BGH · IV ARZ 11/80 vom 05.03.1980
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Für die Abänderung einer gerichtlichen Festsetzung des Regelunterhaltsbetrages ist das Gericht zuständig, das den abzuändemden Beschluß erlassen hat. Das gilt auch dann, wenn es sich bei diesem Beschluß um eine Neufestsetzung des ursprünglich in einer Verpflichtungserklärung nach § 642 c ZPO bezifferten Regelunterhaltsbetrages gehandelt hat. Die Bestimmung des zuständigen Gerichts nach § 36 Nr. 6 ZPO setzt in allen Verfahrensarten, in denen die Gegenpartei - wie hier - vor der Entscheidung am Verfahren zu beteiligen ist, regelmäßig einen Zuständigkeitsstreit nach Zustellung oder - wo dies nach den verfahrensrechtlichen Vorschriften genügt - Mitteilung der Antragsschrift voraus. Hierzu weist der Senat im Hinblick auf die von den beteiligten Gerichten bisher geäußerten Rechtsansichten vorsorglich darauf hin, daß er nach § 642 b Abs. 1 Satz 4 ZPO das Gericht für zuständig erachtet, das den abzuändemden Beschluß erlassen hat. Das gilt auch dann, wenn es sich bei diesem Beschluß um eine (vor dem Inkrafttreten der Zuständigkeitsregelung des § 642 b Abs. 1 Satz 4 ZPO vorgenommene) Neufestsetzung des ursprünglich von einem anderen Gericht festgesetzten oder in einer Verpflichtungserklärung nach § 642 c ZPO bezifferten Regelunterhalt sbetrages gehandelt hat (ebenso: Zöller/Karch, ZPO 12.