BGH · II ZR 122/86 vom 29.09.1986
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Kellermann und die Richter Dr. Bauer, Bundschuh, Brandes und Dr. Hesselberger am 29. Gründe Der Beklagte hat nicht glaubhaft gemacht, daß der Wert des Geschäftsanteils, dessen Rückübertragung die Klägerin verlangt und der einen Nominalwert von 24.500,- DM hat, 40.000,- DM übersteigt. Der Beklagte hat zwar behauptet, der gemeine Wert des Geschäftsanteils belaufe sich auf 206,5 % des Nominalwerts, mithin auf 50.592,50 DM, und die Richtigkeit dieses Prozentsatzes durch die Versicherung des Rechtsanwalts Ritter zu belegen versucht, der die Gesellschaft steuerlich betreut. Der in einem Hundertsatz ausgedrückte Wert eines Anteils ergibt sich danach aus dem in einem Hundertsatz ausgedrückten Vermögenswert des Anteils (hier: 112,2 %), erhöht oder vermindert um den Unterschiedsbetrag zwischen dem Ertragshundertsatz des Anteils (hier: 94,3 %), berechnet auf fünf gedachte Jahre, und der mit 10 % angenommenen Normalverzinsung des aufzuwendenden Kapitals, ebenfalls berechnet auf fünf gedachte Jahre (vgl. Also nicht die Summe (206,5 %) aus Vermögenswert und fünffachem Ertragshundertsatz, wie von Rechtsanwalt Ritter versichert, bestimmt den gemeinen Wert, sondern 2/3 dieses Satzes, mithin allenfalls rund 138 %a Der Anteil von nominell 24.500,- DM hat danach einen Verkehrswert von höchstens 33.810,- DM, so daß die beantragte Festsetzung der Beschwer nicht in Betracht kommt.