \atSchädigung»seitrau» mir- habe beendet wiesen welle», wann eit sue einer eigenen srwerbstätlgkeit ein hinreichende* -Einkommen eraielt hebe» kann nicht als richtig anerkannt werden* Der Staat hat aus der Änderung de« i 75 8 SG durch das 330-3ehlttiges©ts m®k für die Beendigung den t&tsebädlgu&geseltrsuns bei einer ghefrsu die notwendige» ^oXgeruagea gesogen« hem läßt ©loh ferner nicht ent-gegenhalten, daß ©ine vor der Verfolgung ausgeübte haue-frauliche Tätigkeit nicht geeignet aei. einen Berufsechs-dextsansprueth au begründen* Daraus liiit eich nicht folgern, daß di® erst später nur als Hausfrau tätige Brau nach dem Knohstsnts entschädigt werden sät see •
M# durch das Geästs vorgenoauene Beheaatieitrung und Pauschalierung der Serufeeohadeneenteehädlguitg, wie eie
 insbesondere in der Neufassung dee § 15 Bs& durch da» MG-SchluBgesets ihren Ausdruck gefunden hat* nötigt auch dasu» weitgehend wo» den Umständen des Binaelfollee nhsusehen« Be kaum deshalb nicht darauf abgestellt werden, ob die betreffende Ehefrau sich als Hausfrau betätigt hat, ob weitere unterhaltsbereehtlgte Angehörige vorhanden sind« oder ob der Shemaan durch besondere Uaetänd# wirtschaftlich erheblich belastet ist* Auoh in der vorliegende» Sache kommen weitert in dien# Bichtuag gehende Svnlttlungtn nicht in Betracht*
Bi# a*ch S 219 Abs# 2 BSG fyjr «in« 2ttl«a«ttag <*«r &«-vi«io« «rfoTdtrXidbaii Vör*u««#t*ua^#a ll#g#n aiobt vor# Bit aoXorti&ft B#«öhw*r&* d«r Klägtri* i®t 4e«*imlb surbeit-«mal«#«*
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