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BGH · II ZR 196/00

Gericht: BGH · Aktenzeichen: II ZR 196/00

b) Bei der - auf den Betrag der Stammkapitalziffer begrenzten - Ausfallhaftung eines GmbH-Gesellschafters gemäß § 31 Abs.3 GmbHG ist dessen eigener Anteil am Stammkapital nicht abzuziehen (Ergänzung zu dem Sen.Urt. v.

Zitierte Normen: § 30 GmbHG § 249 HGB § 31 GmbHG
GmbHGBrandenburgLeitsatzAnsatzZRBGHZ

Volltext der Entscheidung

Berichtigter Leitsatz
 Nachschlagewerk: ja BGHZ:	nein
BGHR:___________ja
 GmbHG §§ 30, 31 Abs. 2, 3
a)	Die Erstattung von gemäß § 30 GmbHG verbotenen Auszahlungen ist i.S. von § 31 Abs. 2, 3 GmbHG zur Gläubigerbefriedigung erforderlich, wenn und soweit die GmbH nach den Grundsätzen einer Überschuldungsbilanz (bei Ansatz von Liquidationswerten) überschuldet ist, wobei auch Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten (§ 249 Abs. 1 HGB) zu berücksichtigen sind.
b)	Bei der - auf den Betrag der Stammkapitalziffer begrenzten - Ausfallhaftung eines GmbH-Gesellschafters gemäß § 31 Abs. 3 GmbHG ist dessen eigener Anteil am Stammkapital nicht abzuziehen (Ergänzung zu dem Sen.Urt. v. 25. Februar 2002 - II ZR 196/00, BGHZ 150, 61).
BGH, Urteil vom 22. September 2003 - II ZR 229/02 - OLG Brandenburg
LG Potsdam