BGH · II ZR 15/52
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Dabei kann Heiligung sich auch auf den Wirtscha Wert des Apothekenbetriebsrechts ers dem Recnt Akten ll vom 29o November 1952 - OLG Dasselbe vui an einer Apotheke des Beklagten beteiligt, die seit diesem Zeitpunkt der Beklagte allein betreibt. Der Kläger verlangt die Auseinandersetzung der Gesellschaft, bezogen auf den Todestag des Dr. Zwischen den Parteien ist streit: oder ob dieser Betriebswert ebenso wie die Konzession für die Apotheke auch im Verhältnis zwischen den Parteien dem Beklagten allein susteilt* Im einzelnen handelt es sich um folgenden Sachverhalt: . hr, vrnmmmm hatte die Apotheke, die eine sogenannte realkonsesstornierte Apotheke" preussiseher Rechts aus der -Zeit vor dem Jahre 1894 ist, t allein.betrieben. Durch notariellen Vertrag-vom I914' veräueserte er ;die Apotheke mit d Ge-schäftsgrundstück an den Apotheker B.if| aufhin auch die Konzession für die'Apotheke verliehen erhielt, Im Jahre 1920 nahm Buddenberg den Dr, I SHHHHi wieder in die Apotheke auf: hierbei kam es nur zu mündlichen Vereinbarungen zwischen den beiden. Die Unterzeichneten, »« « haben am l,4o1920 eine Gesellschaft' zu dem ' Betriebe der Apotheke in YWk ssQ 29 5 ^ gegründet* indem. An dem Grundeigentum sind die beiden Gesellschafter als Eigentümer je zur Hälfte beteiligt Beim Ausscheiden des einen Gesellschafters hat der ausscheidende Gesellschafter unverzüglich! . '-- Im • aus /'Br nebst-seinem durch privatschriu sodann durch notai den Beklagten sum Preise Verzicht auf die K " gründe gelegt .w 30, Mai 1939 mi Vertrags nach we dem zwischen Vertrag eintratc 1939 wurde sodann dem Be Apotheke verliehen und der Apothekengrundstacks ’ in das dem Tode des Br0 zwischen den Parteien bisher Ber Kläger hat nach § 5 des om 30. Ausserdem hau er die Peststellung verlangt, dass für die Berechnung des Abfindungsguthabens -der Vertrag vom 7.. Schliesslich müsse nach dem Inhalt des Vertrages auch da- Vertrag vom 77 April 1927 zuteil werden -lasst, handelt es sich hierbei um einen Gesellscha'f tsvertrag» Die zwischen den Vertragscüliessenden errichtete Gesellschaft sei nicht eine Aussengesellschaft5 also nicht; eine' offene Handelsgesellschaft ? Demgemäss haben sich die Vertragschliesseiiden nicht zu dem Zweck verbunden, .gemeinsain die .Apotheke nach aassen_;i zu betreiben, so dass damit die Annahme für das Vorliegen -fSf einer offenen Handelsgesellschaft ausgeschlossen ist. Entgegen der Auffassung der Revision ist auch die weitere rechtliche Beurteilung des Berufungsgerichts, dass mit,-.dem Vertrag vom 7, April 192? hältnis beteiligte,, Die Bestimmung des Gesellschaftsve'r-- träges,- nach der- Dr., UpMHHB d i e gleiche Beiüghis’ zur Geschäftsführung wie .erhielt, schlicsst diese Annahme, nicht aus„ Auch bei einer stillen Gesellschaft steht es.den Vertragschliessenden grundsätzlich frei, in welcher Weise sie im.Innenverhältnis -ihre RechtsteZiehungen regeln wollen. et naoen des Gesellschaftsvertrages nicht nur an Gewinn und: Verlust in dem Apothekenunternehmen;, sondern auch an dem lebenden Wert des gesamten Unternehmens einschliesslich des Apothekenbe t r i eb swe r t e s im.Innenverhältnis zur Hälfte teil nehmen sollte« Das Berufungsgericht meint„ dass dieser Tel des Gesell Schaftsvertrages gegen ein gesetzliches Verbot ■verstosse?•weil die Beteiligten mit dieser Vereinbarung die zwingenden Vorschriften über die Konzessionserteilung hätten umgehen wollen» Das Recht zu dem Betrieb einer Apotheke „ das nur einer Person verliehen sei. sich um eine - sogenannte r ea lkoigzessio-JB .nierteiApotheke aus der .Zeit vor dem Jahre ;/1394° Der Be- |ol triebueinerusolclien Apotheke beruht :auf -einer persönlichen d Konzession, ■ die nur;für die Person des Berechtigten gilt und-mit .seinem lode erlischt (-Preuss , Gewerbeedikt. 11 »1810)„ Aus dem rein persönlichen■ Charakter des Betriebs- 1 rechts folgt, „dass.'.das Betriebsrecht für;, eine solche Apotheke , nicht zu einem. Person, auch -.-fl wenn es sich dabei'-un einen approbierten Apotheker handelt, ^ übertragen werden kann, Pas Apothekenbetrieberecht ist an -m die Person gebunden., f; diese ist und bleibt c:-lange die Eon 2 Ion- be eht der alleinige Träger des Bep triebsre ;rs. 1s r Eier aas Rechtsgründ eil nicht möglici dass eine solche' Apotheke durch mehrere Personen in Form einer offenen Handelsgesellschaft geführt wird»,Eine solcheji gemeinsame ’Führung würde voraussetzen» dass sämtliche Ge- -i Seilschafter gemeinsam Träger des Betriebsrechts-seien, ein%| Voraussetzung, die bei dem. rein rerschlichen, rechtlich nicht übert Hamoufge st una Bei dieser Sachlage fragt es sich; ob auch die rechtliche Möglichkeit besteht; den stillen Gesellschafter in- derfRechtstorm "der-: sogenannten "atypischen ’ stillen Gesellschaft im Innenverhältnis an dem wirtschaftlichen Wert des "Apothekenbetriebsrechts zu beteiligen» für die Beantwortung'dieser'Frage kommt es entscheidend auf den Inhalt ' des Betriebsrechts bei einer sogenannten realkonzessionier ten Apotheke ;:an» Wie bereits ■ hervorgehoben, beruht der Betrieb einer solchen Apotheke auf einer persönlichen Ifpnzes sionl die für die -Person des Berechtigten gilt, und die mit 'seinem Tode erlischt» Sie ist demgemäss nicht, frei veräusserlich und vererblich; dem Inhaber steht-aber ein sogenanntes Fräsentationsrecht- zu» Die Bedeutung dieses Präsentätionsrechts besteht darin dass, der Apothekeninha- präsentieren kann,; dem diese bei persönlicher Eignung eine neue Konzession für die Apotheke erteilen mussr Dieses Präsentationsrecht stellt-zwar nicht in rechtlicher,, aber doch in praktischer,'und wirtschaftlicher Hinsicht einen ft entsprechend:en Ersatz xür die fruheren Apothekenprivilegien: dar, die selbst frei veräüsserl.Lch und -Yererblicli v;aren, 'Durch • das präsentationsrecht " hat der ' Inhaber einer real- §11 •konzessionierten Apotheke eine rechtlich ausreichende Hand43 habe dafür; seinen Nachfolger aus der Reihe geeigneter Be-.l tragenden Bedeutung einen;selbständigen•Vermögenswert dar-stelitihEr wird demgemäss.'bei der Veräüsserung einer Apo- ; theke auch;üblicherweise nach der allgemeinen'Verkehrs- g auffassung für die Berechnung’des Verkaufspreises selbständig berücksichtigt und stellt dabei :im allgemeinen den entscheidenden ¥ertfaktor dar. Esentspricht dieser | Beurteilung, wenn dieses Präs ent a t i onsre c ht nach der Recht-; sprechung des Reichsfinanzhofes als Apothekenbetriebsrecht., bei der Berechnung der 'Vermögenssteuer auch einer selbständigen Bewertung zugänglich gemacht wird. ' Des weiteren ist auch die Möglichkeit ahzuerken-lieh, dass sich der Apothekeninhaber bei-' der Ausübung' des % ihm sustehenden- Pr äsentat i cnsre chx s 'Bindungen1 Unterwirft, | Solche Bindungen stehen mit dem öffentlichrechtliehen Charakter der Apothekenkonzession nicht im-Widerspruch, ;J Der Inhaber einer realkonzessionierten'Apotheke kann das Betriebsrec einem Privileg, Unter äiesem Bedenken stehen auch keine durchgrellenden rechtli0^ ^ stillen Ge-aagegen, dass der Inhaber einer Apotheke ei ^ -getrie-ös_ sellschaiter an dem wirtschaxtlichen Wei ^ ue Apotheken- Es"kann daher der Auffassung des BerufaneSgerichts nicht gefolgt werden, dass oie auf das Inncnve-schränkte Beteiligung des stillen Gesellschafters an dem wirtschaftlichen Wert des Apothekenbetrie’osicchts e e Um gehung der öffentlichrechtlichen Verbotsnorm, r-ach öer eine realkonzessionierte Apotheke, im Hinblick auf aei- Ke~ liehen Charakter der Konzession nur von dem konzessionierten Inhaber unter .alleiniger Verantwortung geführt werden •kann, darstelle hnd daher nichtig sei» Hie öfIent4Xv,nr eendliche 'Verantwortung des 'Apothekeninhabers.,wird in diesem Eall ■.ebensowenig wie bei einer typischen stxllcn schaft berührt. als des alleinigen Trägers des, Unterneh- j mens nach aussen nicht berührt werden, während andererseits interne Abmachungen über die wirtschaftliche Beteiligung des stillen Gesellschafters für den Pall der Auseinander- 7 getzung in Vorm schuldrechtlicher Verpflichtungen von den Öffentlichrechtlichen Vorschriften nicht berührt werden,, peingemäss ist es auch aus - Rechts gründen nicht zu beans tan- || den-, dass die Vertragschliessenden in dem Vertrag vom 7C a-pril 1927 ihre Rechtsbeziehungen in der Pornf einer atypischen stillen Gesellschaft geregelt haben,' dass das Berufuhgsgericht den Vertrag vom 7- April 1927 in einer prozessual nicht' einwandfreien Form ausgelegt habe! Soweit die Revision dabei ausführt, die Vertragschließenden hätten nach der allgemeinen Lebenserfahrung nicht einen gesetzlich unzulässigen und damit auch standeswidrigen Vertrag schliessen wollen, so braucht auf diese Ausführungen nicht näher ein-gegangen zu werden. Weiter bemängelt die Revision, dass sich das Berufungsgericht bei der Auslegung nicht mit der äbweichen-den-Auffassung in dem vom Beklagten vorgelegten Rechtsgut-:vachten,.Dr.o Dieser' Pflicht ' : ist das Berufungsgericht nachgekommen« Es kann ihm insoweit ein Rechtsfehler nicht zur last gelegt werden«. Auch ist nicht ersichtlich, inwiefern das'Berufungsgericht bei dieser Auslegung auf die Aussage des;Beklagten hätte ein- 'Schliesslich vermisst die Revision in diesem Zusammenhang eine Berücksichtigung von Beweisanträgen des Beklagtenc Mit diesen Beweisanträgen hat der-Beklagte seine Behauptungen unter Beweis gestellt, nach denen BuJ In dieses Vertrag sei'die schuldrechtlicher Verpflichtungen Gr-undstückseigentum enthalten., pj der Gesellschaft infolge tur Yeräusserung von _ b ) Das''Berufungsgericht- begrünG'et; ’dieAnwendung der RechtsgrundSätze über'die^faktische "Gesellschaft auf die atypische stille Gesellschaft insbesondere mit der Erwägung', dass für eine solche Anwendung die gleichen zwingenden Gründe sprechen,' die für das Innenverhältnis einer PersohalhandelsgeSeilschaft zur Anerkennung dieser Grundsätze geführt hätten. bisher.lediglich ausgesprochen, dass für eine Kommanditgesellschaft (oder-für eine offene Handelsgesell^ Schaft) - wenn auch.mitgewissen Einschränkungen gegenü der Rechtsprechung des'-Reichsgerichts - auf die Hechtsgrundsätze der sogenannten faktischen Gesellschaft bei d« der Racht.slehre ist die Frage nach einer Anwendung dieser Grundsätze auf die stille Gesellschaft streitig. dass bei der stillen Gesellschaft kein Gesamthandsvermögen bestehe und dass infolgedessen die Wiederherstellung des früheren Zustandes wesentlich leichter als bei der offenen Handelsgesellschaft oder bei der Kommanditgesellschaft sei; bei der stillen Gesellschaft begegne daher die Abwicklung der Rechtsverhältnisse nach den Grundsätzen über die ungerechtfertigte Bereicherung keinen besonderen im Wesen der Gesellschaft liegenden Hindernissen (Weipert aaO 2„ Aufl)„ Es ist zwar richtig, dass bei einer Gesellschaft mit einem Gesamthandsvermögen die Abwicklung der Rechtsbeziehungen zwischen den Beteiligten noch schwieriger sein kann, 'als■bei 'einer Gesellschaft ohne Gesamthandsvermögen. Hierfür ist vielmehr der Umstand entscheidend, dass die Rechtsordnung im allgemeinen einfach nicht an der Tatsache Vorbeigehen kann, dass die Gesellschafter jahrelang in einem umfangreichen Geschäftsbetrieb ^gemeinsam tätig gewesen sind, durch eigene Arbeit für gemem-■ same Rechnung Werte geschaffen und erworben haben und damit gemeinsame Leistungen vollbracht haben, die auch für das Verhältnis zwischen den Gesellschaftern nicht vorRechts, wegen als nicht existent betrachtet werden können, Eei der faktische' Gesellschaft auf das Verhältnis zwischen den Gesellschaftern Anwendung finden können, kann es nicht • darauf ankornmen, wie die Stel der Gesellschaft nach aussen.ist, sondern nur-darauf, wie Einzelfall die Rechtsbeziehungen der Gesellschafter zueinander gestaltet sind: Es ist -von-diesem-'Standpunkt aus in allgemeinen bedeutungslos, wem das auseinanderzusetzende Vermögen-gehört, einem einzelnen Gesellschafter-allein ode den Gesellschaftern: zur gesamten Handwenn nur die Ansprüche der Gesellschafter auf eine Beteiligung andiesem Vermögen im wesentlichen gleichartig sind, wenn es sich also insoweit um eine -Vermögensgerne inschäft- handelt, mag sich diese auch-in dem einen Rail in rein schuldrechtlichen Beziehungen erschöpfen und in-dem anderen Fall-durch die gesamthänderische Bindung zugleich Elemente - einer dinglichen ei einer atypischen Rechtsgestaltung äuiweisen:- Es trifft stillen Gesellschaft der vorliegenden Art, bei der im Innei Verhältnis nicht nur die Beteiligung an dem Gesellschafts-Vermögen, sondern auch die Tätigkeit der Gesellschafter in .. dem Unternehmen nach den Grundsätzen des Rechts der offenen! Handelsgesellschaft ausgerichtet ist, der Grundgedanke für eine Anerkennung des tatsächlich geschaffenen Gesellschaftsverhältnisses in gleicher -Weise zu> Auch hier kann' eine sachgerechte Lösung der Rechtsbeziehungen'zwischen den Betei ligten nur herbeigeführt werden,''"wenn man dem gemeinsamen Verhalten der Gesellschafter'zueinander vom 'Beginn'ihrer gemeinsamen Tätigkeit in der'Gesellschaft unä ihren darauf fuss end eh Rechtsbeziehungen entsprechend Rechnung trägt.. richtet und sich in der ganzen Zeit.ah ihre Vereinbarungen gehalten» Das - kann in der gleichen Weise'/, wie bei einer' 0j.ienen-Handexsgesellsch3.it von der Rechtsordnung nicht schon bei jedem Nicntxgkeitsgrund mit rückwirkender ICrai c als nichtig und rechtlich unwirksam betrachtet werden und zwingt auch hier aus den gleichen Gründen zu einer rechtlichen Anerkennung des tatsächlich geschaffenen Gesellschaft sve rhältnisses ®) Bei dieser rechtlichen Beurteilung kann die Frage offen bleiben, ob entsprechend der Auffassung des Berufungsgerichts die • Hichtigiceit der Bestimmung über ö-e ■Verpflichtung, zur Grund StücksÜbereignung im Falle der Auflösung der Gesellschaft nach § 139 BGB auch die Richtigkeit des --ganzen Resells chaftsvert rages zur Folge hat;«: Es bedarf auch/keiner weiteren’'Erörterung* wie sich die Anerkennung der Rechtsgrundsatze über die faktische Gesellschaft auf,die Bestimmung des Gesellschaftsvertrages über die Verpflichtung zur Grundstücksübereignung auswirk Diese Frage steht nicht mehr zur Entscheidung des Senses, nachdem das Landgericht, die Verurteilung des Beklagten na-Zug um Zug gegen Übereignung der Miteigehturnsnalfte ah dem Apotliekengr und stück ausgesprochen hat und nachdem gegen diese Verurteilung Rechtsmittel nur seitens c.es BeKncxgten eingelegt worden sind» Es ist bei dieser Sachlage e^ne Abänderung des Urteils unter Fortfall der ^inschran/vung selbst dann nicht möglich« wenn fi.cia ötts Giunden des ma^ seriellen Rechts Bedenken gegen <äi® --.nnanme s^ner den Verpflichtung der ErbergenieihS0^* u zur Übereignung der Grund stückhälfte wirklich erg®ten SCJ"L ue£la JIIo Hach den Feststellungen des Berufungsgerichts ist m der Beklagte :in den Vertrag vom ■ 7t April-,19.27 Dal der Beklagte mit-diesem.:Eintritt ebenfalls, d die in dem'Vertrag vom 71 -April 192-7 für den Fall der Auflösung der Gesellschaft vorgesehene Verpflichtung,zur Grund-, stücksÜbereignung übernahm und- Bröle ihm obliegende gleichartige Verpflichtung gegenüber.dem Beklagten 1 besr&üigTe rar auch cer , err_ <g v r. Diese Feststellung des Berufungsgerichts sei jedoch ■ unrichtigs sie.berücksichtige insbesondere nicht die sachkundigen-Ausführungen . Schiegel und fusse auf dem unzutreffenden Ausgangspunkt, dass das Berufungsgericht bei der Berechnung des Wertes für das ' Ermessens f Das Berufungsgericht hat seine Feststellung über den Eintritt des Beklagten in den Vertrag vom •?„ April 1927 an Hand des unzweideutigen Wortlautes in dem Vertrag vom 30c Mai 1939 getroffen. Beklagte bei dem Kauf der Apotheke auch nur die Hälfte von dem Wert des Betriebsrechts bezahlt haben,Wenn es bei diesen Ausführungen für die Wertberechnung von einer Vereinbarung-ausgegangen ist, die im Jahre 1935 zwischen dem Reichsfinanznilnister und des Reichsapothekenführer getroffen wurde, und in der für die Berechnung der Steuer,/der Wert ‘des Betriebsrechts auf; HO des Jahres- Umsatzes /festgelegt 'wurde so ist das' in diesem Zusammenhang aus-'•Rechtsgründen nicht -:zu beanstanden, fiese allerdings nur für steuerrechtliche Zwecke getroffene Vereinbarung bietet nach der allgemeinen Lebensauffassung einen durchaus geeigneten Anhaltspunkt für die Errechnung des wirklichen-Wertes, Die Revisionsbeantwortung weist in "diesem-Zusammenhang mit Recht darauf hin. so dass der Beklagte aureh die Berücksichtigung des steuerrechtlichen Bewertungsmaßstabes nicht belastet ist o Auch die'Erörterungen zwischen den Parteien in dem vorliegenden Rechtsstreit ergeben, dass der Abfindungsa des Klägers auf-Grund", einer hälftigen- Beteiligung des lass er s an der Apotheke so . “Sachlage ist - die - Annahme - des Berufungsgerichts vertretbar s-'dass-' auch die Hohe des Kaufpreises.-.in dem.-"Vertrag vom-3öf;Auguöt'-1939 -die Feststellung bestätige.,,, Schliesslich meint die Revision, dass die Srklä rung des Beklagten in dem Vertrag vom 30, Mai 1939 dahin ausgelegt werden müsse, dass er nur in den ihm bekannten Inhalt des Vertrages vom 7., .April 1927 eingetreten sei. Bas. Berufungsgericht hat sich mit der Aussage des Beklagten, er habe von dem Von Wortlaut des Vertrages erst nach dem lode des dB Kenntnis genommen, eingehend auseinandergesetz „ Wenn es dabei zu dem Ergebnis gekommen ist, dass dies Umstand angesichts des Verhaltens des. die Revision meint, ■auf die weiteren Beweiserbieten des Beklagten einzugehen durch, die er seine Behauptung über die Einsichtnahme in den Vertrag vom 7= April 1927 noch weiter unter Beweis gestellt hatte o 20) Das Berufungsgericht hat die Präge offen gelassen, ob der Vertrag vom 30„ Mai 1939 entsprechend der Ansicht des' Beklagten auch etwa deshalb- nichtig sei5 weil er der Genehmigung seitens des Regierungspräsidenten bedurft hätte und weil der Kläger als Notar entgegen den Vorsehriften der §§ 170 ff PGG den Kaufvertrag zwischen " dem Beklagten und beurkundet'habe, Ein Nich- tigkeitsgrund dieser Art scheidet aus 5 für beide Fälle ist die Auffassung des Beklagten abwegige Eine Gehmigung des Gesellschaftsvertrages durch die Vorgesetzte Gesundheitsbehörde ist nicht vorgeschrieben> die von dem Beklagten für seine Rechtsauffassung angeführten Zitate aus Rechtsprechung und Schrifttum (Bl '315 d GA) beziehen sich auf anders gelagerte Sachverhalte und haben mit dem Abschluss privatrechtlicher Verträge im Zusammenhang mit einer konzessionierten Apotheke nichts zu tun„ Auch die Annahme einer Nichtigkeit des Vertrages vom 30. Mai 1939 im Hinblick'auf.die -Tätigkeit des Klägers alsNotar bei dem Abschluss des späteren Vertrages vom 3„ August 1939 zwischen dem Beklagten und ist durch nichts gerechtfertigt« Da somit die vom Beklagten angeführten Nichtigkeitsgründe vorliegendenfalls nicht durchgreifen, bedarf es auch keiner Prüfung, ob gegenüber einem solchen zur Wahrung vornehmlich öffentlicher Interessen gegebenen Nichtigkeitsgrund die Anwendung der Rechtsgrundsätze über die faktische Gesellschaft möglich ist» IV» Die rechtlichen Folgerungen., die das Berufungsgericht für die Beurteilung der Klaganträge aus der Auslegung der Verträge vom 7» April 1927 und 30» Mai.1939 zieht, werden von der Revision nicht angegriffen»'Sie ei;iend d.argeiegt h.atc Des, weitere e getroffene Feststellung« dass d Ischen den Parteien,nach dem am 7