BGH · II ZR 345/96 vom 08.09.1997
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Mai 1973 sei zu entnehmen, daß er beim Ausscheiden aus der Gesellschaft mit dem Verkehrswert seiner Anteile abgefunden werden müsse. Da er dann an der Vermögenssubstanz der Klägerin nicht mehr beteiligt sei, ginge er bei einer Nominalabfindung praktisch leer aus, wenn die verbleibenden Gesellschafter den Gesellschaftszweck änderten und sich damit den wirtschaftlichen Wert des Vermögens zuführten. Aus § 3 Abs.3 des Gesellschaftsvertrages ergibt sich, daß die Gesellschafter nicht nur bei der Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft, sondern auch bei ihrem Ausscheiden lediglich die von ihnen eingezahlten Einlagen zurückerhalten. Der von dem Beklagten gebildete Fall, die verbleibenden Gesellschafter könnten sich durch Änderung des Gesellschaftszweckes den wirtschaftlichen Wert des Vermögens zuführen, so daß er durch eine Beschränkung seiner Abfindung auf den Nominalwert benachteiligt werde, kann daher nicht eintre-ten. Mai 1973 entsprechend ihrem Wortlaut auf die Fälle der Veräußerung und der Auflösung der Gesellschaft beschränkt und dem Beklagten eine weitere Abfindung in Höhe von 8.000,-- DM zubilligt, wird dadurch ein Beschwerdewert von über 60.000,-- DM nicht erreicht.