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BGH · II ZR 234/00

Gericht: BGH · Aktenzeichen: II ZR 234/00

Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 16. 8/9 des Berufungsurteils ergibt, hat das Oberlandesgericht versehentlich den Einlagebetrag von 20.000,00 DM doppelt zugunsten des Klägers berücksichtigt, was der Senat auch im Annahmeverfahren aussprechen kann (BGH, Urt. v. BGHR ZPO § 319 Abs. 1 - Urteilsformel 5). Der Beklagte trägt die Kosten des Revisionsverfahrens (§ 97 ZPO).

Zitierte Normen: § 319 ZPO
KraemerRöhrichtUrteilsformelZPOKurzwellyHesselbergerZRRevision

Volltext der Entscheidung

Abschrift
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
II ZR 234/00
16. September 2002 in dem Rechtsstreit
 Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 16. September 2002 durch den Vorsitzenden Richter Dr. h.c. Röhricht und die Richter Dr. Hesselberger,
 Prof. Dr. Goette, Dr. Kurzwelly und Kraemer
 beschlossen:
Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 28. Juni 2000 wird mit der Maßgabe nicht angenommen, daß die Verurteilungssumme richtig (§ 319 Abs. 1 ZPO) 149.153,48 DM zzgl. Zinsen beträgt; wie sich aus S. 8/9 des Berufungsurteils ergibt, hat das Oberlandesgericht versehentlich den Einlagebetrag von 20.000,00 DM doppelt zugunsten des Klägers berücksichtigt, was der Senat auch im Annahmeverfahren aussprechen kann (BGH, Urt. v. 10. Juli 1991 - IV ZR 155/90, BGHR ZPO § 319 Abs.
1 - Urteilsformel 3 m.w.N.; Beschl. vom 27. Mai 1997 - XI ZR 278/96,
BGHR ZPO § 319 Abs. 1 - Urteilsformel 5).
Die Rechtssache hat keine grundsätzliche Bedeutung. Die Revision hat im Endergebnis auch keine Aussicht auf Erfolg.
Der Beklagte trägt die Kosten des Revisionsverfahrens (§ 97 ZPO).
Streitwert: 86.486,80 € (= 169.153,48 DM)
Kurzwelly
 Röhricht
Hesselberger
 Kraemer
Goette