BGH · II ZB 23/11 vom 26.03.2012

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Leitsatz / Zusammenfassung

Die Rechtswirkungen der Einreichung der Urschrift eines bestimmenden Schriftsatzes treten auch dann ein, wenn eine von dem Prozessbevollmächtigten handschriftliche beglaubigte Abschrift fristgemäß bei Gericht eingegangen ist.

Schlagwörter

DresdenhandschriftlichZBMärzbeglaubigenAbschriftProzessbevollmächtigtenUrschriftBGHZ

Volltext der Entscheidung

Nachschlagewerk: ja BGHZ: nein BGHR: ia ZPO §519 Die beglaubigte Abschrift einer Berufungsbegründungsschrift ersetzt die Urschrift, wenn der Beglaubigungsvermerk von dem Prozessbevollmächtigten des Berufungsklägers handschriftlich vollzogen ist. Die Rechtswirkungen der Einreichung der Urschrift eines bestimmenden Schriftsatzes treten auch dann ein, wenn eine von dem Prozessbevollmächtigten handschriftliche beglaubigte Abschrift fristgemäß bei Gericht eingegangen ist. BGH, Beschluss vom 26. März 2012 - II ZB 23/11 - OLG Dresden LG Dresden