BGH · II ZR 69/64 vom 14.07.1966
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Der IIo Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 14, Juli 1966 unter Mitwirkung dos Senatspräsidenten Dr, Fischer und der Bundesrichter Lies ecke, Dr . Das VorSäumnisurteil vom 30* September 1965 wird aufgehobeno Auf die Revision der Klägerinnen wird ihnen Vorbehalten, ihre Haftung wegen der Kosten der ersten beiden Rechtszüge und des ersten ' Revisionsverfahrens auf den Nachlaß des Rentners Hermann ZflHH zu beschränken,, Der Rechtsvorgänger der Klägerinnen, Hermann ist mit seiner Klage, mit der er von der Beklagten die Abtretung ihres Auflassungsansprucho gegen eine Wohnungsgenossenschaft zur Hälfte verlangt hatte, in der Berufungsinstanz abgewiesen worden; auf die Widerklage ist fostgestellt worden, daß ihm ein Anspruch auf Übertragung des Miteigentums an dem Grundstück nicht zusteheo Nachdem Hermann Z^^gegen dieses Urteil Revision eingelegt hatte, ist er verstorben und von den Klägerinnen beerbt worden. Da der Rechtsvorgängor der Klägerinnen, dem das Berufungsgericht die Kosten des Rechtsstreits auf-erlegt hat, erst nach Einlegung der Revision verstorben ist, konnten die. Das führt gemäß § 305 ZPO dazu, daß den Klägerinnen v/ogen der Kosten der ersten beiden Rechtszüge und des ersten Revisionsverfahrens die Beschränkung ihrer Haftung in dem Revisionsurteil vorzubehalten ist. In entsprechender Anwendung des § 93 ZPO sind den Klägerinnen die Kosten der jetzigen Hevisionsin-stanz, auch soweit sie ihnen nicht schon nach § 344 ZPO zur Last fallen, aufzuerlegen, weil die Beklagte ihx’ Hecht auf Haftungsbeschränkung sofort, d„h.