BGH · II ZR 104/51

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Leitsatz / Zusammenfassung

Proseßbevollmächtigtef: ' Rechtsanwalt Ur hat der II, Zivilsenat des Bundesgerichtshofs auf die gründliche Verhandlung, von 21; Juni 1952 unter Mitwirkung der' Bundesrichter Dm Brest. Auf die revision des Hägers wird das Urteil des 4c Zivilsenats des Hanseatischen Oberlands•-.•«--•i«i,+„ April 1951 insoiveit -mf-ehohaSk als es die Feststellung getroffen Hat, daß uuslütseil -ten desSachverständigeht^ipdtInge' fritz Clous^vo^ to Septeubcr und 4= Oktober' 1948 für die Parteien ni cht verbindlich ist. In,diesen umfang wird dieSache zur zu dem 3Go Septeiiib den Beklagten mit der endgülti-elite Infolgedessen habe er weite-sachlicher Art über die rrd vertei- lgen rbringen onnen, Ir are ich nach der Ac- Besprechung noclr die tatsächlichen Unterlagen beschafft habe» Bor Kläger hat die Benauptun- ■Bas Landgericht' .hat der Klage stattgegeben und die Widerklage zu den für das Kerls ionsverfahren noch wesentlichen funkten abgewiesen» Dos Ocerlandesgericht hat dure Ueilurteil der widerklage;in diesen Umfang stattgegeben und die Entscheidung zur Klage dem Sciilußurteil Vorbehalten «•••Mit der Hevision.erstrebt der;Kläger dienWiederher- .aneu üt abgeanuerr Kvorcf soweit es von.-dem Ocer-.st, wahrend der Beklag- an Stelle endgültig Fall hätte zung vor de öixeiloar u im zweite für eine i die Pestse Gerichts ei Sehiedsspruc '.Der Unterschi die rechtsgesta spräche und Mögl j. Satz 2' BC-3 zu dung mit gaben des s den Stelle e nämlich in-der Anwendung des billigen Ermessens, einer sachlichen Nachprüfung durch das ordentliche.Gericht, weil das Gutachten bei offenbarer Unbilligkeit seines Inhalts nicht bindend ist (§ 319 Abs 1 Satz 2 BGB)„ Beim Schiedsspruch soll Pens des ordentÜ- Verfahrens achtet und"damit seiner Aufgabe als Gericht durch die' 2 Möglichkeit eines f.-i tl f7T* —' o ~ möglichkeit felgen notwendigerheiseUaus der Aufgabe des Schiedsgerichts: das die Stelle desgordentlicheri Gerichts '-4- •T’~ soll G Indem es' unabdingbare und es ist Gericht, indem er ec. ger ist nicht - dichter; sein Gutachten '-verbleibt in dem materiellreöEtiiehen - reich r ge oenei o . en aen Parteien: es bewegt sich nicht auf der prozessualen Ebene als Streitentscheidung zwischen den Parteieno' Das Pohlen richterlicher Punktionen beim Schieäsgutachter ist der innere Grund für eine sachliche Nachprüfung seines Gutachtens durch aas ordentliche Ge-

Zitierte Normen

Schlagwörter

■stellen©mCDGutachtenH-^

Volltext der Entscheidung

I zR. mm lerlcündet ara 25= Jun fXe115 Justizangesue |t's Urkunde 'De amt er fgr Geschäftsstelle,, Proseßbevollmächtigtef: ' Rechtsanwalt Ur hat der II, Zivilsenat des Bundesgerichtshofs auf die gründliche Verhandlung, von 21; Juni 1952 unter Mitwirkung der' Bundesrichter Dm Brest. Sr. Haidinger, Brr rischer, /\ri-i und Br, Meyer; für keclit erkannt s r’’ Auf die revision des Hägers wird das Urteil des 4c Zivilsenats des Hanseatischen Oberlands•-.•«--•i«i,+„ zu Harburg von 11./.12, April 1951 insoiveit -mf-ehohaSk als es die Feststellung getroffen Hat, daß uuslütseil -ten desSachverständigeht^ipdtInge' fritz Clous^vo^ to Septeubcr und 4= Oktober' 1948 für die Parteien ni cht verbindlich ist. In,diesen umfang wird dieSache zur zu dem 3Go Septeiiib o'narbeixe bacnyerst Ende der -» Her Zr‘u i .. _ Emu . i • s , su^esagl luce eine sa-ulisu den - rnei- I' len C-eg" - ? -3 - s beide rt i usage habe der Saeliv er ständige . den Beklagten mit der endgülti-elite Infolgedessen habe er weite-sachlicher Art über die rrd vertei- ers enden» . Jj Ju ©£3 ©j erfüllt« > v sonde uiteilung üb er r Y* Os J- ' TU — ,, . JÜtXliv; © HO. 11, f ’ i : ' -: •' •- xenaen hege: er sich V} e~i r\ lgen rbringen onnen, Ir are ich nach der Ac- Besprechung noclr die tatsächlichen Unterlagen beschafft habe» Bor Kläger hat die Benauptun- gen des ;■ AK©. rungen ent ^ S o x* X *Ü *t 01 ist seinen AeciitsausfLü toö ' x6' ■Bas Landgericht' .hat der Klage stattgegeben und die Widerklage zu den für das Kerls ionsverfahren noch wesentlichen funkten abgewiesen» Dos Ocerlandesgericht hat dure Ueilurteil der widerklage;in diesen Umfang stattgegeben und die Entscheidung zur Klage dem Sciilußurteil Vorbehalten «•••Mit der Hevision.erstrebt der;Kläger dienWiederher- Stellung des Urt Inj .aneu üt abgeanuerr Kvorcf soweit es von.-dem Ocer-.st, wahrend der Beklag- te um Zurückweisung ■-£■ Revision brate- Entschercnn grün )er erste Hevis Ions angriff macht geltend, das iss rfahren ergangene Berufu li c ht p;e s e t zmäß i schriftlichen Verfahren ergangene Berufungsurteil sei ’lassen worden» nach § 128 Acs 2 ZPO ^siiiss © weder eeeben en:müsse mtind-Li estatell rieben s gleich nie eien eine T*rl SWib : 'bagger hätte zuteilen der 31einung5 ens. ünzureiGiiena Schwier! o. s x* jr e.r ü die hechte Charakter habe -ly'-L* J_ b uS X 11 ^ an Stelle endgültig Fall hätte zung vor de öixeiloar u im zweite für eine i die Pestse Gerichts ei Sehiedsspruc '.Der Unterschi die rechtsgesta spräche und Mögl j. o bk eit e i ne r dentliehe Gericht i erfolgt, während im z Scheidung unter Aussc liehen hachurüfu rechtli< Satz 2' BC-3 zu dung mit gaben des s den Stelle e r bachverstanaige so er darüber sxanaige men i/i r en s v o r s c nr: Schiedsspruc] item c.c-ren .v m Kann isi; f mrj rr zw ih. gender Verfah- t SU 11 g zur Aufhebung des b 1 ff "7'OA'i ' amar>c. dagegen 'beim Schiedsgutachten. Dieses 'unterliegt in der entscheidenden Präge. nämlich in-der Anwendung des billigen Ermessens, einer sachlichen Nachprüfung durch das ordentliche.Gericht, weil das Gutachten bei offenbarer Unbilligkeit seines Inhalts nicht bindend ist (§ 319 Abs 1 Satz 2 BGB)„ Beim Schiedsspruch soll Pens des ordentÜ- Verfahrens achtet und"damit seiner Aufgabe als Gericht durch die' 2 Möglichkeit eines f.-i tl f7T* —' o ~ chen Gericl g T* CJ V5 o 5 m O f"> o >o .o. - >.-■ -ii - 1 CAAf Cv w dc- r H geschaffen werden, daß das. Schied abdingbare Grundsätze eines jeden geröCüü wiruo uiiixuug uuu ^ uxxruf uzj.^ö; möglichkeit felgen notwendigerheiseUaus der Aufgabe des Schiedsgerichts: das die Stelle desgordentlicheri Gerichts '-4- •T’~ soll G i Zlillijimi ü o AJO o Verfahrensgrundsätze wahrt cf- _dcin ent sehn: de' Indem es' unabdingbare und es ist Gericht, indem er ec. „' ü _ m ger ist nicht - dichter; sein Gutachten '-verbleibt in dem materiellreöEtiiehen - reich r ge oenei o . iezi hun Z\71£ en aen Parteien: es bewegt sich nicht auf der prozessualen Ebene als Streitentscheidung zwischen den Parteieno' Das Pohlen richterlicher Punktionen beim Schieäsgutachter ist der innere Grund für eine sachliche Nachprüfung seines Gutachtens durch aas ordentliche Ge- 1 Mn- , für die Mögliche« eit s t e s d an n zu v seiner Gutachten die’ Verbind idem Fehlen - *U X. Ä . 5 il ü U - ' -‘-o -C110] agen,- wenn-es seine: m Inhalt Andererseits -folgt aber aus nktienen beim 3 c hie dsgutach- j bf J --~iS :-;V Ar ti : f , PA: Aer-rr_.£ti r=:._. u.A . ~ n brr -ana lent sann; benutz axs.;: u nver b ch noch v'e gegenüber bereit Ear itecmrangeie - m 'M 4 CD CD i," <J H u H- CO H- c-h o O CD 0} H- c+ 1-' JO c+ M CJ Ö3 H u d t> s> o a' Pi a> H- W 0!2 (I) {» <1 CO H- p: CD pj y P H- . pi' 1-x1 ' t~' 0) cj 0-) c+ S Cl) o H> 1 -J . B t -D . :0Q u CD hi o 3 ; CD b_j H« I >• ■ (0 to ci- O ;•■ ■" !-.J CO a: H- ■l-j ; O P’ CO o ci- H- h 1 crl- pi w H- l-J CO T~sl A&'i m ■ . :. Siiä \ 8 #' ' ar.-J p ^ ■<* , .. a ■ a: .m ■■■ a; ■ ■¥> : ^ pa:a:’ta i * o ini : o K <i> m ? CD hi %j: At ■' i • M. mm S' <x\ .. .. - .■,. ; . . •,../ ..