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BGH

Gericht: BGH

in der Sit sung vom 14. Die Besehwsrds des Klägers gegen die SichtZulassung der Berisio» is Urteil des 15. Das Beschwerdeverfabren ist gsbtfhren- und ausl&gea-frei. Die außergerichtlichen Kosten trägt der Kläger. Der Kläger forderte 1956 in Mehrere» Eingaben an Hitler und Br. Bey die Zul&s&usg von drei Parteien and geheime Vahles* Bine offene Krte an Eitler mit der Drohung, wenn er »iaht blasen drei Wochen das deutsche Volk befragt habe, süsse er totgeaciusssen werden* führte zur Verhaftung des Klägers in Betaold, wohin er sich begeben hatte, ua Hitler zur Hede zu stellen« Bie ötraiverfolgungs'oehörde ließ ihn auf seinen Geisteszustand untersuchen. Mai 195V kam au des Sehlud, er sei nicht geisteskrank, seine strafrechtliche Verantwertlicbkeit sei Jedoch stark vermindert (§51 Abs. 2 StGB). Bine Gewalttat unter fremdem Binflui sei nicht ganz auegeschlossen, so daß seine Unterbringung gemäß § 42 b StGB angezeigt erscheine. Bas Strafverfahren wurde nicht durehgeführt, der Kläger wurde vielmehr durch DoliseiVerfügung in eine Heilanstalt eingewiesen. Mrc\i-un wird Mabi* w?^t die ®cirtf durch Mr* X WM 41# il#r Merisi as reehtfsrtigesde Frage# nandem «iss allots» dee Elanelinllea, Fehl geht die Auffa&sung der Eese&ver&ef gessä« | 176 Abe* t Set» 1 BX£ft babe der Bsrmfuesigsriebier «in Handel» sne eelitinefeer degneraafenft siwm^iwmb i&$s*b9 «elan#1* ul «lit di« 1« Selt^uafct der Sand« Hit der weiteren tUge# di« Bebttrden hätten de» Kläger ela politischen degiier und nicht als äeistcefcnwlEen in «ine itilaeitili eerferaeht und darin festgehnlten# will di« Beatefewerd« offenbar sagen# *1# sei#» sieh darüber klar gewesen, dei ein ilts^eieTOgsgrim## iftebesender* else eine psllselllehe defebr -nicht Vorgelegen habe* Banit aatst stell die Beseinmrd« iß *i&*rmprwcfa mm. den tatadehllehoa Feststellungen des Beruf«Bgewt«t !»• ln Übrigen greift siebt lurch# was sie für ihre Helming mm fuhrt* Bit öber» wachmg durch #1# ätnats^elitel wird bereit# dadurch rt* klirt| daä der duteehter ein« (politische) Qcw&lttat »loht enegeeebleeeen bette» Bus -ffrtell de# eberrermltiiisgegeriehta vm II. Besemer 1955 beschäftigt eich Hiebt «it $§#3f Facht”» aftiigkolt der i&avelcuag ln Fahre 1957; es «teilt allein di# fraget eb re» den Kläger in Fahr# 1955 eine poUset* lieh« Befahr megebe# ebne »1« sn ciit&obsldeii«

Zitierte Normen: § 51 StGB
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Volltext der Entscheidung

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 Der I?. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat unter Mitwirkung des Senatsprääide&to» Äscher und der Bundtarichter lü&tenberg, Wildes* Br* Graf und ros der Küble»
in der Sit sung vom 14. Juli 19-46 beschlösse»2
Die Besehwsrds des Klägers gegen die SichtZulassung der Berisio» is Urteil des 15. Zivilsenats des Ober-lasdesgerichtz Ha» va» 8. Soveabar 1965 wird zurück-gewisse».
Das Beschwerdeverfabren ist gsbtfhren- und ausl&gea-frei. Die außergerichtlichen Kosten trägt der Kläger.
G r U b d e t
Der Kläger forderte 1956 in Mehrere» Eingaben an Hitler und Br. Bey die Zul&s&usg von drei Parteien and geheime Vahles* Bine offene Krte an Eitler mit der Drohung, wenn er »iaht blasen drei Wochen das deutsche Volk befragt habe, süsse er totgeaciusssen werden* führte zur Verhaftung des Klägers in Betaold, wohin er sich begeben hatte, ua Hitler zur Hede zu stellen« Bie ötraiverfolgungs'oehörde ließ ihn auf seinen Geisteszustand untersuchen. Bas Gutachten vo® 18. Mai 195V kam au des Sehlud, er sei nicht geisteskrank, seine strafrechtliche Verantwertlicbkeit sei Jedoch stark vermindert (§51 Abs. 2 StGB). Bine Gewalttat unter fremdem Binflui sei nicht ganz auegeschlossen, so daß seine Unterbringung gemäß § 42 b StGB angezeigt erscheine.
Bas Strafverfahren wurde nicht durehgeführt, der Kläger wurde vielmehr durch DoliseiVerfügung in eine Heilanstalt
 eingewiesen. Bie geheime Staatspolizei behielt sich die Zu-
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 Fehl geht die Auffa&sung der Eese&ver&ef gessä« | 176 Abe* t Set» 1 BX£ft babe der Bsrmfuesigsriebier «in Handel» sne eelitinefeer degneraafenft siwm^iwmb i&$s*b9 «elan#1* ul «lit di«	1« Selt^uafct der	Sand«
lm^ii bewiesen eel* äaeh dieser Idmlurllt saidt# eielaefcr «in Tadeln uti» Folittaeber dbeswiignatg nindaetM# wafer"* sein» wen» m tret« «erfel#ife#iid«r Eweif«1 ale festgaeteUt erachtet werden wellte»
Hit der weiteren tUge# di« Bebttrden hätten de» Kläger ela politischen degiier und nicht als äeistcefcnwlEen in «ine itilaeitili eerferaeht und darin festgehnlten# will di« Beatefewerd« offenbar sagen# *1# sei#» sieh darüber klar gewesen, dei ein ilts^eieTOgsgrim## iftebesender* else eine psllselllehe defebr -nicht Vorgelegen habe* Banit aatst stell die Beseinmrd« iß *i&*rmprwcfa mm. den tatadehllehoa Feststellungen des Beruf«Bgewt«t !»• ln Übrigen greift siebt lurch# was sie für ihre Helming mm fuhrt* Bit öber» wachmg durch #1# ätnats^elitel wird bereit# dadurch rt* klirt| daä der duteehter ein« (politische) Qcw&lttat »loht enegeeebleeeen bette» Bus -ffrtell de# eberrermltiiisgegeriehta vm II. Besemer 1955 beschäftigt eich Hiebt «it $§#3f Facht”» aftiigkolt der i&avelcuag ln Fahre 1957; es «teilt allein di# fraget eb re» den Kläger in Fahr# 1955 eine poUset* lieh« Befahr megebe# ebne »1« sn ciit&obsldeii«
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