Volltext der Entscheidung
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
II ZR 136/09
vom 10. November 2010 in dem Rechtsstreit
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Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 10. November 2010 durch den Richter Dr. Strohn, die Richterinnen Caliebe und Dr. Reichart sowie die Richter Dr. Drescher und Born
beschlossen:
In dem Senatsbeschluss vom 11. Oktober 2010 wird der 4. Absatz wegen offenbarer Unrichtigkeit nach §319 Abs. 1 ZPO wie folgt berichtigt:
Für das weitere Verfahren weist der Senat darauf hin, dass eine Haftung der Beklagten zu 1 aus §§ 826, 830 Abs. 2 BGB - entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts - auch in Bezug auf den "hive out" in Betracht kommt. Insgesamt sind allerdings noch Feststellungen zu den Voraussetzungen eines existenzvernichtenden Eingriffs und einer Gehilfenhaftung zu treffen. Gegebenenfalls ist zu prüfen, wie sich der Vergleich der Klägerin mit der C.
Strohn
GmbH auswirkt (siehe BGH, Urteil vom 9. März 1972 VII ZR 178/70, BGHZ58, 216, 220; Urteil vom 21. März 2000 IX ZR 39/99, ZIP 2000, 1000,1001).
Caliebe
Reichart
Drescher
Born
Vorinstanzen:
LG München I, Entscheidung vom 05.06.2008 - 22 O 23606/06 -OLG München, Entscheidung vom 20.05.2009 - 7 U 3724/08 -