BGH · II ZA 2/97 vom 18.07.1997
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April 1997 bei dem Bayerischen Obersten Landesgericht eine Revisionsschrift gegen das landgerichtliche Urteil eingereicht, mit der sie wegen der ihrer Ansicht nach unzu demutbaren Verfahrensverzögerung eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs anstrebt, ohne daß damit "eine Rücknahme oder ein Verzicht auf die Berufung Das Bayerische Oberste Landesgericht hat - im Einverständnis mit dem zweitinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten der Klägerin - wegen Nichtvorliegens der Voraussetzungen des § 7 Abs. 2, Abs.6 EGZPO von einer Zuständigkeitsentscheidung abgesehen und die Sache als "sonstiges Rechtsmittel nach Bundesrecht" dem Bundesgerichtshof zur Entscheidung vorgelegt. Das Rechtsmittel der Klägerin ist schon wegen der mit ihrem Einverständnis zutreffend unterbliebenen Zuständig-keitsbestimmung gemäß § 7 Abs. 2 EGZPO durch das Bayerische Oberste Landesgericht nicht als bei dem Bundesgerichtshof anhängige Revision zu behandeln; entsprechendes gilt für - im vorliegenden Fall nicht einschlägige -Rechtsmittel im Sinne des § 7 Abs.6 EGZPO. Nach der geltenden Rechtsordnung ist auch - entgegen der Ansicht der Klägerin - nicht etwa eine "außerordentliche" Revision als Sonderrechtsmittel wegen der überlangen Verfahrensdauer "zu dem Zwecke der Gewährung effektiven Rechtsschutzes" zulässig. Das Rechtsmittel der Klägerin kann im Hinblick auf die von ihr erstrebte Verfahrensbeschleunigung lediglich als Beschwerde gegen die von der Vorsitzenden des Berufungsgerichts verfügte Terminsverlegung vom 18. § 272 Rdn. 10, § 216 Rdn. 21), ist aber unzulässig, weil gegen Entscheidungen der Oberlandesgerichte - abgesehen von hier nicht vorliegenden Ausnahmen - eine Beschwerdemöglichkeit an den Bundesge-