BGH · II ZR 287/54
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Rechtssatzs Greift der Kläger ein Urteil, das die gegen mehrere Beklagte gerichtete Klage abgewiesen hat, mit einem einheitlichen Rechtsmittel, aber gegenüber einem der Beklagten nur deshalb an, weil ^diesem gegenüber der Rechtsstreit entgegen seinem Antrag nicht für erledigt erklärt ist, so ist für die;. Bemessung des Werts des iBeschwerdegegenstandes^ das insoweit bestehende Kosteninteresse des Klägers mit zu berücksichtigen« Der Wert ist in einer Summe fdstzusetzen, die verschieden hohe Beteiligung der Beklagten kann nicht durch verschiedene Bemessuhg des Streitwerts,, sondern nur im Rahmen des § 100 Abs 2 ZPO bei der Köstenentscheidung berücksichtigt werden« : * Zivilsenats ist darin zu folgen» daß die Klägerin gegenüber dem inzwischen verstorbenen Beklagten Johannes KflHfedurch das angefochtene Urteil nur insoweit beschwert ist» als sie durch die Abweisung der Klage im Kostenpunkt ungünstiger steht als bei der von ihr erstrebten Erledigung des Rechtsstreits„ Dieser Unterschied ist insoweit auch nicht mehr Hebenforderung im Sinne des § 4 ZPO, sondern Hauptsache« Er muB daher zu der gegenüber der beklagten Gesellschaft streitigen Hauptforderung hinzu-treten. der beiden Forderungen der Klägerin nicht Gesamtschuldnere Ihre verschieden hohe Beteiligung am Wert des Streitgegenstandes kann nicht durch verschiedene Bemessung des Streitwerts, sondern nur im Rahmen des § 100 Abs 2 ZPO bei der Kostenentscheidung berücksichtigt werden« Hur wenn die