BGH · II ZR 234/87 vom 01.02.1988
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November 1987 hat der Senat den Antrag des Klägers, ihm Prozeßkostenhilfe für die Durchführung des Revisionsverfahrens zu bewilligen, abgelehnt, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (§ 114 ZPO). Die in der Gegenvorstellung des Klägers angeführten Argumente, mit denen er im wesentlichen nur seine Dezember 1987, mit dem der Senat die Revision des Klägers wegen Versäumung der gesetzlichen Rechtsmittelbegründungsfrist als unzulässig verworfen hat, ist spätestens mit der am 10. Er ist erst nach Ablauf der Revisionsbegründungsfrist erlassen worden und ist weder als solcher noch im Hinblick auf den vom Kläger beanstandeten verhältnismäßig kurzen zeitlichen Abstand von einer Woche zwischen seinem Erlaß und der vorangegangenen Zustellung des Beschlusses, durch den der Prozeßkostenhilfeantrag des Klägers abschlägig beschieden worden war, in irgendeiner Weise dazu geeignet, das gesetzliche Recht des Klägers, die Revision auf eigene Kosten weiterzuverfolgen, zu beeinträchtigen. v, 9.1.1985 - IV b ZB 142/84, VersR 1985, 271 und ständige Rechtsprechung), wobei allerdings zu seinen Gunsten bereits unterstellt ist, daß er Anlaß hatte, auf die Bewilligung der Prozeßkostenhilfe zu vertrauen (zu diesem Erfordernis vgl. 9.1.1985 aaO), was angesichts des bisherigen Prozeßverlaufes und der viermaligen Zurückweisung eines entsprechenden Antrags durch die Vorinstanz fraglich sein kann, hier jedoch keiner Entscheidung bedarf.Denn jedenfalls gilt die in der fehlenden Bescheidung des Antrags auf Gewährung von Prozeßkostenhilfe liegende Verhinderung an der Vornahme der Prozeßhandlung als weggefallen, nachdem der Kläger am 30. Dezember 1987 war überdies auch die Überlegungsfrist von 3 bis 4 Tagen abgelaufen, die die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes dem Antragsteller zusätzlich für die Entscheidung einräumt, ob er das Rechtsmittel auf eigene Kosten durchführen will (BGHZ 26, 99, 100 und ständige Rechtsprechung, vgl. Außerdem ist auch diese Überlegungsfrist nur insofern bedeutsam, als sie den Beginn des Laufs der zweiwöchigen gesetzlichen Wiedereinsetzungsfrist (§ 234 Abs. 1 und 2 ZPO) um die angegebene Zahl von Tagen hinausrückt, während der Antragsteller die Folgen einer unverschuldeten Fristversäumnis durch Einreichung eines Wiedereinsetzungsantrags und Nachholung der versäumten Rechtshandlung ungeschehen machen kann (§§ 233, 234, 236 Abs. 2 ZPO). Auf die zusätzliche Überlegungszeit ebenso wie auf den Lauf der gesetzlichen Zweiwochenfrist für die Einreichung eines Wiedereinsetzungsantrags ist der Erlaß des Beschlusses vom 7. Bei formund fristgerechter Stellung dieses Antrags wäre die Wiedereinsetzung - ihre Begründetheit vorausgesetzt - genauso zu gewähren, ohne daß der Verwerfungsbeschluß des Senats vom 7. Dezember 1987 dem entgegenstünde, wie umgekehrt bei Versäumung eines solchen Antrags oder seiner Unbegründetheit die Revision auch dann nach §§ 554 Abs. 2, 554 a ZPO nachträglich zu verwerfen gewesen wäre, wenn bis dahin ein solcher Beschluß noch nicht ergangen wäre. Der Umstand, daß der Senat den Beschluß schon nach Ablauf der Revisionsbegründungsfrist gefaßt hat, ohne darüber hinaus auch das Verstreichen der Wiedereinsetzungsfrist des § 234 Abs. 2 abzuwarten (zur eingeschränkten Bedeutung dieser Frist vgl. Hinblick auf § 234 Abs. 2 Satz 2 ZPO innerhalb der zweiwöchigen Wiedereinsetzungsfrist nachgeholt werden muß, oder ob der Partei mit Rücksicht auf den Sinn der Wiedereinsetzung generell oder jedenfalls unter besonderen Umständen die volle gesetzliche Revisionsbegründungsfrist oder wenigstens das Recht einzuräumen ist, anstelle der Revisionsbegründung einen Antrag auf Verlängerung der Frist zur Vornahme dieser Rechtshandlung einzureichen (vgl.