BGH · II ZB 3/80 vom 02.04.1984
Originalentscheidung als PDF
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Straße Der II« Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vizepräsidenten des Bundesgerichtshofes Dr. h. Stimpel und die Richter Dr. Schulze, Dr. Kellermaim Bundschuh und Brandes am 2. Das Oberlandesgerioht Hamm hatte im Rahmen einer sofortigen weiteren Beschwerde über die Frage zu entscheiden, ob es sich bei einer vom Beschwerdeführer beschlossenen und zur Anmeldung ins Vereinsregister eingetragenen Satzungsänderung um eine Zweckänderung handelt und ob diese mit qualifizierter Mehrheit oder einstimmig beschlossen werden mußte« Da es in dieser Frage von einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Karlsruhe abweichen wollte, hat es die Sache gemäß § 28 Abs« 2 FOG dem Bundesgerichtshof vorgelegt. Die Umstände des vorliegenden Falles geben dem Senat, ohne daß es einer Entscheidung der zur Vorlage führenden Rechtsfrage bedarf, keine Veranlassung, von dem Grundsatz abzuweichen, daß im Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit jeder Beteiligte seine Kosten selbst zu tragen hat«